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New Yorker Phantoms verteidigen die weiße Heimweste

25.11.2009

Die New Yorker Phantoms haben am Sonnabend, 28. November, ihr viertes Heimspiel auf dem Plan stehen. Der Bundesligist aus der Löwenstadt empfängt um 19 Uhr den deutschen Vizemeister Telekom Baskets Bonn. Phantoms-Trainer Sebastian Machowski verspricht vor Saisonspiel Nummer neun, dass seine Spieler in der Volkswagen Halle alle Hebel in Bewegung setzen werden, um in der Spielzeit 2009/10 zuhause weiter ungeschlagen zu bleiben.


Die New Yorker Phantoms haben am Sonnabend, 28. November, ihr viertes Heimspiel auf dem Plan stehen. Der Bundesligist aus der Löwenstadt empfängt um 19 Uhr den deutschen Vizemeister Telekom Baskets Bonn. Phantoms-Trainer Sebastian Machowski verspricht vor Saisonspiel Nummer neun, dass seine Spieler in der Volkswagen Halle alle Hebel in Bewegung setzen werden, um in der Spielzeit 2009/10 zuhause weiter ungeschlagen zu bleiben.


„Wir wollen natürlich den vierten Heimerfolg in Serie feiern. Wir können positiv in die Partie gegen Bonn gehen. Man darf nicht vergessen, dass wir von acht Spielen sechs gewonnen haben. Feststeht aber auch, dass wir viel konsequenter auftreten müssen als in unseren letzten Spielen. Aber für uns gibt es Motivation genug, gegen den Vizemeister zu gewinnen“, sagt Sebastian Machowski. Der Headcoach der New Yorker Phantoms rechnet am Wochenende mit viel Gegenwehr. „Die Bonner haben das vielleicht athletischste Team der Liga und sind auf allen Positionen gut besetzt.“


Die Telekom Baskets krempelten ihren Kader im Sommer 2009 auf einigen Positionen um. Bonns Trainer Michael Koch, Europameister 1993 und vier Mal griechischer Meister mit Panathinaikos Athen, erhielt freie Hand bei der Spielerauswahl. Die Schlüsselposition Aufbau besetzte der Trainerfuchs mit Jared Jordan (Rio Grande). Der 1,88 Meter große Spielgestalter setzt seine Mitspieler mit klugem Anspiel in Szene. Dies unterstreichen nicht zuletzt die rund 6 Assists im Durchschnitt pro Partie. Jordan ersetzte den in die erste italienische Liga abgewanderten E.J. Rowland, der 2008/09 zweitbester Scorer bei Bonn war. Ein gutes Händchen bewies Koch auch mit der Verpflichtung von Bryce Taylor. Der ehemalige Italienlegionär führt derzeit mit rund 15 Zählern die Scorerliste bei den Baskets an.


Als Guards zum Einsatz kommen beim EuroChallenge-Viertelfinalisten 2008 auch die deutschen Leistungsträger. Der Ex-Kölner Johannes Strasser steht rund 18 Minuten pro Spiel auf dem Parkett. Der frühere Leverkusener Artur Kolodziejski ist zugleich der dienstälteste Korbjäger auf Bonner Seite. Der 1,95 Meter große Spieler, der jüngst als Bewerber bei der beliebten TV-Sendung „Schlag den Raab“ auf dem Bildschirm zu sehen war, trägt das margentafarbene Dress bereits seit 2005.

Duo Ensminger/Ohlbrecht schwer zu verteidigen

Chris Ensminger ist der prominenteste Neuzugang bei den Ex-Hauptstädtern. Der Bundesligaveteran wechselt im Sommer von den Paderborn Baskets an den Rhein (siehe Im Fokus). Der 36-jährige Center spielt seit 1999 in der Bundesliga, sieben Jahre davon in Bamberg. Dem abgezockten Routinier stellten die Telekom Baskets-Verantwortlichen Nationalcenter und EM-Teilnehmer Tim Ohlbrecht zur Seite. Den 21-Jährigen zog es aus Bamberg an den Rhein. Bonns Coach Michael Koch bringt den 2,10 Meter-Riesen nicht unter dem Brett zum Einsatz sondern auf der Position des Powerforwards. Ohlbrecht sucht den Erfolg auch durch Dreier, bereits 13 Mal traf er von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie.


Das Trio unter dem Korb perfekt macht normalerweise der US-Boy John Bowler. Der 2,04 Meter große Bowler gilt als Bad-Boy der Bundesliga. Der massige Center kam 2006 von der Eastern Michigan University (NCAA) zu den Telekom Baskets und polarisiert die Fans der Auswärtsteams häufig durch seine kantige und sehr aggressive Spielweise – insbesondere beim Eins-gegen-Eins. Bowler dürfte jedoch nach einem Muskelfaserriss beim Spiel in Braunschweig ausfallen.


Besonders schwer wiegt die Verletzung von Forward Vincent Yarbrough, der sich einen Sehnenriss im Fuß zugezogen hatte. Die Bonner Chefetage reagierte umgehend und verpflichtete am 17. November den NBA-erfahrenen Ronald Dupree. Der 28-Jährige und 2,01 Meter große Forward spielte von 2003 bis 2008 in insgesamt 154 Mal für die nordamerikanischen Profiklubs aus Chicago, Minnesota, Detroit und Seattle. Bei der 74:87-Niederlage der Bonner in Göttingen feierte Dupree ein gelungenes Debüt, als der im Oktober aus NBA-Kader der Utah Jazz gestrichene Basketballer 15 Punkte markierte.

 


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