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New Yorker Phantoms treffen auf „heiße“ Donnervögel

02.04.2013

Nur vier Tage nach der Niederlage gegen Phoenix Hagen treten die New Yorker Phantoms Braunschweig am Mittwoch, 3. April, erneut vor heimischem Publikum an und müssen sich dabei im Kampf um wichtige Punkte mit niemand Geringerem als den aktuellen Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg messen. Tip-Off der Begegnung in der Volkswagen Halle ist um 19 Uhr.


Die momentane Tabellensituation der Braunschweiger Korbjäger ist nach den letzten beiden verlorenen Heimspielen brisant. Mit elf Siegen und 17 Niederlagen rangiert man auf dem 15. Tabellenplatz (22:34 Punkte) knapp vor den auf einem Abstiegsrang stehenden Neckar RIESEN Ludwigsburg (17. Platz, 20:38). In Anbetracht dieser Lage, aber auch für das Selbstvertrauen von Phantoms-Kapitän Nils Mittmann & Co. wäre ein Sieg über die Gäste ein mehr als willkommenes nachträgliches Ostergeschenk und könnte für die verbleibenden Spiele Flügel verleihen.

Mit Blick auf die Plätze und den gegenwärtigen Status Quo beider Mannschaften wird jedoch schnell deutlich, dass die „Mission Sieg“ alles andere als eine leichte Aufgabe ist – zumal der Motor der Huntestädter gerade richtig rund läuft. Der Tabellenzweite um das ehemalige Braunschweiger Trainerduo Sebastian Machowski und Philipp Köchling, das mit dem Einflug der „Donnervögel“ in die Volkswagen Halle erstmalig an die alte Wirkungsstätte zurückkehrt, kann bisher eine Bilanz von 19 Siegen bei nur acht Niederlagen aufweisen. Zuletzt waren die EWE Baskets richtig „heiß“ und konnten sechs von sieben Partien in der Beko BBL gewinnen. Aber auch im internationalen Wettbewerb hat man sich stark verkauft und mit dem Einzug in das Final Four der EuroChallenge den bisher größten Erfolg neben der Deutschen Meisterschaft im Jahr 2009 erreicht.

Beeindruckend im Oldenburger Kader ist die Ausgeglichenheit: Fünf Spieler punkten zweistellig, drei weitere erzielen durchschnittlich knapp sieben Punkte und mehr. Topscorer ist der zweifache Liga-MVP und dreifache „Offensivspieler des Jahres“ Julius Jenkins mit 12,2 Zählern im Schnitt. Identifikationsfigur und Gesicht der EWE Baskets Rickey Paulding (11,9 Punkte), Guard Chris Kramer (11,8 Punkte), Center Adam Chubb (11,1 Punkte/7,3 Rebounds) sowie Forward Ronald Burrell (10 Punkte) sind die weiteren besten Punktesammler. Der Lenker und Denker im Oldenburger Team ist Dru Joyce. Der Spielmacher kommt auf acht Zähler sowie 4,2 Assists pro Spiel und netzt starke 50 Prozent seiner Dreier ein. Die Würfe aus der Distanz sind nicht nur eine Stärke von Joyce, sondern der gesamten Machowski-Truppe. Davon versenken sie durchschnittlich 39 Prozent und sind damit ligaweit das zweitbeste Team in dieser Kategorie.

„Oldenburg hat viele ligaerfahrene und qualitativ hochwertige Spieler im Kader. Sie spielen komplett anders als unser letzter Gegner Hagen und setzen auf sehr strukturierten Basketball mit einem ausgeprägten low post-Spiel. Im Hinspiel sind wir mit dieser Spielweise gut zurechtgekommen und haben bis zum Ende eine Siegchance gehabt – auch weil wir gut verteidigt haben. Das müssen wir auch dieses Mal tun, denn unsere Defense wird erneut mit das wichtigste Kriterium sein, wenn wir gegen diese starke Mannschaft bestehen wollen“, so New Yorker Phantoms-Cheftrainer Kostas Flevarakis.

Im Hinspiel am 28. Oktober, das sich erst in letzter Sekunde entschied, verloren die New Yorker Phantoms knapp mit 59:60. Bester Punktesammler in einer kämpferisch starken Braunschweiger Mannschaft war damals Robert „Kulle“ Kulawick mit 16 Zählern. Auf Oldenburger Seite war Center Adam Chubb nicht zu stoppen und legte satte 20 Punkte und 14 Rebounds für sein Team auf.


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