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Perfektes Weihnachtsgeschenk: 80:76-Sieg über Ludwigsburg

22.12.2010

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms können erhobenen Hauptes in die Weihnachtsferien gehen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski landete am Mittwochabend nach einem zu Beginn deutlichen Rückstand einen hartumkämpften 80:76 (30:35)-Heimerfolg über Verfolger EnBW Ludwigsburg. Die Braunschweiger gewannen bereits das vierte Spiel in Serie und haben bereits jetzt eine positive Hinrunden-Bilanz sicher.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms können erhobenen Hauptes in die Weihnachtsferien gehen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski landete am Mittwochabend nach einem zu Beginn deutlichen Rückstand einen hartumkämpften 80:76 (30:35)-Heimerfolg über Verfolger EnBW Ludwigsburg. Die Braunschweiger gewannen bereits das vierte Spiel in Serie und haben bereits jetzt eine positive Hinrunden-Bilanz sicher. Herausragender Akteur bei den Braunschweigern war in der Volkswagen Halle vor 3373 Zuschauern Jason Cain (17 Punkte, 7 Rebounds, 2 Dreier).

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es am drittletzten Spieltag der Hinrunde um sehr viel ging. Nach fünf Minuten führten die Barockstädter mit 7:4. Vor allem John Bowler und der Litauer Donatas Zavackas stellten die Phantoms-Abwehr im ersten Viertel vor Probleme. Vor allem im Abschluss fabrizierten die Hausherren zu viele Fehler, zu wenig Pässe fanden den Mann. Kurz vor der ersten Pause hatten die Ludwigsburger den Vorsprung sogar auf 12 Zähler ausgebaut (9.).

Mit einer 2-1-2-Zone gelang es den Braunschweigern anschließend, die leichten Korberfolge der Gäste zu unterbinden. Vorne lief es daraufhin ebenfalls besser, sieben Punkte in Folge gingen auf das Konto von Goree & Co. (19:28/15.). Kevin Hamilton und Brandon Thomas setzten in dieser Phase die Akzente. Jason Cains Dunking ließ die Gastgeber nach 17 Minuten auf fünf Zähler verkürzen. Der „Energizer“ legte sogar nach: Mit einem Dreier sorgte er kurz vor dem Kabinengang für das 28:30 (28.).

Die Ludwigsburger hielten die Hausherren unmittelbar nach dem Seitentausch auf fünf Punkte Differenz. Doch die Braunschweiger kämpften sich zurück, erneut per Dunking verkürzte Cain auf 46:48 (27.). Doch es gelang den Parkettherren einfach nicht am Gegner vorbeizuziehen. Besonders Gäste-Center Bowler kam immer wieder zu leichten Korberfolgen. Kurz nach dem Wiederbeginn war es soweit: Greer markierte mit zwei verwandelten Freiwürfen das 54:54 (31.).

Eine Szene mit Symbolcharakter: Tony Skinn hechtete einem vergebenen Korbwurf hinterher, lag dabei waagerecht in der Luft – landete auf seinem Gegenspieler im Aus. Dafür verwehrtete er nach einem unsportlichen Foul von Zavackas beide Freiwürfe, erstmalig lagen die Braunschweiger seit der vierten Minute wieder in Front (33.). Die Machowski-Truppe baute den Vorsprung in der Folgezeit weiter aus (63:58/36.). Mit viel Herz in der Verteidigung hängten sich die Löwenstädter rein, tankten in der Offensive Selbstvertrauen. Nach einem Foul an Goree musste Bowler mit dem fünften Foul vom Feld. Spannung pur: Zwei Minuten vor dem Ende führte Braunschweig mit zwei Punkten. Zwei verwandelte Freiwürfe von Greer (6 Assists) in der Endphase bedeuteten die Vorentscheidung, Cain stellte den Endstand her.

Trainerstimmen zum Spiel:

Sebastian Machowski: Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Am Anfang haben wir unseren Rhythmus nicht gefunden. Erst als wir in der Verteidigung auf Zone umgestellt haben, gab uns dies Sicherheit. Obwohl es ein harter Kampf war, konnten wir dann einfache Punkte machen und hatten den Raum, zum Korb zu gehen. Wir haben heute wieder die Bretter kontrolliert. Unsere Ziele, eine positive Bilanz und die Playoffs zu erreichen, sind weiter zum Greifen nahe. Dennoch werden wir auch über Weihnachten weitertrainieren.

Markus Jochum: Wir hatten den Ausfall von Rick Rickert zu verkraften. Es gab heute einfach zu viele Fehler in der Verteidigung. Auch wenn wir uns am Ende noch mal gut ins Spiel gebracht haben, erlaubten wir uns einfach zu viele Unkonzentriertheiten. Diese haben Braunschweig den Sieg ermöglicht. Genauso wie ihre gute Freiwurfquote zum Schluss.

New Yorker Phantoms: Skinn 16, Thomas 13, Mittmann, Visser 7 (8 Rebounds), Schneiders, Cain 17 (7 Rebounds, 2 Dreier), Greer 10, Hamilton 4, Goree 13

EnBW Ludwigsburg: Green 8 (7 Rebounds), McCray 8, Lischka 6, Zavackas 19, Harris 11, Bailey 8, Vene, Bowler 16


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