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New Yorker Phantoms reisen Montag zu den Eisbären

11.10.2009

Keine Atempause für die Basketballer der New Yorker Phantoms Braunschweig. Drei Tage nach dem Saisonauftakt tritt der Beko Basketball Bundesligist am Montag, 12. Oktober, bei den Eisbären Bremerhaven an (19.30 Uhr). Für das Team von Trainer Sebastian Machowski gilt es, auswärts eine harte Nuss zu knacken, denn die Nordlichter entwickelten sich nach einer Einkaufstour im Sommer vom Absteiger zum heißen Anwärter auf einen Playoff-Platz.


Keine Atempause für die Basketballer der New Yorker Phantoms Braunschweig. Drei Tage nach dem Saisonauftakt tritt der Beko Basketball Bundesligist am Montag, 12. Oktober, bei den Eisbären Bremerhaven an (19.30 Uhr). Für das Team von Trainer Sebastian Machowski gilt es, auswärts eine harte Nuss zu knacken, denn die Nordlichter entwickelten sich nach einer Einkaufstour im Sommer vom Absteiger zum heißen Anwärter auf einen Playoff-Platz. Einige Fachleute trauen den Eisbären sogar noch einiges mehr zu…


„Bremerhaven ist ein starker Gegner. Besonders unter den Körben sind sie nach den Neuverpflichtungen sehr gut aufgestellt. Umso schwerer wiegt in diesem Fall ein möglicher Ausfall von Yassin (Idbihi)“, sagt Phantoms-Trainer Sebastian Machowski vor dem zweiten Spieltag. „Wir werden das Wochenende nutzen, um uns gezielt auf das Spiel an der Küste vorzubereiten. Unser Erfolg wird wie gegen Düsseldorf über eine gute Defense führen.“


Die Bremerhavener erhielten als sportlicher Absteiger der Saison 2009/10 einen Nachrückerplatz, nachdem die Köln 99ers nach wirtschaftlichem Kollaps ihr Team aus der Beko BBL abgemeldet hatten. Die Bremerhavener Verantwortlichen zogen nach dem sportlichen Misserfolg der Vorsaison einen Schlussstrich und sorgten in den Sommermonaten für einen nahezu kompletten personellen Neuanfang. Lediglich zwei Spieler blieben dem nördlichsten Beko BBL-Klub erhalten. Einer davon ist der Ex-Braunschweiger Jan Lipke, der nach einem kurzen Ausflug in die erste belgische Liga eine gute Saison im Norden spielte und sich zum Führungsspieler entwickelte.


Mit Douglas Spradley verpflichteten die Eisbären-Bosse einen Trainer, der die Beko BBL vielleicht am besten kennt. Spradley kam von den Paderborn Baskets an die Nordseeküste. Der 43-Jährige brachte mit Steven Esterkamp (ebenfalls früher Braunschweig) einen sehr guten Flügelspieler von seinem vorherigen Klub gleich mit. Aber auch auf den anderen Positionen verpflichteten die Bremerhavener Hochkaräter. Jeff Gibbs, Toprebounder der vergangenen Spielzeit – 10,4 Rebounds pro Spiel trotz einer Größe von „nur“ 1,88 Meter – kam aus Ulm und dürfte nach drei Jahren im Schwäbischen sofort Fußfassen. Das 2,06 Meter große Kraftpaket Kevin Lyde wechselte vom BC Kalev/Cramo Tallinn zum Playoff-Kandidaten. „Er wird den Bremerhavenern aufgrund seiner Physis unter den Körben weiterhelfen“, glaubt Braunschweigs Nate Fox, der mit Lyde in der vergangenen Saison beim estländischen Meister das gleiche Trikot getragen hatte.


Ein Star in der Mannschaft könnte Rodney Buford werden. Der 1,96 Meter große Guard verfügt über reichlich NBA-Erfahrung: 254 Mal trug er das Trikot von Miami Heat, Philadelphia 76ers, Memphis Grizzlies, Sacramento Kings und New Jersey Nets. Aber auch der ehemalige Paderborner und Gießener Bundesligaprofi Louis Campbell zählt in der Spielzeit 2009/10 zu den Führungsspielern im Team von Douglas Spradley. Nationalspieler Philipp Schwethelm schloss sich aus der Konkursmasse der Köln 99ers dem Nordverein an.

 


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