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New Yorker Phantoms unterliegen FC Bayern mit 88:91

11.04.2012

Bildergalerie online Die Basketballer der New Yorker Phantoms Braunschweig schrammten am Mittwochabend hauchdünn am dritten Heimsieg in Folge vorbei, bleiben aber als Tabellensiebter im Kampf um die begehrten Playoffränge im Topf. In einer bis zur Schlusssirene hitzig geführten, aber hochklassigen Partie unterlag die Mannschaft von Sebastian Machowski, bei der Branko Jorovic mit 21 Punkten (5 von 8 Dreier) bester Scorer war, vor 3706 Zuschauern gegen den FC Bayern München mit 88:91 (41:44).


Bildergalerie online Die Basketballer der New Yorker Phantoms Braunschweig schrammten am Mittwochabend hauchdünn am dritten Heimsieg in Folge vorbei, bleiben aber als Tabellensiebter im Kampf um die begehrten Playoffränge im Topf. In einer bis zur Schlusssirene hitzig geführten, aber hochklassigen Partie unterlag die Mannschaft von Sebastian Machowski, bei der Branko Jorovic mit 21 Punkten (5 von 8 Dreier) bester Scorer war, vor 3706 Zuschauern gegen den FC Bayern München mit 88:91 (41:44).

Phantoms-Guard Michael Umeh sorgte für den Eröffnungsdreier in der Volkswagen Halle, Kyle Visser legte zum 5:0 (2.) nach – und die Isarstädter sahen sich zur ersten Auszeit gezwungen. Hellwach präsentierten sich die Braunschweiger von Beginn an auch in der Verteidigung. Branko Jorovic und Visser hatten das gefürchtete US-Starduo Homan/Troutman zunächst hervorragend im Griff. Bis auf 12:2 (4.) setzten sich die Gastgeber von der Oker ab. Bauermann war stinksauer, brachte fünf neue Spieler auf einen Schlag. Dieser Schachzug zeigte Wirkung: Nach sechs Minuten glichen die Münchner zum 12:12 aus. Die Partie wurde hitziger geführt, doch die Niedersachsen blieben konzentriert: Braunschweigs Kapitän Nils Mittmann traf per Freiwurf zum 21:12 (9.).

Der Tabellensechste aus Bayern erhöhte den Druck in der Defense, verwandelte auch vorne besser: Bis auf 26:24 (12.) kamen die immer stärker werdenden Münchner heran, der international erfahrene Jared Homan markierte anschließend den Ausgleich. Das Spiel um einen der acht Playoffplätze blieb auch weiterhin heißumkämpft, häufig wechselte in der Folgezeit die Führung. Kurz vor der Pause setzten sich die Rotgekleideten ab, Phantoms-Schreck Jonathan Wallace sorgte mit der Sirene für eine 44:41-Halbzeitführung der Bauermänner.

Unmittelbar nach dem Pausentee brachte Umeh die Okerstädter wieder heran. Das Spiel wurde immer ruppiger geführt, gleichzeitig warfen sich beide Mannschaften die Dreier nur so um die Ohren. 52:55 lautete der Zwischenstand nach 25 Minuten. Jorovic hielt seine Farben mit seinen Distanzwürfen im Spiel, der topreboundende, quirlige Umeh machte im Nachsetzen das 61:61 (28.). Die Braunschweiger Kulisse stand endgültig, als LaMarr Greer per Dreierpunktewurf zum 68:63 (30.) traf.

Mit einem 5-Punktevorsprung ging es in den Schlussabschnitt. Greers Wurf aus absoluter Bedrängnis bedeutete das 74:67 (33.). Visser bekam bei noch vier Minuten auf der Uhr das vierte Foul angekreidet, leider Sekunden danach auch das Aus bedeutende Fünfte. Begünstigt durch ein technisches Foul gegen Braunschweig kamen die Bayern heran, der Dreier von Nationalspieler Robin Benzing war das 80:80 (36.). 3:23 Minuten vor dem Ende streute Umeh zum 84:83 ein, die Halle glich einem Tollhaus.

Rund 50 Sekunden vor Schluss führten die Gäste mit 87:86, Milosevic zog zum Korb – und vergab bei noch 11 Sekunden. Es folgte das taktische Foul: Foster verwandelt Gegenüber beide Freiwürfe (86:89). Umeh ebenfalls auf der anderen Seite – jedoch kann kein Braunschweiger früh foulen. 4,5 Sekunden – Wallace macht ebenfalls Zwei von der Linie. Kulawicks Wurf warf gegen den Verteidiger, der Ball blickte schon in die Reuse, dreht sich aber wieder heraus.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Wir haben als Team gute Würfe herausgespielt und auch viele, die wir im Verlauf der Saison getroffen haben. In einigen Situationen waren meine Spieler nicht konsequent genug. Wir haben zudem einige unnötige Fouls begangen und dadurch Spieler mit fünf Fouls verloren. Vielleicht wäre es am Ende anders gelaufen, wenn diese Spieler noch dabei gewesen wären. Jetzt müssen wir uns auf die Playoff-Qualifikation konzentrieren. Glückwunsch an München, die dies jetzt bereits geschafft haben.

Dirk Bauermann: Das war heute ein Spiel auf hohem Niveau. Eigentlich hat es keinen Verlierer verdient. Es war eines der besten Spiele, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Natürlich bin ich sehr glücklich, dass wir unser Ziel, die Playoffs zu erreichen, geschafft haben.

New Yorker Phantoms Braunschweig: Umeh 19 (7 Rebounds), Kulawick 3, Mittmann 1, Visser 11 (8 Rebounds), Jorovic 21 (5 von 8 Dreier), Milosevic 11 (7 Assists), Greer 11, McElroy 5 (4 Assists), Melzer 6

FC Bayern München: Wallace 22, Troutman 9 (9 Rebounds), Hamann 6, Schwethelm, Doreth 2, Benzing 8, Foster 20, Greene, Jagla 5, Homan 19


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