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New Yorker Phantoms verlieren mit 75:85 bei den Artland Dragons

27.12.2012

Ohne Center Eric Boateng, der aufgrund einer Muskelverhärtung in der Wade nicht zum Einsatz kam, verloren die New Yorker Phantoms am heutigen Donnerstag, 27. Dezember, mit 75:85 (38:38) bei den Artland Dragons in Quakenbrück. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit war das Team des Braunschweiger Headcoach Kostas Flevarakis auch noch nach dem dritten Abschnitt gut im Spiel, traf am Ende jedoch nicht mehr gut und musste der Schwächung unter dem Korb Tribut zollen. Robert „Kulle“ Kulawick war mit 17 Punkten bester Punktesammler der New Yorker Phantoms, bei den „Drachen“ stach Demond Mallet mit 18 Zählern hervor.


Mit Center Erik Land und erstmals auch Jermaine Anderson in der Startformation gingen die New Yorker Phantoms in das Spiel und erwischten den etwas besseren Start. Nach einem Dreier von Dennis Schröder stand es 2:5 (2. Minute) aus Sicht der Gastgeber. Die Partie schwappte darauf einige Minuten hin und her, ohne dass sich ein Team nennenswert absetzen konnte: Nachdem Anthony King sein Team mit 7:5 nach vorne geworfen hatte, konterte das Team von Kostas Flevarakis durch Nana zum 9:12 (6. Minute). Die Artland Dragons verteidigten insgesamt gut und ließen in den letzten drei Minuten nur noch zwei Braunschweiger Punkte zu, während Demond Mallet per Dreier das 18:14 nach zehn Minuten für die „Drachen“ herstellte.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnten Kapitän Nils Mittmann und Kollegen den Vier-Punkte-Rückstand zunächst nicht verkürzen, woran Petar Popovic wesentlichen Anteil hatte. Der Dragons-Center erzielte vier Punkte in Folge zum 22:18 (12. Minute). Aber Dennis Schröder und „Kulle“ nutzten ihre gut rausgespielten Freiheiten an der Dreipunktelinie und trafen für ihr Team zum 24:26 (15. Minute). Mallet und Haynes zeigten ihrerseits ebenfalls Treffsicherheit von jenseits der 6,75 Meterlinie und sorgten für das 32:30 nach 17 Minuten. Davon ließen sich die von der Bank ins Spiel gekommenen und selbstbewusst aufspielenden Kulle, McFadden und Davis nicht beeindrucken und drehten das Spiel erneut zum 35:38 (19. Minute). Bryce Taylor setzte jedoch mit einem Dreier zum 38:38 den Schlusspunkt vor der Halbzeitpause.

War es um Dragons-“Star“ Ryan Gomes in den ersten 20 Minuten noch ruhig geblieben, so gehörte ihm mit drei Zählern die erste Minute des dritten Viertels. Dennis Schröder & Co. blieben in Schlagdistanz (43:41, 22. Minute) und ließen sich auch nicht verunsichern, als Johannes Strasser zum 46:41 für die Gastgeber traf. Die New Yorker Phantoms spielten ruhig weiter und konnten den Rückstand drei Mal auf drei Zähler verkürzen (46:43; 48:45; 51:48). Allerdings schlich sich ab der 25. Minute ein kleiner Bruch in das Braunschweiger Spiel ein, weshalb sich die „Drachen“ auf 55:48 absetzen konnten (27. Minute). Nach einem Dreier von Gomes zum 61:52 fackelte Kostas Flevarakis nicht lange und nahm eine Auszeit. Die zeigte Wirkung: Sein Team traf fünf Punkte in Serie zum 61:57 (29. Minute).

Beim Stand von 63:59 ging es in das vierte Viertel. Hier hatten die Braunschweiger Korbjäger Schwierigkeiten, offensiv ihren Rhythmus zu finden, weshalb sich das Team von Stefan Koch eine 71:62-Führung erspielen konnte. Erneut griff Kostas Flevarakis zur Auszeit, auf die Dennis Schröder zwei Punkte folgen ließ. Die New Yorker Phantoms investierten viel und erarbeiteten sich nun immer wieder gute Möglichkeiten, zu Punkten zu kommen. Aber zum einen fanden die Würfe nun zu selten ihr Ziel und zum anderen hatten die Artland Dragons oftmals passende Antwort parat und bauten ihren Vorsprung sukzessive aus – auch weil die Braunschweiger zu viele zweite Dragons-Chancen zuließen und sich das Fehlen von Eric Boateng nun deutlich bemerkbar machte. Hatten die Gastgeber nach 30 Minuten insgesamt acht Offensiv-Rebounds gesammelt, standen am Ende derer 15 für sie zu Buche. Folgerichtig stand es bei noch knapp zwei Minuten Spielzeit bereits 80:68 für die Hausherren, ein Vorsprung, den die Braunschweiger nicht mehr aufholen konnten.

Trainerstimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Wir wussten, dass es hier eine schwierige Aufgabe werden würde, glaubten aber daran, eine Chance zu haben. Am Ende wurde das Fehlen von Eric Boateng deutlich und war nicht zu kompensieren. Wir haben etwas mehr als 30 Minuten lang gut mitgespielt, aber dennoch einige Fehler gemacht. Ein erfahrenes Team wie die Artland Dragons bestraft so etwas. Nun hoffe ich, dass wir uns schnell rehabilitieren und in den weiteren Spielen unsere Spielvorgaben besser umsetzen.

Stefan Koch (Artland Dragons): Es hat uns sicherlich geholfen, dass Boateng auf Seiten der Braunschweiger nicht gespielt hat. Wir haben in der ersten Halbzeit mit zu wenig Zielstrebigkeit gespielt, uns in der zweiten allerdings deutlich gesteigert. Wir haben noch deutlich Luft nach oben und müssen begreifen, dass wir über 40 Minuten mit hoher Intensität spielen müssen.

New Yorker Phantoms: Kulawick 17 (5/6 Dreier), Mittmann 2, Davis 7 (3 Assists), Nana 6 (4 Rebounds), Schneiders 4, Anderson 6, McFadden 4, Boateng n.e., Schröder 12, Wessels n.e., Land 5 (5 Rebounds), McElroy 12.

Artland Dragons: Haynes 12 (5 Assists), Gomes 13 (5 Rebounds, 4 Assists), King 14 (14 Rebounds), Hoffmann, Strasser 3, Njei, Spöler, Grünheid, Mallet 18, Kerusch 5, Taylor 12, Popovic 8.


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