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Nils Mittmann: „Die Karten werden neu gemischt“

06.05.2010

Marcus Goree, Kevin Hamilton, Tomasz Cielebak, Brandon Thomas – viele Braunschweiger Spieler haben in der Vergangenheit im Ausland um Titel mitgespielt und auch gewonnen. Kapitän Nils Mittmann ist jedoch derjenige Akteur im Kader der New Yorker Phantoms, der über die meiste Playofferfahrung in der Basketball Bundesliga verfügt.


Marcus Goree, Kevin Hamilton, Tomasz Cielebak, Brandon Thomas – viele Braunschweiger Spieler haben in der Vergangenheit im Ausland um Titel mitgespielt und auch gewonnen. Kapitän Nils Mittmann ist jedoch derjenige Akteur im Kader der New Yorker Phantoms, der über die meiste Playofferfahrung in der Basketball Bundesliga verfügt. newyorkerphantoms.de sprach mit dem gebürtigen Braunschweiger über die anstehende schwere Aufgabe im Viertelfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg, über besondere Teambuildingmaßnahmen und wie Braunschweigs Fans dem Team helfen können.


newyorkerphantoms.de: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die Playoffs. Ihr bekommt es im Viertelfinale mit dem Deutschen Meister aus Oldenburg zu tun. Wie stehen die Chancen auf das Weiterkommen?

Nils Mittmann: Die Karten werden ganz neu gemischt. Wir starten quasi wieder bei null. Na klar wird es in der Best-of-Five Serie schwer werden, sich gegen den Deutschen Meister durchzusetzen. Oldenburg war verdientermaßen das beste Team der Hauptrunde. Ab Sonnabend ist Playoffzeit, jetzt gibt es keine leichten Spiele mehr. Aber dennoch geben wir natürlich alles, um ins Halbfinale einzuziehen.


Wie würdest Du die Oldenburger Mannschaft mit all seinen Stärken und Schwächen beschreiben?

Oldenburgs Trainer Predrag Krunic hat sein Team sehr gut eingestellt. Die meisten Spieler stehen schon das zweite Jahr gemeinsam auf dem Parkett. Jeder einzelne Spieler weiß, was er zu machen hat, die Rollenverteilung ist klar. Die EWE Baskets sind auf allen Positionen gut besetzt. Rickey Paulding, Jason Gardner und Je´Kel Foster zählen zum besten Backcourt der Liga. Schwächen fallen mir bei Oldenburg ehrlich gesagt kaum welche ein.


Welchen Fehler dürft ihr nicht machen?

In Oldenburg wird es ab der ersten Minute zur Sache gehen. Wir müssen also von Anfang an 100 Prozent geben. Es gilt, deren Fastbreakspiel zu unterbinden und unser Bestes zu geben.


Oldenburgs Leistungsträger Marko Scekic fehlt im ersten Playoffspiel jedenfalls schon mal gegen Euch. Er wurde von der Beko BBL wegen „Unsportlichkeit gegen einen Spieler“ für ein Spiel gesperrt…

Für uns bedeutet das über die Serie gesehen kein Vorteil. Oldenburg besitzt mit Jasmin Perkovic, Milan Majstorovic, Ruben Boumtje Boumtje und dem bisher wenig zum Einsatz gekommenen Daniel Strauch über ausreichend sehr gute Spieler in Brettnähe. Unser Gegner kann Scekics Ausfall mühelos kompensieren. Das Fehlen von Paulding beispielsweise würde da schon schwerer wiegen.


Euch werden vermutlich wieder über 300 Braunschweiger Fans in der EWE-Arena anfeuern. In wieweit können Euch die Phantomsanhänger helfen, gleich im ersten Playoffspiel ein Ausrufezeichen zu setzen?

Die Oldenburger Fans werden in der EWE-Arena für Riesenkrach sorgen. Das ist klar. Aber in Frankfurt haben unsere Fans bewiesen, dass sie die anderen überstimmen können. Die Anfeuerungen der Braunschweiger werden wir auf dem Feld mitbekommen und es wird uns weiterhelfen. So heißt es nicht alle gegen eine Mannschaft.


Man hörte, dass ihr am Montag nach dem Frankfurtspiel einen Ausflug nach Hannover gemacht habt…

Ja, wie viele andere Bundeligaklubs haben auch wir vor den Playoffs was für das Teambuilding getan. Die Frankfurter beispielsweise sind nach Mallorca geflogen. Zunächst stand für uns ein Lauf um den Maschsee an, anschließend waren wir in einem super Fitness- und Wellnessklub. Nach dem Kraftraining konnten wir noch schwimmen, relaxen und in die Sauna gehen. Das war wirklich eine sehr schöne Anlage. Alles fand in lockerer Atmosphäre statt und hat uns noch mehr zusammen geschweißt.


newyorkerphantoms.de drückt Euch in Oldenburg die Daumen.

 


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