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Michael Huber wurde zum zweiten Mal in Folge die sportliche Verantwortung für die Junior Löwen U19 übertragen, um Erfahrungen als Trainer zu sammeln. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Niederlagen für Junior Löwen-Teams

23.02.2015

Keine Erfolgserlebnisse gab es für die beiden Junior Löwen-Teams U19 und U16 am vergangenen Wochenende. Während die NBBL'er zu Hause deutlich dem haushohen Favoriten ALBA BERLIN mit 53:119 unterlegen waren, schrammten die JBBL'er auswärts knapp an einem Sieg vorbei und verloren mit 82:80 bei den Eisbären Bremerhaven.


NBBL: Trotz Niederlage aus guten Aktionen Positives mitgenommen

Ohne ihre beiden Leistungsträger Lars Lagerpusch (war bei den DRUFF! Baskets im Einsatz) und Jan-Niklas Wolters (verletzt) gingen die Junior Löwen U19 in die Partie gegen den Tabellenführer ALBA BERLIN und zeigten anfänglich zu großen Respekt, wie Michael Huber sagte. Der NBBL Co-Trainer hatte auch in diesem Spiel von Headcoach Sean McCaw die sportliche Verantwortung übertragen bekommen und sah als Folge des großen Respekts wie seine Mannschaft im ersten Viertel lediglich sechs Punkte erzielte. „Aber wir waren ohne Jan-Niklas und Lars am Brett einfach haushoch unterlegen und hatten im ersten Viertel noch gar keinen Rhythmus“, so Michael Huber. Danach habe sich das Team aber über die Verteidigung ins Spiel gekämpft und auch aggressiver agiert. Zwar verhinderte dies nicht, dass die Gäste bei überragender Feldtrefferquote auf und davon zogen. Aber führte immerhin dazu, dass die Junior Löwen U19 in den verbleibenden drei Vierteln konstant punkteten und je 15 oder mehr erzielten.

Es hätten durchaus noch ein paar mehr Zähler mehr sein können. „Aber uns hat bei den Aktionen Richtung Korb oftmals die Überzeugung gefehlt, weshalb wir hierbei dann häufig den Ball verloren haben und nicht zum Abschluss gekommen sind“, erläuterte Michael Huber. Sein Team hatte insgesamt 36 Ballverluste in der Statistik stehen, der Gegner lediglich 19. Hinzukommend schnappten sich die Berliner auch 15 Offensiv-Rebounds, was beides zusammengenommen erklärt, weshalb ALBA BERLIN 29 Würfe mehr in diesem Spiel hatte und wie dieses hohe Ergebnis zustande kam. „Es ist aber keinesfalls so gewesen, dass wir mit gesenkten Köpfen das Spielfeld verlassen haben. Wir wollten dieses Spiel als Underdog von vornherein dazu nutzen, um allen Spielzeiten zu geben und uns für die Playdowns einzuspielen. Wir haben aus unseren guten Aktionen Positives mitgenommen. Und deshalb sind wir auch mit erhobenen Köpfen vom Feld gegangen“, sagte Michael Huber über die Partie, in der Philipp Sonar mit 13 Punkten Junior Löwen-Topscorer wurde.

Junior Löwen U19: Globig 2, Meyer 2, Weinert 2, Geilhaar 7, Sonar 13 (7 Rebounds), Pazin 4, Bothe 9, Wilhelm 2, Schilling, Schötz 5, Drzymalla 7.

JBBL: Trainer Lennart Arendt nimmt knappe Niederlage auf seine Kappe

Die Junior Löwen U16 haben am gestrigen Sonntag eine denkbar knappe 82:80-Niederlage einstecken müssen, die jedoch voll und ganz Trainer Lennart Arendt auf seine Kappe nimmt. Seine Mannschaft habe immer wieder geführt, der Gegner konnte immer wieder rankommen. „Unterm Strich muss man einfach sagen, dass ich an diesem Spieltag kein glückliches Händchen hatte. Ich habe nicht die fünf Spieler gefunden, die den Vorsprung verteidigen konnten und konnte auch nicht gegensteuern, als unsere Mannschaft nervös wurde“, nimmt sich der Junior Löwen U16-Trainer in die Kritik.

Sein Team hatte das ganze Spiel über eigentlich immer die Nase. Im letzten Viertel führten die Braunschweiger JBBL'er mit 62:70 bei nur noch etwa fünf Minuten Spielzeit. Doch 2,5 Minuten vor dem Ende gaben sie die Führung ab und konnten diese nicht mehr zurückholen. „Ich habe in dieser Phase schlechte Entscheidungen getroffen und nicht gut gewechselt. Wenn wir gewinnen wollen, dann müssen wir in dieser Hauptrunde alle Top-Leistungen bringen, und damit meine ich auch uns Coaches“, so Lennart Arendt weiter.

Der Mannschaft wollte er keinerlei Vorwürfe für die knappe Niederlage machen. Die habe offensiv eine wirklich gute Leistung geboten. Allerdings sieht der JBBL-Coach defensiv erheblichen Verbesserungsbedarf. „Hier müssen wir unter der Woche und in der Vorbereitung auf das nächste Spiel ansetzen. Wir müssen gezielt an unserer Verteidigung und vor allem an der Transition Defense arbeiten. Damit hatten wir nicht nur gegen Bremerhaven unsere Probleme“, sagte der Trainer abschließend und fügte noch hinzu: „Es liegt im nächsten Spiel an mir, etwas zu finden, was uns defensiv besser macht.“

Junior Löwen U16: Fisser, Meier, Klokkers 2, Lohse 9, Krückeberg-Saathoff 4, Martin 11 (12 Rebounds), Tsitalis, Volksmann 6, Roleder 21, Wilczek 12 (8 Rebounds), Schaper 15.


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