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Niederlage beim Tabellenführer

06.04.2009

EWE Baskets Oldenburg vs. New Yorker Phantoms 68:55 (35:24). 

Durch die Niederlage beim unangefochtenen Tabellenführer EWE Baskets Oldenburg sind die New Yorker Phantoms mitten im Kampf um den Klassenerhalt angekommen, da die Konkurrenz aus Gießen und Köln punktete. Beim Spitzenreiter leisteten sich die Phantoms zu viele Ballverluste und vergebene Freiwürfe.


EWE Baskets Oldenburg vs. New Yorker Phantoms 68:55 (35:24). 

Durch die Niederlage beim unangefochtenen Tabellenführer EWE Baskets Oldenburg sind die New Yorker Phantoms mitten im Kampf um den Klassenerhalt angekommen, da die Konkurrenz aus Gießen und Köln punktete. Beim Spitzenreiter leisteten sich die Phantoms zu viele Ballverluste und vergebene Freiwürfe. Mit Kampf und zwei der vier gewonnenen Viertel fiel die Niederlage aber erträglich aus. Schließlich stand es nach fünf Minuten schon 7:22 und Schlimmeres deutete sich an. 

Dabei begann die Partie für die Phantoms gar nicht so schlecht. Spielmacher Will Franklin traf seinen ersten Dreierversuch zur 3:2-Führung und Andrew Drevo besaß zwei Angriff später freistehend beim 5:2 die Möglichkeit auf 8:2 zu erhöhen. Doch der Amerikaner entschied sich für einen Pass, der abgefangen wurde. Die Baskets punkteten und verhinderten somit einen Blitzstart der Braunschweiger. Statistisch war dieser Ballverlust der Startschuss zu einer Reihe an Fehlpässen auf Seiten der Phantoms. Oldenburg ließ sich im Fastbreak nicht lange bitten und zog über 22:7 auf 29:13 kurz vor der Pause davon. 

Das Positive: Die Phantoms gaben sich nie auf und kamen trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 18 Punkten (37:55, 32. Minute) zurück ins Spiel. Beim 53:62 (37.) schien sogar wieder alles möglich. Doch keiner der folgenden drei Würfe fand den Weg durch den Korb der Gastgeber, die bei einem möglichen Abstand von sechs oder sieben Zählern vielleicht nervös geworden wären. So erklärte dementsprechend Phantoms-Coach Emir Mutapcic: „Im Angriff waren wir wegen der Ballverluste nicht gut genug.“ Sein Team habe wegen der vielen knappen Niederlage zu ängstlich agiert und daher den Ball verloren oder einfache Würfe nicht verwandelt. 

Gegen einen der Titelfavoriten stimmte – von den ohne ein Foul nicht zu stoppenden Schnellangriffen der Oldenburger abgesehen – jederzeit die Verteidigungsleistung. Das macht Mut für die wohl alles entscheidenden Begegnungen in eigener Halle gegen Köln und Gießen. Denn diese Partien werden sicherlich von Kampf geprägt sein. Doch die Partie gegen Köln ist noch knapp zwei Wochen hin. 

Ostersamstag wird es für die Phantoms nicht einfacher. Dann gastiert Europaligist ALBA Berlin in der Volkswagen Halle (19 Uhr). Ob Dustin Salisbery dann wieder fit ist, ist noch unklar. In Oldenburg pausierte er wegen Rückenschmerzen. 

Für Salisbery stand Michael Flowers in der Startformation, der seine Sache als Flügelspieler erneut ordentlich löste. Bester Braunschweiger war aber ganz klar Jason Cain. Mit 11 Punkten – darunter zwei sehenswerten, direkt aufeinander folgenden Dunkings – sowie acht Rebounds drückte er dem Nordduell seinen Stempel auf. 

EWE: Majstorovic 18, Foster 15, Gardner 15, Strauch 6, Paulding 6, Pekovic 4, Boumtje-Boumtje 4, Scekic, Buljevic, Hain, Wallace.

Phantoms: Cain 11, Visser 9, Drevo 9, Franklin 7, Levy 7, Flowers 6, Crouch 4, Mittmann 2, Ubaka, Wysocki.

 


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