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Phantoms empfangen den Deutschen Meister

10.04.2009

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben in dieser Saison bereits viele ihrer Spiele äußerst knapp und erst in den letzten Sekunden verloren. Doch es war dieses eine Spiel am Nikolaustag 2008, dessen Ergebnis für die mit Abstand größte Aufregung sorgte. Die Rede ist vom Hinrundenspiel bei ALBA Berlin, das die Phantoms in der neuen O2-World ganz knapp mit 63:64 verloren.


Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben in dieser Saison bereits viele ihrer Spiele äußerst knapp und erst in den letzten Sekunden verloren. Doch es war dieses eine Spiel am Nikolaustag 2008, dessen Ergebnis für die mit Abstand größte Aufregung sorgte. Die Rede ist vom Hinrundenspiel bei ALBA Berlin, das die Phantoms in der neuen O2-World ganz knapp mit 63:64 verloren. 2,4 Sekunden waren damals noch auf der Uhr, als ALBA-Center Adam Chubb die Braunschweiger 63:62-Führung mit zwei Freiwürfen in einen Sieg für sein Team verwandelte.

Am Samstag (19 Uhr) stellt sich der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger 2009 nun zum Rückspiel in der Volkswagen Halle vor. Nach den Begegnungen mit den Deutsche Bank Skyliners aus Frankfurt und dem Tabellenführer aus Oldenburg in der letzten Woche ist das bereits der dritte hochkarätige Gegner für das Team von Emir Mutapcic hintereinander.

Seit dem Hinspiel ist allerdings viel passiert, die unglückliche Niederlage in der Hauptstadt längst abgehakt. Für die Phantoms geht es nach acht Niederlagen in Serie mittlerweile vielmehr darum, durch einen Sieg endlich wieder für ein Erfolgserlebnis für sich und die eigenen Fans zu sorgen. Und natürlich auch darum, die Teams auf den Abstiegsrängen weiter auf Distanz zu halten.

Für die Gäste von der Spree sehen die Ziele etwas anders aus. Man möchte sich zum Ende der Hauptrunde eine optimale Ausgangslage für die Playoffs sichern, möglichst noch Erster werden. Zuletzt gelang das mit einer Serie von sieben Siegen in Serie sehr gut, ehe die Brose Baskets Bamberg am vergangenen Wochenende in Berlin doch ein wenig überraschend mit 72:62 die Oberhand behielten. Am Mittwochabend stand noch eine Auswärtsbegegnung beim TBB Trier auf dem Programm der Albatrosse, die knapp mit 67:61 gewonnen wurde. Somit rückten die Berliner wieder nah an den Spitzenreiter EWE Baskets Oldenburg heran.

Die Berliner schafften es in dieser Saison, sich neben dem Sieg des BBL-Pokals auch einen Platz unter den 16 besten Vereinsmannschaften Europas in der Euroleague zu erkämpfen. Das Team von Headcoach Luka Pavicevic ist in allen Mannschaftsbereichen für BBL-Verhältnisse überdurchschnittlich besetzt. Neben den A-Nationalspielern Steffen Hamann und Patrick Femerling (verletzt) kann man sich sogar den Luxus leisten, mit Johannes Herber und Philip Zwiener zwei weitere Nationalspieler auf der Bank zu haben, die pro Spiel weniger als 10 Minuten zum Einsatz kommen.

Und auch sonst liest sich die Liste der Spieler im Kader des Meisters wie der Wunschzettel vieler Basketballtrainer und Teammanager: Mit Adam Chubb (2008 Pokalsieger mit den Artland Dragons), Casey Jacobsen (2007 Meister mit Bamberg und bester Offensivspieler der BBL), Immanuel McElroy (Pokalsieger und Meister mit Köln, 2008 bester Verteidiger der BBL), Aleksandar Nadjfeji (Meister und Pokalsieger mit Köln) und Julius Jenkins (2008 MVP und bester Offensivspieler der BBL) sind nur die bekanntesten Namen genannt.

Es ist also mit Sicherheit eine schwere Aufgabe, die auf die New Yorker Phantoms wartet. Daher wäre es schon ein erster toller Erfolg, wenn auch diesmal 2,4 Sekunden vor dem Ende noch ein Sieg gegen den Meister möglich ist. Mit ein wenig Glück reicht es dann vielleicht sogar für die Revanche und damit für das so dringend benötigte Erfolgserlebnis.

 


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