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New Yorker Phantoms als Paten eines Antirassismus-Projektes

15.09.2010

Die Basketballer der New Yorker Phantoms übernehmen zusammen mit der Braunschweiger Weltklassetänzerin Isabel Edvardsson die Patenschaft für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Gymnasium im Schloss in Wolfenbüttel.


Die Basketballer der New Yorker Phantoms übernehmen zusammen mit der Braunschweiger Weltklassetänzerin Isabel Edvardsson die Patenschaft für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Gymnasium im Schloss in Wolfenbüttel. Im Beisein von Ministerialrat Roland Henke als Vertreter des Niedersächsischen Kultusministeriums und Vertreter der Stadt Wolfenbüttel nahmen Trainer Sebastian Machowski, Kyle Visser, Frank Theis und die Phantoms-Geschäftsführung am gestrigen Dienstag, 14. September, an der symbolischen Übergabe der Urkunde und des Projektschildes in der neuen Schulturnhalle teil.

„Ich freue mich darüber, dass wir Basketballer als Paten ausgesucht wurden. Wir übernehmen gerne die Schirmherrschaft. Ich finde es beeindruckend, dass eine Schule mit 1600 Schülern und Schülerinnen sich selbst verpflichtet, sich gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. Gerade im Basketball funktioniert das Miteinander der Spieler aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen sehr gut“, sagte Norbert Rüscher, Geschäftsführer der New Yorker Phantoms. Rüscher überreichte einen Phantoms-Schal an die fünf Schüler der Initiativ-Gruppe des Gymnasiums im Schloss – dies hatte ebenfalls Symbolcharakter: ein Schal wärmt und (be)schützt.

„Es ist eine starke Herausforderung, mit einer Unterschrift eine Selbstverpflichtung einzugehen, jedem Mensch ohne Vorurteile zu begegnen. Die Schule ist ein idealer Ort, ein Zeichen gegen Gewalt, Diskriminierung, Mobbing und Rassismus zu setzen“, so Schulleiterin Ulrike Schade. Tanz-Star Isabel Edvardsson bedankte sich ebenfalls dafür, als Patin ausgesucht worden zu sein. „Wir werden es gemeinsam schaffen, diese Werte zu vertreten und durchzusetzen.“

Die Phantoms Kyle Visser und Frank Theis spielten zum Abschluss der Veranstaltung zusammen mit Schülern auf den Korb. Isabel Edvardsson studierte eine Tanzdarbietung mit allen Schülern und Schülerinnen ein.

Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden und sich per Unterschrift zur Einhaltung der Werte verpflichten. Es gehört zu den größten Schulnetzwerken in Deutschland mit inzwischen 780 Schulen und mehr als eine halbe Millionen Schülern und Schülerinnen. Die Paten stammen vorwiegend aus den Bereichen Sport, Kunst, Medien und Politik. Außer den New Yorker Phantoms nehmen unter anderem die Ligakonkurrenten Brose Baskets Bamberg, Artland Dragons, Eisbären Bremerhaven, ratiopharm Ulm und BG 74 Göttingen sowie Ex-Nationalspieler Robert Garret als Paten am Projekt teil.


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