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Niederlage nach Krimi: 87:90 beim FC Bayern München

08.10.2011

Die New Yorker Phantoms mussten in der Spielzeit 2011/12 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Braunschweige Basketballer unterlagen dem FC Bayern München bei deren Heimdebüt vor 5823 Zuschauern im nagelneuen Audi Dome in einer spannenden Partie mit 87:90 (40:41). Die US-Amerikaner Rich Melzer und Stephen Dennis waren mit jeweils 18 Zählern die erfolgreichsten Werfer im weißen Phantoms-Trikot.


Die New Yorker Phantoms mussten in der Spielzeit 2011/12 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Braunschweige Basketballer unterlagen dem FC Bayern München bei deren Heimdebüt vor 5823 Zuschauern im nagelneuen Audi Dome in einer spannenden Partie mit 87:90 (40:41). Die US-Amerikaner Rich Melzer und Stephen Dennis waren mit jeweils 18 Zählern die erfolgreichsten Werfer im weißen Phantoms-Trikot.

Den ersten Korb in der früheren Rudi Sedlmayer Sporthalle, in der Russland 1972 erstmalig bei einem Olympischen Basketball-Turnier die USA besiegte, markierte Phantoms-Kapitän Nils Mittmann. Der Routinier war auch in der Folgezeit der Spieler schlechthin im Braunschweiger Trikot (10 der ersten 13 Punkte) und hatte mit zwei Dreiern entscheidenden Anteil daran, dass die Gäste nach drei Minuten 11:4 vorne lagen.

FCB-Coach Dirk Bauermann ließ auf eine Ganzfeldpresse umstellen, brachte die Braunschweiger, die erneut auf WM 2006-Teilnehmer Branko Jorovic verzichten mussten, in der Anfangszeit selten in Bedrängnis. Vor den Augen von Vereinspräsident Uli Hoeneß fanden die Bayern jedoch immer besser ins Spiel. Ein 7:0-Lauf ließ die Münchner gegen Ende des ersten Abschnitts herankommen, doch nach einem technischen Foul Bauermanns enteilte der Fünfte der vergangenen Saison zur Viertelpause wieder auf 25:17 (10.).

Vor allem Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla brachte die im roten Dress angetreten Süddeutschen ein wenig heran, doch Immanuel McElroy & Co. behielten die Übersicht: nach einem erfolgreichen Dreipunktwurf von Phantoms-Routinier LaMarr Greer stand es weiter beruhigend 23:34 (14.). Die Niedersachsen verloren jedoch vor der Halbzeitpause die Linie. Bei der Bayern-Truppe drehte der Beko BBL-erfahrene Je‘kel Foster auf, Steffen Hamann verkürzte auf 35:37 (18.). Es kam noch dicker: Kyle Visser knickte mit dem Fuß um – und musste ausgewechselt werden. 1:18 vor der Halbzeitpause brachte der überragende Jonathan Wallace den ambitionierten Aufsteiger erstmalig in Front (40:39).

Die Braunschweiger holten sich zwei Minuten nach dem Seitentausch durch Rich Melzer die Führung zurück. Dennoch: Die Münchner setzten sich in der 26. Minute auf 57:50 ab. Mit einem 6-Punkterückstand ging es ins Schlussviertel. Die Braunschweiger kämpften sich wieder heran: Stephen Dennis verkürzte mit zwei verwandelten Freiwürfen auf 63:65 (32.). Vissers erfolgreicher Halbdistanzwurf bedeutete das 71:67 für Braunschweig (34.).

Ein Krimi bis zuletzt: 2:40 Minuten vor der Schlusssirene stand es 76:76. 53 Sekunden noch – 81:80 für Bayern. Dazu zwei verwandelte Freiwürfe durch Philipp Schwethelm. Die Heimmannschaft ließ sich den ersten Sieg in der Beko BBL nicht mehr nehmen.

Trainerstimme zum Spiel

Philipp Köchling (Co-Trainer New Yorker Phantoms): „Vom Ergebnis her haben wir heute gegen einen Meisterschaftskandidaten verloren. 90 Punkte zu kassieren ist aber einfach viel zuviel. Besonders auf den großen Positionen hatten wir heute Probleme. Auch die 25 Punkte von Jonathan Wallace haben uns wehgetan. Beim Heimspiel am Mittwoch brauchen wir eine deutlich bessere Defense, um ALBA Berlin zu schlagen. Wir müssen in der Defense einen Schritt nach vorne machen.“

New Yorker Phantoms: Williams 14, Kulawick 3, Mittmann 13 (8 Rebounds), Visser 9, Schneiders, Greer 10, Dennis 18 (4 Assists), D. Theis, McElroy 2, Melzer 18 (8 Rebounds)

FC Bayern München: Wallace 25, Hamann 13, Schwethelm 11, Nadjfeji 11, Hall, Foster 16, Radosavljevic, Hansbrough 4, Greene, Jagla 10 (8 Rebounds)


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