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New Yorker Phantoms verlieren bei starken Berlinern

06.01.2013

Der Start in das neue Jahr 2013 war für die New Yorker Phantoms leider nicht von Erfolg gekrönt. Mit 58:80 (27:43) verlor das Team von Kostas Flevarakis am Sonntag, 6. Januar, beim stark aufspielenden und treffsicheren Tabellenvierten ALBA BERLIN. Zwar konnte der Braunschweiger Basketball-Bundesligist einen zwischenzeitlichen Rückstand von 22 Zählern in der Berliner O2 World im letzten Viertel auf zwölf Punkte verkürzen, aber die Albatrosse ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und brachten den Sieg letztendlich sicher nach Hause. Beste Phantoms-Punktesammler waren Dennis Schröder, Harding Nana und Thad McFadden mit jeweils zwölf Punkten. Bei ALBA BERLIN trumpfte Nihad Djedovic mit 19 Zählern auf.


Das Spiel fing munter an. Während die Berliner die ersten beiden Angriffe über Forward Deon Thompson abschlossen, waren es auf Braunschweiger Seite Immanuel McElroy und Dennis Schröder die per Korbleger zum 4:4 trafen (2. Minute). Aufgrund zwei anschließender Dreier konnten die Gastgeber sich auf 10:4 absetzen (3. Minute). Aber die Mannschaft von Kostas Flevarakis verteidigte gut, ermöglichte Berlin nur schwere Würfe und belohnte sich nach einem Dreier von Dennis Schröder mit der 14:15-Führung (4. Minute). Allerdings war von der zuletzt schwachen Dreierquote der Albatrosse in dieser Partie nichts zu sehen, und das tat den New Yorker Phantoms weh. Während Nana & Co. nun selber nicht trafen, netzte zuerst Zach Morley von der 6,75 Meterlinie ein und dann auch noch Heiko Schaffartzik – die Folge: 24:16 für Berlin.

Mit 26:16 ging es in das zweite Viertel, und hier zeigten sich Parallelen zu den letzten vier Minuten des ersten Abschnitts. Die nun sehr starke und griffige Berliner Verteidigung stellte die Phantoms-Basketballer vor Probleme. Der Ball lief nicht gut durch die eigenen Reihen, und der Korb wirkte weiterhin wie vernagelt. 31:16 stand es nach zwölf Spielminuten, ehe Thad McFadden nach viereinhalb Minuten ohne Braunschweiger Korberfolg aus der Mitteldistanz traf. Aber ALBA strotzte vor Selbstvertrauen und konnte sich nach einem weiteren Dreier von Schaffartzik weiter absetzen (36:18, 13. Minute). Das Flevarakis-Team wurde in dieser Phase von Thad McFadden im Spiel gehalten, der im zweiten Viertel zehn Punkte markierte. Das änderte aber nichts am Vorsprung der Albatrosse (64 Prozent Trefferquote), die das Viertel mit 17:11 für sich entschieden, was gleichbedeutend mit dem 43:27 Halbzeitstand war.

Mit Beginn des dritten Abschnitts diktierten die Berliner weiterhin das Geschehen, nach einem Treffer von Je'Kel Foster stand es 49:27 (23. Minute). Die Braunschweiger Korbjäger zeigten aber ihr Kämpferherz und stemmten sich gegen einen größer werdenden Rückstand. Jermaine Anderson nahm nun mehr das Heft in die Hand: Er traf sechs Punkte in Folge und kreierte gute Wurfmöglichkeiten für seine Kollegen. Allerdings blieb die Trefferquote auf Braunschweiger Seite nach wie vor das Problem, und so fanden teilweise freie Würfe nicht ins Ziel. Dennoch konnten Nana per Dreier und Dennis Schröder mit einem Korbleger den Rückstand zum Ende des Viertels auf 58:42 verkürzen.

Die New Yorker Phantoms nahmen den leichten Auftrieb vom Ende des dritten Abschnitts mit, vor allem Nana blühte jetzt auf und traf zum 58:46. Die Albatrosse wirkten plötzlich etwas verunsichert und verfehlten mehrfach den Korb. Doch anstelle diese kurze Schwächephase weiter auszunutzen, machten die Braunschweiger Korbjäger selber Fehler und vergaben so ihre Chancen, den Rückstand auf unter zehn Zähler zu drücken. Stattdessen punktete der kaum zu stoppende Nihad Djedovic und sorgte nach einem zwischenzeitlichen 61:49 mit Unterstützung von Foster und Schaffartzik für das 69:51 (35. Minute). Von diesem Berliner Konter erholten sich Schröder & Co. nicht mehr und verloren am Ende dann doch deutlich mit 58:80.

Trainerstimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Alba hat sehr intensiv und stark gespielt und dann ist es schwer, hier eine Chance zu haben. Wichtig ist aber, dass man auch in so einer Partie immer an sich glauben muss. Deshalb konnten wir im letzten Viertel auf zwölf Punkte rankommen. Dann haben wir allerdings wieder nachgelassen und ich denke, dass wir das Spiel besser hätten beenden können, als wir es getan haben.

Sasa Obradovic (ALBA BERLIN): Wir haben eine gute Reaktion auf die letzte Euroleague-Niederlage gezeigt und heute sehr aggressiv gespielt. So muss man gegen jedes Team spielen, denn in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir haben sehr viel Respekt vor Braunschweig und dem Coach, weshalb wir vor der Partie auch intensive Scouting-Arbeit betrieben haben. Ich schätze die New Yorker Phantoms deutlich stärker ein, als es ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt.

New Yorker Phantoms: Kulawick, Mittmann, Davis, Nana 12, Schneiders 1, Anderson 6, McFadden 12, Boateng 8 (5 Rebounds), Schröder 12 (4 Assists, 4 Rebounds), Wessels n.e., Land, McElroy 7 (5 Rebounds).

ALBA BERLIN: Schultze, Ney, Schaffartzik 8 (4 Assists, 4 Rebounds), Thompson 11 (5 Rebounds), Fülle, Monse 2, Djedovic 19 (5 Rebounds), Miralles 5, Wood 3, Foster 8 (4 Assists, 6 Rebounds), Idbihi 17 (4 Rebounds), Morley 7.


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