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Nils Bader: „So viele tolle Momente, man müsste Tagebuch führen“

13.04.2011

Um bei jedem Spiel auf ein Neues die Live-Situation einer Hallenmoderation zu meistern, bedarf es einiger Qualitäten: Ein gutes Maß an Spontanität und Flexibilität, eine große Leidenschaft zum Sport und insbesondere dem Klub, Spaß am Improvisieren, die Fähigkeit auch in der spannendsten Situation eine angemessene Neutralität zu bewahren. Seit 2008 beweist Nils Bader bei den Heimspielen der New Yorker Phantoms genau das.


Um bei jedem Spiel auf ein Neues die Live-Situation einer Hallenmoderation zu meistern, bedarf es einiger Qualitäten: Ein gutes Maß an Spontanität und Flexibilität, eine große Leidenschaft zum Sport und insbesondere dem Klub, Spaß am Improvisieren, die Fähigkeit auch in der spannendsten Situation eine angemessene Neutralität zu bewahren. Seit 2008 beweist Nils Bader bei den Heimspielen der New Yorker Phantoms genau das.

Im ersten Jahr teilte er sich die Moderation noch mit dem heutigen Maskottchen, inzwischen mit einem Co-Moderator. Diese Möglichkeit zur Interaktion ist dem 30-Jährigen wichtig: „Ich sehe mich nicht als Alleinunterhalter. Und ich will auch keine Selbstgespräche führen.“

Begeistert erzählt Nils, der hauptberuflich bei der Polizei tätig ist, wie er zu den New Yorker Phantoms gekommen ist. Der Funke sprang 2002 über. Seitdem ist der gebürtige Braunschweiger enthusiastischer Fan.

Sein Engagement als Hallensprecher ist für ihn sein persönlicher Beitrag für die Phantoms. Aufgrund seiner Begeisterung für den Verein sei es allerdings manchmal sehr schwierig, die Emotionen während des Spiels unter Kontrolle zu halten. Als Hallensprecher ist er Teil des Kampfgerichts und muss neutral auftreten. „So ganz gelingt das nicht immer“, verrät er. Den ein oder anderen tadelnden Blick vom Technischen Kommissar habe er schon bekommen. „Auch wenn ich ruhig wirke, ich stehe während eines Spiels total unter Strom.“

Lachend berichtet Nils von den lustigen Momenten, die er mit dem Team schon erlebt hat. Dabei stellt er fest, dass bei jedem Spiel so viel passiert, dass man es sich kaum merken kann. Wichtig sei, über Fehler lachen zu können. Egal ob es um die Gespräche der Spieler geht, Pausenauftritte – die nicht so ablaufen, wie geplant – technische Pannen oder schier unaussprechliche Spielernamen. Jede Moderation sei eine Herausforderung mit unvorhersehbaren, teilweise kuriosen Zwischenfällen, die es zu meistern gilt. Dazu muss er immer konzentriert darauf sein, alles mitzubekommen, was im Spielverlauf passiert. „Basketball ist extrem schnell und spannend. Es ist teilweise stressig sicherzustellen, dass man nichts verpasst. Aber mich reizt diese Herausforderung.“ Außerdem sei es auch seine Leidenschaft als Fan, die ihm die Motivation liefere, alles zu geben. 

Ein Punkt, der ihm am Herzen liegt, ist der Fantalk, der nach jedem Heimspiel im Foyer stattfindet. „Die Spieler freuen sich über den Kontakt mit den Fans, und jeder ist herzlich willkommen.“ Begeistert erinnert er an spontane Gesangseinlagen von Kyle Visser oder Brandon Thomas. Darüber hinaus betont Nils noch einmal, dass er immer für Vorschläge oder Kritik offen sei.

Von Charlotte Zauner


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