News

Phantoms-Basketballer mit Playoff-Matchball

23.04.2012

1:1! Im Ligabetrieb gewonnen, im Beko BBL Top Four-Halbfinale – ebenfalls am Rhein – verloren. So lautet der bisherige direkte Vergleich zwischen den New Yorker Phantoms Braunschweig und Gegner Telekom Baskets Bonn 2011/12. Doch bisher ging es um bescheiden wenig. Matchball für Braunschweig. Mit einem Sieg im Heimspiel am Mittwoch, 25. April, über die Magentafarbenen hat die Mannschaft von Sebastian Machowski das Playoffticket in der Tasche (Spielbeginn: 19:30 Uhr, Volkswagen Halle).


1:1! Im Ligabetrieb gewonnen, im Beko BBL Top Four-Halbfinale – ebenfalls am Rhein – verloren. So lautet der bisherige direkte Vergleich zwischen den New Yorker Phantoms Braunschweig und Gegner Telekom Baskets Bonn 2011/12. Doch bisher ging es um bescheiden wenig. Matchball für Braunschweig. Mit einem Sieg im Heimspiel am Mittwoch, 25. April, über die Magentafarbenen hat die Mannschaft von Sebastian Machowski das Playoffticket in der Tasche (Spielbeginn: 19:30 Uhr, Volkswagen Halle).

„Für uns ist die Partie ein Endspiel. Wir haben es selbst in der Hand, mit einem Sieg zuhause über Bonn die Playoffteilnahme perfekt zu machen und uns für die harte Arbeit einer langen Saison zu belohnen. Wir hoffen, dass uns unsere Fans in unserer Halle wieder lautstark unterstützen“, so Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski vor der Partie. Ihre Hausaufgaben haben die Okerstädter gemacht, dennoch gibt es einen personellen Ausfall für das Bonnspiel zu verkraften. Robert Kulawick hatte sich am Sonntag beim Heimspiel der New Yorker Phantoms Braunschweig gegen die EWE Baskets Oldenburg (99:85) einen Teilanriss des Innen- und Außenbandes im linken Sprunggelenk zugezogen und fällt mehrere Tage aus.

Champions League-Halbfinale live in der Volkswagen Halle

Gemütlich sitzen bleiben – und gemeinsam Fußball gucken: Das Champions League-Halbfinale des FC Bayern München bei Real Madrid wird nach Ende des Basketballspiels per TV-Liveschaltung auf dem Mediawürfel und auf den Großleinwänden in der Volkswagen Halle übertragen.

Der Gegner: Auf den großen Positionen vertraut Telekom Baskets-Trainer Michael Koch auf ein US-Duo, nach dem sich jeder Coach-Kollege die Finger leckt. Der 2,06 Meter Power Forward Tony Gaffny spielte in der Spielzeit 2009/10 für den Traditionsklub Boston Celtics, mit denen er es bis ins NBA-Finale schaffte. Über Türk Telekom (Türkei) und Utah Flash (D-League) kam „Flummi“ Gaffny zu den auffallend Magentafarbenen, wo der gefürchtete Wurfblocker mit 13 Punkten und sechs Rebounds zum Publikumsliebling avancierte.

In der Statistik vor dem Sprungwunder rangiert „Methusalem“ Chris Ensminger. Wie Immanuel McElroy ein Beko BBL-Veteran, erlebt der 39 Jahre alte Ex-Bamberger seinen zigsten Frühling, in dieser Spielzeit stehen bei ihm wieder einmal stolze 14,8 Zähler und 7,8 Rebounds zu Buche. Auf den Flügelpositionen vertraut Ex-Nationalspieler Koch dem osteuropäischen Basketballstil. Ohne viel Schnörkel spielen, erfolgreich von der Dreipunktelinie – schön anzusehen. Ein Glücksgriff der Bonner war der Litauer Benas Veikalas. Der flinke „Shooter“ hat bereits 54 Dreier versenkt, liegt in der teaminternen Statistik auf Platz drei (13,3 Punkte). Reichlich Europaerfahrung bringt auch dessen Landsmann Simonas Serapinas mit. Der 1,97 Meter große Forward spielte bereits in Griechenland, Italien, Ukraine und Polen (10 Zähler).

Kein Spieler hat es häufiger auf die homepage der Beko BBL geschafft als Jared Jordan. Jedes Mal in der Kategorie bester Assistgeber des Spieltages. Der US-Amerikaner kommt in 31 Partien auf einen Schnitt von 8,3 Vorlagen pro Spiel – mit großem Abstand ligabester! Durchschnittlich elf Punkte demonstrieren die Komplettheit des Rückkehrers. Von Cholet Basket (Frankreich) nachverpflichtet wurde im Saisonverlauf Talor Battle. Schwer fällt es von einem 1,83 Meter großen Backup Jordans zu sprechen, wenn einer wie der US-Boy auf 12 Punkte pro Spiel kommt.


DatenschutzImpressum