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New Yorker Phantoms gewinnen hitziges Derby

16.09.2009

Die New Yorker Phantoms mussten sich beim Testspiel am Mittwochabend gegen den ProB-Ligisten Herzöge Wolfenbüttel vor 700 Zuschauern ganz schön ins Zeug legen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski, die ohne Spielgestalter Kevin Hamilton in der Sporthalle am Landeshuter Platz angetreten war, gewann nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte am Ende jedoch noch standesgemäß mit 86:57 (36:32).


Die New Yorker Phantoms mussten sich beim Testspiel am Mittwochabend gegen den ProB-Ligisten Herzöge Wolfenbüttel vor 700 Zuschauern ganz schön ins Zeug legen. Die Mannschaft von Sebastian Machowski, die ohne Spielgestalter Kevin Hamilton in der Sporthalle am Landeshuter Platz angetreten war, gewann nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte am Ende jedoch noch standesgemäß mit 86:57 (36:32).

Die erste Fünf der Braunschweiger bestand diesmal aus Philipp Friedel, Michael Hicks, John Allen, Tomasz Cielebak und Yassin Idbihi. Die Wolfenbütteler erwischten jedoch den besseren Start. Vor allem die langen Wolfenbütteler BJ Anthony und Frank Theis legten gleich selbstbewusst los. Die Gastgeber führten nach sechs Minuten bereits mit 11:7. Der eingewechselte Jason Cain und vor allem John Allen rückten die Verhältnisse mit zwei erfolgreichen Aktionen am Brett jedoch wieder zurecht. Michael Hicks sorgte quasi mit dem Pfiff für den Ausgleich (21:21/10.).

Der 2,04 Meter große Nate Fox bewies im zweiten Viertel einmal mehr seine Gefährlichkeit von Außen, indem er per Dreier das 27:23 für sein Team markierte. Die Löwenstädter leisteten sich jedoch anschließend eine ganze Reihe technische Fehler. Die Hausherren kamen Punkt-um-Punkt näher und Herzöge-Spielmacher Song Cun glich zum 32:32 aus (19.). Nationalspieler Idbihi sorgte per Tipp-In dafür, dass die Gäste mit 36:32 zum Seitentausch wieder knapp in Front gingen.

Die New Yorker Phantoms kamen sehr gut aus der Kabine. Hicks traf erneut von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie zum 42:35. John Allen verwandelte in der 22. Minute per Korbleger zur 9-Punkteführung, knickte jedoch beim Aufkommen auf dem Hallenboden unglücklich mit dem rechten Fuß um – und schied aus.

Fox spielte anschließend erneut seine Routine aus und hielt Braunschweig weiter auf Erfolgskurs. In der Folgezeit wurde die Atmosphäre auf dem Feld und auf der Tribüne immer hitziger. Wolfenbüttels US-Boy Solomon Sheard wurde nach einer Rangelei mit Idbihi disqualifiziert. Doch das Machowski-Team ließ sich nicht vom Kurs abbringen und Cielebak sorgte per krachendem Dunking für das 55:45, ehe Cain mit zwei verwandelten Freiwürfen eine beruhigende Führung zu Ende des dritten Viertels herstellte (57:45/30.).

Braunschweigs Jusuf El Domiaty gelangen zu Beginn des letzten Abschnitts gleich zwei erfolgreiche Dreier in Folge. Kevin Wysocki erzielte mit einem Korbleger die bis dato höchste Führung des Basketball-Bundesligisten – 72:48 (35.). Hicks ließ die Braunschweiger Fans mit seinem vierten Dreier am Ende endgültig jubeln.

„Wolfenbüttel hat es uns sehr schwer gemacht“

„Über das Ergebnis konnten wir am Ende doch den Zweiklassenunterschied beweisen. Allerdings hat es uns der Gegner heute besonders in der ersten Hälfte auch sehr schwer gemacht. Für Wolfenbüttel war es das Spiel der Saison. Gegen Alba Berlin müssen wir uns allerdings ein ganzes Stück steigern“, erklärte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski hinterher. „Wenn sich John ernsthaft verletzt hat, wäre das ein hoher Preis.“

Am Freitag, 18. September, präsentieren sich die New Yorker Phantoms beim Tip-Off erstmalig dem Heimpublikum. Zu Gast in der Tunica Halle ist bei freiem Eintritt ALBA Berlin (19 Uhr).

New Yorker Phantoms: Hicks 15 (4 Dreier), Allen 7, Fox 8, Friedel 11, Wysocki 12, Cain 10, Mittmann 8, Cielebak 4, Idbihi 5, El Domiaty 6

Herzöge Wolfenbüttel: Cun 8, Ahrens, Seebode, Mölle, Theis 15, Knopke 8, Klocke, Pink 2, Beier, Anthony 18, Sheard 6

 


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