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New Yorker Phantoms stehen in den Playoffs!!

01.05.2010

Ein gellender Freudenschrei ging durch die Kehlen der Trainer, Spieler und Fans der New Yorker Phantoms. Braunschweigs Bundesliga-Basketballer stehen erstmalig nach sieben Jahren wieder in den Playoffs. Die Mannschaft von Sebastian Machowski verlor sein Auswärtsspiel bei den Deutsche Bank Skyliners in der Frankfurter Ballsporthalle zwar mit 62:71 (30:41).


Ein gellender Freudenschrei ging durch die Kehlen der Trainer, Spieler und Fans der New Yorker Phantoms. Braunschweigs Bundesliga-Basketballer stehen erstmalig nach sieben Jahren wieder in den Playoffs. Die Mannschaft von Sebastian Machowski verlor sein Auswärtsspiel bei den Deutsche Bank Skyliners in der Frankfurter Ballsporthalle zwar mit 62:71 (30:41). Doch im Fernduell kassierten die Artland Dragons bei den Eisbären Bremerhaven eine 80:82 (35:46)-Niederlage. Bester Punktesammler für Braunschweig an alter Wirkungsstätte war Marcus Goree (19).


Defense, Defense – Mit der ersten Sekunde feuerten die rund 250 mitgereisten Fans aus Braunschweig ihr Team mit brachialer Lautstärke an. Wie motiviert die Gäste gleich in den Anfangsminuten waren, bewies Yassin Idbihi. Der 2,09 Meter Center verwandelte nach zwei Minuten nicht nur einen Dreier, sondern markierte die ersten sechs Punkte in Folge (6:6/4.). Beide Teams gingen von Beginn an ein hohes Tempo und kämpften um jeden Ball. Durch einen Dreier von Bahiense de Mello setzten sich die Frankfurter jedoch erstmalig ein wenig ab: 17:12 (10.).


Die Hessen blieben auch im zweiten Abschnitt aus der Distanz brandgefährlich. Frankfurts Seth Doliboa traf ebenfalls von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie und stellte einen 10-Punktevorsprung her (24:14/13.). Gorees Dunking gegen seinen Ex-Verein sollte anschließend ein deutliches Ausrufezeichen sein, doch die Gastgeber scorten auf der Gegenseite weiterhin sicher (38:25/18.): Mit einem Rückstand von 11 Zählern ging es in die Kabine.


Kevin Hamilton und Goree nahmen die Partie nach dem Seitentausch in die Hände. Idbihi brachte Braunschweig mit einem erfolgreichen Wurf aus der Nahdistanz wieder heran: 43:38 (23.). Nach Gorees zweiten Dreier in Folge betrug der Vorsprung des Teams von Gordon Herbert nur noch zwei Zähler – und Idbihi glich sogar aus (43:43/24.). Das Spiel blieb auch in der Folgezeit purer Nervenkitzel für alle Beteiligten – mit zwei Zählern Rückstand ging es für die Löwenstädter ins Schlussviertel.


Ein quadratisches Schild mit der Aufschrift „Go John No. 6“ hielt eine weibliche Fanschar hoch. Die Braunschweiger nahmen es sich als Team zu Herzen. Dennoch: Fünf Minuten vor Spielende führten die Skyliners nach einem Dreier von Ex-Nationalspieler Pascal Roller mit 60:52 (35.). Die Endphase war endgültig nichts für schwache Nerven. Goree verkürzte 3:11 Minuten vor Schluss auf einen Punkt (60:59). Doch Frankfurt ließ sich in den Schlusssekunden den Sieg nicht mehr nehmen. Als das Endergebnis aus Bremen bekannt wurde, gab es kein Halten mehr…


Stimmen zum Spiel


Sebastian Machowski: Wir haben eine schwache erste Halbzeit gespielt, in der wir viele offene Würfe nicht getroffen haben. Wir haben uns im dritten Viertel wieder zurückgekämpft, aber am Ende hat die Kraft nicht gereicht. Natürlich hätten wir die Playoffs gerne aus eigener Kraft geschafft. Ich möchte mich vor allem bei den Fans bedanken, die uns heute unglaublich geholfen haben. Ich wünsche den Fans, dass wir mindestens ein Playoffheimspiel gewinnen können.


Gordon Herbert: Braunschweig kam sehr aggressiv aus der Halbzeitpause und hat es uns sehr schwer gemacht. Ich glaube, wir haben eine starke Truppe zusammen, um in den Playoffs bestehen zu können.


New Yorker Phantoms: Hicks 5, Thomas 2, Allen 4, Schaffartzik 9, Mittmann 1, Cain 1, Hamilton 9, Idbihi 12 (9 Rebounds), Goree 19


Deutsche Bank Skyliners: Reese 8, Bahiense de Mello 5, Doliboa 9, Labovic, Roller 3, Allen 18, McKinney 2, Robertson 2, Moyer 11, Jenkins 13

(Foto: Jörg Hermann)

 


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