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Niedersachsenderby: Basketball Löwen empfangen BG Göttingen

13.11.2014

Endlich! Nach drei Auswärtsspielen in Folge spielen die Basketball Löwen Braunschweig am Sonntag, den 16. November, um 17.00 Uhr wieder in der Volkswagen Halle. Mit dem ersten und wichtigen Auswärtssieg gegen Hagen im Rücken sollen jetzt im Niedersachsenderby gegen BG Göttingen die nächsten Punkte eingefahren werden. Die „Veilchen“ gewannen letzte Saison die ProA-Meisterschaft, sind wieder in die Beko BBL aufgestiegen und auf keinen Fall zu unterschätzen. Ein Beispiel: Am fünften Spieltag besiegten die Göttinger den FC Bayern München – in München!


Die BG um den ehemaligen Braunschweiger Spieler Robert Kulawick ist nach zwei Jahren Abstinenz vom Erstligabasketball zurück und hat sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Derzeit sind die „Veilchen“ auf einem guten Weg: Sie sind punktgleich mit den Basketball Löwen aus Braunschweig. Laut Headcoach Raoul Korner ist das Spiel gegen Göttingen „ähnlich wie das Spiel in Hagen richtungsweisend für den weiteren Verlauf unserer Saison. Kein Team der Liga darf die Göttinger als Abstiegskandidaten sehen und sie unterschätzen. Mit dem Sieg in München hat die BG gezeigt, wozu sie in der Lage ist. Ein Team, das die Münchner im Audi Dome schlägt, kann jeden schlagen“. Eine weitere Parallele zwischen Göttingen und Hagen sieht Raoul Korner in der Spielanlage dieser Gegner: „Die ,Feuervögel' und die BG Göttingen sind zwar nicht eins zu eins zu vergleichen, ähneln sich in ihrem Spiel jedoch sehr. Beide Mannschaften laufen und werfen sehr viel. Daher wird unser Umschaltspiel wieder eine tragende Rolle spielen. Unser Glück ist, bereits gegen Hagen gespielt zu haben. Ich denke, dass wir durch diese Partie gut auf das Spiel am Sonntag vorbereitet sind und wissen, was uns erwarten wird.“

Während die Basketball Löwen keinerlei Verletzungssorgen haben sind im Göttinger Kader gleich mehrere Spieler von Blessuren geplagt. Acha Njei zog sich im Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven einen Nasenbeinbruch zu, wird aber aller Voraussicht nach mit einer Maske in Braunschweig auflaufen. Ebenfalls angeschlagen ist Khalid El-Amin. Dem Point Guard der „Veilchen“ war es nach gut 22 Minuten aufgrund von Hüftproblemen nicht mehr möglich, in das Duell gegen die Eisbären einzugreifen. Es gab zwar Entwarnung von Seiten der BG, ein Einsatz El-Amins ist dennoch bis zum jetzigen Zeitpunkt offen. Der US-Amerikaner ist der Dirigent der Göttinger Offensive und mit 6,6 Assists pro Spiel bester Vorlagengeber der Liga. Definitiv auf dem Parkett stehen wird hingegen der Topscorer der BG Göttingen: Alex Ruoff. In bisher vier Ligaspielen für die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers etablierte er sich neben El-Amin als der offensive Leader und kommt auf 16,8 Punkte pro Partie. Besonders gut trifft Ruoff aus der Distanz bei einer herausragenden Dreierquote von 54,2 Prozent.

Ein weiterer BG-Topscorer startet auf der Fünf. Der lediglich 2,03 Meter große Center Harper Kamp liefert in dieser Saison gute 12,9 Punkte pro Partie ab und ist nicht einfach zu verteidigen. Doch auch wenn Ruoff und seine Kollegen bisher gute Leistungen zeigten, eines fehlt ihnen: Länge unter den Brettern – und das will Raoul Korner wie bereits gegen die „Feuervögel“ zu Löwen-Gunsten nutzen. „Wir wollen wieder die Rebounds dominieren und in der gegnerischen Zone zu unseren Punkten kommen“, sagt Raoul Korner, der ebenso berichtet, dass die Vorfreude auf das Heimspiel innerhalb des Löwen Teams sehr groß ist: „Wir sind sehr froh, wieder vor Braunschweiger Publikum aufzulaufen. Das ist einfach was ganz anderes und wir hoffen, dass viele Zuschauer in die Halle kommen und uns unterstützen werden.“


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