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New Yorker Phantoms verzichten auf FIBA EuroChallenge

30.06.2011

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben sich nach intensiven Überlegungen dazu entschieden, nicht am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Als Fünfter der Abschlusstabelle 2010/11 der Beko Basketball Bundesliga hatten sich Braunschweigs Basketballer automatisch für die FIBA EuroChallenge qualifiziert.


Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben sich nach intensiven Überlegungen dazu entschieden, nicht am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Als Fünfter der Abschlusstabelle 2010/11 der Beko Basketball Bundesliga hatten sich Braunschweigs Basketballer automatisch für die FIBA EuroChallenge qualifiziert. Diese Entscheidung fiel nach ausgiebiger Situationsanalyse im Aufsichtsrat der New Yorker Phantoms. Im Hinblick auf zwei sehr starke Aufsteiger (München und Würzburg) soll die Position in der Beko Basketball Bundesliga weiter gefestigt werden. Braunschweigs Basketballer planen zudem, das Beko BBL TOP FOUR 2012, die Pokal-Endrunde, nach Braunschweig zu holen. Dennoch bleibt es für die New Yorker Phantoms ein mittelfristiges Ziel, an einem europäischen Wettbewerb teilzunehmen

„Uns geht es um die Nachhaltigkeit unserer sportlichen Entwicklung. Wir haben bis zum Meldeschluss Pro und Contra abgewogen, wollten aber auf gar keinen Fall unsere Ziele in der Beko BBL durch die hohen Kosten, die eine Teilnahme am internationalen Wettbewerb hervorruft, gefährden“, erklärte Norbert Rüscher, kaufmännischer Geschäftsführer der New Yorker Phantoms. „Es erscheint uns vorerst wichtiger, so viele Leistungsträger wie möglich zu halten und ein sehr schlagkräftiges Team zu präsentieren. Das sichere Erreichen der Playoffs ist höher anzusiedeln, als ein mögliches finanzielles und sportliches Abenteuer auf internationalem Parkett einzugehen.“

„Aus sportlicher Sicht wäre es natürlich sehr wünschenswert gewesen, unsere Mannschaft auch international spielen zu lassen. Die Entscheidung, nicht an der EuroChallenge teilzunehmen, ist allen Beteiligten wahrlich schwer gefallen“, betonte Oliver Braun, Sportdirektor und Geschäftsführer der New Yorker Phantoms.


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