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Niederlage mit Signalwirkung

14.12.2007

Artland Dragons - New Yorker Phantoms 88:66 (18:12, 25:13, 22:23, 23:18)

Dass die Partie bei den Artland Dragons für die New Yorker Phantoms eine schwere sein würde, dass wussten die Braunschweiger schon vor dem Hochball. Doch nach selbigem sahen sie sich schnell einem zweistelligen Rückstand gegenüber, dem sie über 35 Minuten hinterher rannten.


Artland Dragons - New Yorker Phantoms 88:66 (18:12, 25:13, 22:23, 23:18)

Dass die Partie bei den Artland Dragons für die New Yorker Phantoms eine schwere sein würde, dass wussten die Braunschweiger schon vor dem Hochball. Doch nach selbigem sahen sie sich schnell einem zweistelligen Rückstand gegenüber, dem sie über 35 Minuten hinterher rannten. Nach der verschlafenen Anfangsphase fanden die Phantoms nur schwer bis selten zu ihrem Rhythmus und hatten am Ende mit 66:88 das Nachsehen gegen dem amtierenden BBL-Vizemeister.


Fast sechs Minuten sollte es dauern, ehe Braunschweig zu seinem ersten regulären Feldkorb durch Andrew Drevo kommen sollte. Bis dahin hatte nur Kyle Visser an der Freiwurflinie gepunktet, während bei Quakenbrück unter anderem Dreier durch Matt Freije und John Goldsberry ihr Ziel fanden (12:2, 6. Minute). Doch war es einzig und allein Drevo zu verdanken, dass die Gäste nicht vollends abreißen lassen mussten, der Forward markierte im ersten Abschnitt insgesamt sieben Zähler (18:12).


Der Amerikaner war es auch, der das zweite Viertel von „Downtown“ eröffnete und auf einen Phantoms-Run hoffen ließ. Allerdings konterte der Tabellenzweite postwendend und schraubte mit einem 8:0-Lauf die Differenz in den zweistelligen Bereich (30:17, 16. Minute). Hatte Drevo gegen die auf konstant hohem Level agierende Quakenbrücker Verteidigung einen zunehmend schwereren Stand, war es Jonathan Levy, der die freien Räume auf dem Flügel am besten nutzte und bis zur Pause zehn Punkte auf seinem Konto verbuchte. Dennoch überzeugten die Hausherren auf allen Positionen und bauten ihren Vorsprung weiter aus (43:25).


Im dritten Viertel war es erneut Drevo, der per Dreier einen positiven Akzent setze (43:28, 21. Minute). Im Anschluss war es jedoch an den Hausherren, die alte Differenz wieder herzustellen und zu halten. Sowohl Dragons-Coach Chris Fleming als auch Emir Mutapcic schickten früh ihre Bankspieler aufs Feld. Die zweite Braunschweiger Garde hielt sich gegen die ULEB Cup-erfahrene Konkurrenz sehr ordentlich, konnte die Partie erstmals sogar offen gestalten (65:48).


Selbst der aufgrund einer schmerzhaften Sehnenverletzung am Fuß drei Spiele lang ausgefallene Anthony Coleman griff erstmals wieder ins Geschehen ein. Auch wenn er ohne Korberfolg bleiben sollte, blieb erfreulich festzustellen, dass der Center schmerzfrei und mit fließenden Bewegungsabläufen agieren konnte. Gemeinsam mit Jorge Schmidt, Flavio Stückemann, Nikita Khartchenkov und Jannik Freese konnte Coleman den Rückstand zwischenzeitlich noch einmal auf 12 Punkte drücken, ehe Quakenbrück zum Schlussspurt ansetzte.

Die New Yorker Phantoms verlieren mit 66:88 bei den Artland Dragons, was der fünften Niederlage in der laufenden Saison 2007/08 entspricht.


„Wir haben das Spiel in den ersten fünf Minuten verloren“, analysierte Emir Mutapcic nüchtern. „Wir haben überhaupt keinen Rhythmus entwickelt und durch unsere Unkonzentriertheit in der Verteidigung dazu beigetragen, dass Quakenbrück schnell ins Spiel finden konnte.“ Entsprechend schwer hatte es die Mannschaft in den restlichen 35 Minuten, überhaupt noch einen vernünftigen Zugang zur Partie zu finden. Mutapcic: „Ich hoffe darauf, dass diese Niederlage eine Signalwirkung auf das Team hat. An Teams wie Quakenbrück müssen wir uns messen, wenn wir oben mitspielen wollen – und dazu bedarf es 40 Minuten höchster Aufmerksamkeit.“

New Yorker Phantoms:

Wright (2), Levy (10), Allen (8), Visser (9), Drevo (15/3), Jones (13/1), Cain (9), Stückemann, Schmidt, Khartchenkov, Coleman, Freese


Artland Dragons:

Rowland (14), Goldsberry (8/2), Feist, Chubb (23), McIntosh (10/2), Johnson (2), Rohdewald (2), Hall (10), Jarchow, Mädrich (7/1), Thomas (6), Freije (6/2)

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