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Phantoms empfangen Köln 99ers

18.04.2009

Trotz der knappen Auswärtsniederlage am Freitag gegen die Artland Dragons steht der Klassenerhalt für die New Yorker Phantoms Braunschweig durch den Bamberger Sieg gegen Gießen drei Spieltage vor dem Saisonende fest. Das Team kann nun vollkommen befreit aufspielen und dem Publikum in der Volkswagen Halle in den verbleibenden beiden Heimspielen zeigen, dass es deutlich mehr kann, als der aktuelle Tabellenstand es zeigt.


Trotz der knappen Auswärtsniederlage am Freitag gegen die Artland Dragons steht der Klassenerhalt für die New Yorker Phantoms Braunschweig durch den Bamberger Sieg gegen Gießen drei Spieltage vor dem Saisonende fest. Das Team kann nun vollkommen befreit aufspielen und dem Publikum in der Volkswagen Halle in den verbleibenden beiden Heimspielen zeigen, dass es deutlich mehr kann, als der aktuelle Tabellenstand es zeigt.


Mit den Köln 99ers stellt sich am Sonntag, den 19.04.2009 um 17 Uhr der Deutsche Meister von 2006 und dreimalige Pokalsieger (2004, 2005, 2007) zum Duell mit den Phantoms in Braunschweig vor.


Doch der Glanz dieser vergangenen Erfolge verblasst derzeit angesichts der aktuellen Probleme, mit denen die Domstädter zu kämpfen haben. Da ist zunächst die sportliche Misere. Man kämpft zusammen mit Gießen und Nördlingen gegen den Abstieg und versucht diesen derzeit mit allen Mitteln zu verhindern. Ende März trennte man sich daher vom bisherigen Headcoach Drasko  und wählte Zoran Kukic als Nachfolger aus. Prodanovic war bereits seit der Saison 2005/2006 hinter den Kulissen der 99ers tätig und gilt als Vater des Deutschen Meistertitels 2006 und Pokalsiegs 2007. Nach dem Weggang von Sasa Obradovic startete der Bosnier als Headcoach mit einem auf fast allen Positionen neu formierten und unerfahrenen Team in die Saison 2008/2009. Dessen Entwicklung stagnierte jedoch, auch bedingt durch zahlreiche Verletzungsprobleme.


Ein wichtiger Zwischenerfolg im Abstiegskampf gelang kürzlich mit dem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten LTi Gießen 46ers.


Doch nicht nur sportlich gibt es Probleme. Kürzlich ging man in Köln auch mit erneuten finanziellen Schwierigkeiten an die Öffentlichkeit. Nachdem vor zwei Jahren die Rettung erst in letzter Sekunde erfolgte, fehlten nun offenbar 600.000 Euro, um diese Saison zu Ende spielen zu können. Allerdings konnte man dem Lizenzligaausschusses der Basketball Bundesliga Planungs-Unterlagen vorlegen, aus denen hervorgeht, dass die Teilnahme am Spielbetrieb bis zum Ende der Spielzeit gewährleistet werden kann.


Im Kader gab es seit dem Hinspiel (79:73 Heimsieg für die 99ers) im Dezember einige Veränderungen. Nur einen Tag nach der Partie gaben die Verantwortlichen den Wechsel des A-Nationalspielers Guido Grünheid zu Egaleo Athen bekannt. Durch Grünheids Wechsel sollten finanzielle Mittel für die Verpflichtung eines stärkeren Power Forwards freigemacht werden. Als solcher wurde zu Beginn des Jahres der 24-jährige Bosnier Edin Bavcic vom türkischen Erstligisten Kepez Belediyesi Antalya an den Rhein geholt. Im Januar folgten zwei weitere Verpflichtungen. Von Roter Stern Belgrad wechselte der 2,11 m große Stevan Milosevic nach Köln. Der 125 kg schwere bullige Centerspieler kam bei der Mannschaft des ehemaligen Kölner Trainers Svetislav Pesic zuletzt nicht zum Zug und soll in Köln unter den Brettern aufräumen.


Außerdem konnte mit Point Guard Michael Jordan einer der populärsten Spieler der Bundesliga zu den 99ers zurück geholt werden. Der 31-jährige wechselte von den Brose Baskets Bamberg wieder an seine alte Wirkungsstätte, wo er 2006 maßgeblich am Gewinn der Deutschen Meisterschaft beteiligt war. Auf Grund von Disziplinlosigkeiten wurde Aufbauspieler Jamon Gordon vom Verein bis auf weiteres suspendiert wird.


Topscorer im Team der Rheinländer ist Yassin Idbihi mit 16,2 PpG. Beste Rebounder der Mannschaft sind Center Julian Terrell und Guido Grünheid mit durchschnittlich 5,3 Rebounds pro Spiel. Michael Jordan ist mit durchschnittlich knapp sechs Assists pro Spiel bester Passgeber im Kölner Trikot.

 


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