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Paukenschlag am Rhein: 80:76-Sieg bei den Telekom Baskets

11.12.2011

Die New Yorker Phantoms bleiben mit dem bereits siebten Saisonsieg weiter auf Playoffkurs. Am 12. Spieltag landete das Team von Sebastian Machowski vor 5390 Zuschauern einen 80:76 (38:31)-Erfolg bei den Telekom Baskets Bonn und kletterte in der Tabelle bis auf Platz fünf hoch. Im gefürchteten Bonner Telekom Dome setzte erneut Rich Melzer die dicksten Ausrufezeichen für die Ostniedersachsen. Der US-Powerforward kam auf hervorragende 20 Punkte (3 von 4 Dreier, 6 Rebounds).


Die New Yorker Phantoms bleiben mit dem bereits siebten Saisonsieg weiter auf Playoffkurs. Am 12. Spieltag landete das Team von Sebastian Machowski vor 5390 Zuschauern einen 80:76 (38:31)-Erfolg bei den Telekom Baskets Bonn und kletterte in der Tabelle bis auf Platz fünf hoch. Im gefürchteten Bonner Telekom Dome setzte erneut Rich Melzer die dicksten Ausrufezeichen für die Ostniedersachsen. Der US-Powerforward kam auf hervorragende 20 Punkte (3 von 4 Dreier, 6 Rebounds).

Der wenige Tage zuvor 38 Jahre alt gewordene Chris Ensminger erzielte den ersten Korb der Partie. Auf Braunschweiger Seite hatte Rich Melzer, der genauso wie LaMarr Greer nach einer Viruserkrankung rechtzeitig wieder fit wurde, eine Antwort parat. Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch – in der 7. Minuten hatten die Gäste dank Kyle Visser (13 Zähler, 7 Rebounds), der sich immer wieder am Brett durchsetzte, mit 8:5 die Nase vorn. Auf Bonner Seite feierte US-Guard Talor Battle, der im Wochenverlauf aus Frankreichs erster Liga an den Rhein gewechselt war, noch im ersten Viertel sein Beko BBL-Debüt. Mit dem Sirenengeheul glich US-Powerforward Tony Gaffney aus der Halbdistanz zum 14:14 aus.

Per erfolgreichen Dreier und Zweier legte Immanuel McElroy für die Niedersachsen nach. Keine Mannschaft konnte sich jedoch entscheidend absetzen. Nach einer Viertelstunde warf Phantoms-Trainer Sebastian Machowski U18-Nationalspieler Dennis Schröder, der sogleich gegen Assist-König Jared Jordan verteidigen musste, wieder einmal ins kalte Wasser.

Robert Kulawick und der erneut eine Galavorstellung bietende Rich Melzer hatten entscheidenden Anteil daran, dass die Korbjäger aus Braunschweig nach 17 Minuten mit 31:21 führten. Ihr Teamkamerad Branko Jorovic, der seinen Mitspieler mit insgesamt vier Vorlagen exzellent in Szene setzte, sorgte rund eine Minute vor der Halbzeitpause dafür, dass die Gastmannschaft mit elf Zählern im Telekom Dome vorne lag, der Seitentausch erfolgte beim Stande von 31:38.

Nach dem Wiederbeginn warfen sich die Akteure die Dreier nur so um die Ohren. Die Mannschaft von Michael Koch kämpfte sich Zähler um Zähler heran, verkürzte durch Jordan auf 41:45 (13.). Bei den Bonnern war Beko BBL-Veteran Ensminger kaum mehr zu stoppen und wies am Ende 22 Punkte (9 Rebounds) auf, in der 25. Minute glich Gaffney zum 49:49 aus.

Die Partie war bis zum Schluss nichts für schwache Nerven: Gegen Ende des dritten Viertels wechselte erneut ständig die Führung. Mit zwei Zählern Rückstand ging es für Melzer & Co. ins vierte Viertel. Etwas überraschend hatte die Machowski-Truppe bis zu diesem Zeitpunkt erst fünf Freiwürfe zugesprochen bekommen. Erneut drehte Rich Melzer auf und erzielte mit zwei Dreiern in Serie die 71:67-Führung der Okerstädter.

3:37 Minuten vor Schluss erzielte Routinier Greer eiskalt das 77:74 für die Braunschweiger Farben. Mit 38 Sekunden auf der Uhr lagen die Gäste weiter mit drei Punkten vorne, Melzer verwandelte acht Sekunden vor dem Ende einen von zwei Freiwürfen zum 76:80. Telekom Baskets-Coach Michael Koch nahm noch einmal eine Auszeit – doch Ensmingers Nahdistanzwurf verfehlte den Braunschweiger Korb.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt und den Ball gut laufen gelassen, bis der freie Mann gefunden war. Etwas überrascht bin ich jedoch, dass wir im ersten Abschnitt nicht einen einzigen Freiwurf zugesprochen bekamen. Wir hätten zu diesem Zeitpunkt auch schon höher führen können. Mit der Defensivleistung heute bin ich mehr als zufrieden. Wir haben uns mit dem wichtigen Sieg die Chance erkämpft, in die Pokalrunde zu kommen.“

New Yorker Phantoms: Kulawick 5, Mittmann 5, Visser 13 (7 Rebounds), Jorovic 2 (4 Assists), Schneiders 3, Greer 11, Dennis 12, Schröder, McElroy 9 (4 Assists, 6 Rebounds), Melzer 20 (3 von 4 Dreier, 6 Rebounds)

Telekom Baskets Bonn: Serapinas 5, Ensminger 22, Veikalas 2, Buljan 9, Mangold, Thülig 3, Jordan 14 (7 Assists), Gaffney 16, Battle 5

>>Beko BBL-Statistik


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