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Phantoms-Basketballer besiegen Tabellenzweiten mit 78:63

18.11.2011

Bildergalerie online Erst Trier, jetzt Würzburg. Die New Yorker Phantoms konnten den zweiten Sieg in Folge feiern. Ohne den wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel pausierenden Immanuel McElroy siegten die Braunschweiger Basketballer am Freitagabend, 18. November, vor 3256 Zuschauern in einer bis zum Schluss umkämpften Partie gegen die s.Oliver Baskets mit 78:63 (33:39). Den größten Anteil am fünften Saisonsieg besaß LaMarr Greer mit 26 Punkten – die meisten in der wichtigen Phase.


Bildergalerie online Erst Trier, jetzt Würzburg. Die New Yorker Phantoms konnten den zweiten Sieg in Folge feiern. Ohne den wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel pausierenden Immanuel McElroy siegten die Braunschweiger Basketballer am Freitagabend, 18. November, vor 3256 Zuschauern in einer bis zum Schluss umkämpften Partie gegen die s.Oliver Baskets mit 78:63 (33:39). Den größten Anteil am fünften Saisonsieg besaß LaMarr Greer mit 26 Punkten – die meisten in der wichtigen Phase.



Routinier LaMarr Greer brachte die Hausherren in der Volkswagen Halle nach gewonnenem Jump in Führung. Insgesamt begannen die Braunschweiger hochkonzentriert gegen die bekannt knallharte Defense der Franken. Nach vier Minuten führten die längenmäßig klar überlegenen Mannen von Sebastian Machowski mit 10:5. Der Vorsprung hätte für die Niedersachsen, bei denen der nach seinem Magen-Darm-Virus wiedergenesene Branko Jorovic die Akzente setzte, auch schon höher ausfallen können – doch die Würzburger verkürzten durch eine Reihe von Ballgewinnen (14:14/7.).

Mit einem 22:20 ging es ins zweite Viertel. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter auf dem Parkett. Die s.Oliver Baskets zogen in der 23. Minute auf 29:25 davon. Die Braunschweiger stellten Mitte des zweiten Abschnitts zwischenzeitlich auf eine Zonenverteidigung um, mit der die Gäste Probleme besaßen. Trotzdem: Die Partie blieb hartumkämpft – 30:33 (17.). Der starke Aufsteiger kassierte mit seiner aggressiven Spielweise sehr früh das fünfte Foul, doch die Phantoms-Mannschaft konnte leider nicht Kapital daraus schlagen: 33:39 lautete das Halbzeitergebnis.

Hellwach kam das Heimteam aus der Kabine, doch die Würzburger hielten den fünften der vergangenen Spielzeit auf Distanz. Mitte des dritten Viertels ging ein Ruck durch die Niedersachsen: Nach einem absichtlichen Foul gegen Jorovic glich Braunschweig zum 44:44 aus (25.). LaMarr Greer ließ die Machowski-Truppe anschließend endlich vorbeiziehen – wenig später betrug der Vorsprung vier Zähler. Der bis dato erste erfolgreiche Dreipunkteversuch von Nils Mittmann (bis dahin 0:12) kurz vor Ende des dritten Spielabschnitts riss das Heimpublikum von den Sitzen.

LaMarr Greer der Matchwinner

In der 33. Minute fiel durch Stephen Dennis aus der rechten Ecke der Ausgleich zum 59:59 – die Halle stand endgültig Kopf, als Greer zum 63:61 einnetzte. Die heiße Phase begann: Braunschweig behielt die Nerven und suchte den sicheren Abschluss. Hinten blockten Mittmann und Kyle Visser zweimal in Folge, auf der Gegenseite wurde Greer beim Dreier von Würzburgs John Little gefoult. Der Veteran zeigte sein Pokerface und verwandelte alle drei zugesprochene Freiwürfe: 68:61, bei 3:20 Minuten noch zu spielen.

Und: Der nächste LaMarr Greer-Dreier mit Ablauf der 24 Sekunden-Uhr vorentscheidend zum 71:61 (2:23 vor Schluss). Vissers Dunking zur 12 Zähler-Führung bedeutete den Sieg – mehr Werbung für den Braunschweiger Basketball ist nicht möglich.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Insbesondere die zweite Halbzeit und unsere Defenseleistung machen mich stolz. In der ersten Hälfte des Spiels haben wir defensiv wenige Fehler gemacht und unser Konzept gut verfolgt. Fehler unsererseits sind von Würzburg sofort bestraft worden. Von außen haben wir anfangs noch schwach getroffen, gegen Ende aber dann umso stärker. Gerade LaMarr hat uns getragen. Ich bin glücklich über die tolle Leistungssteigerung des Teams und die Energie in der Defense, die wir dann auch in die Offense übertragen konnten.

John Patrick: Ich denke, das war ein sehr verdienter Sieg für Braunschweig. Phasenweise haben wir gut gespielt und konnten unsere Spielzüge durchziehen. Am Ende ist uns das jedoch nicht mehr gelungen. Noch weiß ich nicht, warum wir so viele Fehler gemacht haben. Zum Ende hin war die Partie relativ ausgeglichen. Viele unserer Ballverluste waren Offensivfouls.

New Yorker Phantoms: Kulawick 4, Mittmann 5 (7 Rebounds), Visser 7, Jorovic 8, Schneiders, Greer 26 (8 von 12 aus dem Feld), Dennis 9, Schröder 3, Melzer 16 (10 Rebounds)

s.Oliver Baskets: Harris 5, King 4, Little 2, Jacobson 12 (5 Assists), Boone 8, Kramer 10, Tomaszek 2, Clay, Elliott 19 (11 Rebounds)

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