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Foto: s.Oliver Baskets

New Yorker Phantoms verlieren deutlich in Würzburg

15.03.2014

Bei den New Yorker Phantoms Braunschweig blieb nach den Niederlagen in Bremerhaven und Trier auch im dritten Auswärtsspiel das Erfolgserlebnis aus. Sie verloren am heutigen Samstag, 15. März, ohne den nach wie vor verletzten Harding Nana deutlich mit 55:75 (21:32) bei den s.Oliver Baskets und fanden in dieser Partie nicht ihren offensiven Rhythmus. Lediglich 35 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld fielen durch die Reuse, zu wenig, um gegen die bissigen Würzburger zu bestehen. Für die Braunschweiger Korbjäger waren Aaron Doornekamp mit 18 und Isaiah Swann mit 15 Punkten am erfolgreichsten. Bei den Gastgebern wurde Maurice Stuckey mit 16 Zählern bester Punktesammler.


Die Begegnung startete mit viel Dampf auf beiden Seiten, allerdings bei mäßiger Trefferquote. Nach knapp drei gespielten Minuten glich Kyle Visser für sein Team zum 4:4 aus. Dass die Würfe nicht so einfach fielen, lag unter anderem an einer bissigen Verteidigung beider Mannschaften, aber auch an mehreren ausgelassenen Chancen. Und so blieb die Partie in diesem ersten Spielabschnitt weiterhin im „low score“-Bereich, allerdings gerieten Immanuel McElroy & Co. knapp 90 Sekunden vor Viertelende mit 12:6 in Rückstand. Raoul Korner reagierte mit einer Auszeit und darauf ließ seine Mannschaft vier Punkte zum Stand von 14:10 nach zehn gespielten Minuten folgen.

Mit Beginn des zweiten Viertels wurde es etwas hitziger. Nach einem Ballgewinn von James Florence stoppten die Gastgeber den Phantoms-Spielmacher mit einem unsportlichen Foul. James Florence netzte beide Freiwürfe ein und wenig später versenkte Isaiah Swann den ersten Braunschweiger Dreier in dieser Partie zum 14:15 (13. Minute). Aber die Partie blieb weiterhin eng – und umkämpft. Folglich stand es nach 17 gespielten Minuten und weiteren Punkten von Isaiah Swann erst 21:21. Weil sich nun aber zu einer nach wie schwachen Trefferquote auch noch vermehrt Ballverluste und eine Rebound-Unterlegenheit ins Phantoms-Spiel einschlichen, erzielten sie bis zum Viertelende keine weiteren Punkte mehr. Die s.Oliver Baskets hingegen fanden offensiv besser ins Spiel und markierten weitere elf Zähler zum 32:21 Halbzeitstand.

So wie das zweite Viertel aufhörte, ging das dritte weiter. Aaron Doornekamp und Kollegen blieben in den ersten drei Angriffen weiterhin ohne Erfolg, während die Hausherren nun sichtbar Selbstvertrauen getankt hatten und sich auf 41:23 absetzten (23. Minute). Zwar kam der Braunschweiger Offensiv-Motor in der Folge etwas besser ins Laufen und Kyle Visser wie auch Isaiah Swann konnten punkten, doch wollte beim Tabellensechzehnten jetzt nahezu alles glücken. Und so wuchs der Phantoms-Rückstand nach einem zwischenzeitlich gepfiffenen technischen Foul gegen James Florence bis auf 24 Punkte an (52:28, 25. Minute). In den folgenden Minuten verteidigten die New Yorker Phantoms aber deutlich besser, stoppten den Gegner mehrfach und konnten dadurch einige Punkte zum 52:34 gutmachen. Doch drei Ballverluste in der letzten Minute des dritten Viertels sorgten erneut für einen Rückstand von über 20 Punkten. Mit 57:34 ging es in die letzten zehn Minuten.

Zwar zeigte Aaron Doornekamp zu Beginn des Viertels gleich zwei Mal in Folge seine Qualitäten von der Dreierlinie (60:40), doch ließen sich die s.Oliver Baskets dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen. Sie fanden auf nahezu jeden erfolgreichen Braunschweiger Angriff die passende Antwort, weshalb sich der Phantoms-Rückstand nach weiteren Dreiern von Aaron Doornekamp zwischendurch nur marginal verringerte (67:49, 35. Minute). Bis zum Spielende gerieten Swann & Co. wieder mit 20 Punkten ins Hintertreffen und mussten sich deutlich mit 75:55 geschlagen geben.

Trainerstimmen zum Spiel:

Raoul Korner (New Yorker Phantoms): Die erste Halbzeit war defensiv in Ordnung. Im Angriff haben wir nicht gut getroffen, obwohl wir uns ganz gute Würfe herausgearbeitet haben. Wir hatten zu viele Ballverluste und haben gegen Ende der ersten Halbzeit dann völlig den Faden verloren, auch in der Verteidigung. Im Angriff konnten wir auch nicht zulegen. Im dritten Viertel haben wir uns abschlachten lassen, das vierte Viertel war dann nur noch Schaulaufen.

Stefan Koch (s.Oliver Baskets): Wir wollten heute mit viel Engagement und einem hohen Maß an Teamwork spielen, das ist uns defensiv wie offensiv über 40 Minuten auch gelungen. Als es am Ende ein deutliches Ergebnis wurde, hatten wir im Angriff zu viele Einzelaktionen. Insgesamt bin ich mit der Leistung und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir freuen uns natürlich, dass wir die zwei Punkte mitnehmen konnten.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Swann 15, Kulawick, Zazai 2, Visser 10 (6 Rebounds), Florence 2, Doornekamp 18 (4 Assists), Manigat n.e., Johnson, Pluskota 1, Gertz, Land n.e., McElroy 7 (5 Rebounds).

s.Oliver Baskets: Sommerville 2 (5 Rebounds), Ugrai 3, Spoden, Stuckey 16, Waters 10 (7 Assists), Little, Jacobson 2, McNaughton 9, Kleber 12 (6 Rebounds), McKinney 7, Boone 14 (6 Rebounds).


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