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Neuer Spieler für Innenrotation

01.08.2007

Es gibt Verstärkung unter den Braunschweiger Körben. Die New Yorker Phantoms haben mit Anthony Coleman einen Spieler verpflichtet, der sowohl den Brettcenter, als auch den mit dem Gesicht zum Korb agierenden Power Forward mimen kann. Der 2,11m-Mann spielte vergangene Saison noch in der D-League, der Perspektivliga der NBA. Auf sein Engagement in der BBL freut sich der 24-Jährige schon jetzt, und ganz besonders auf den Auftakt der Spielzeit 2007/08 am 6.


Es gibt Verstärkung unter den Braunschweiger Körben. Die New Yorker Phantoms haben mit Anthony Coleman einen Spieler verpflichtet, der sowohl den Brettcenter, als auch den mit dem Gesicht zum Korb agierenden Power Forward mimen kann. Der 2,11m-Mann spielte vergangene Saison noch in der D-League, der Perspektivliga der NBA. Auf sein Engagement in der BBL freut sich der 24-Jährige schon jetzt, und ganz besonders auf den Auftakt der Spielzeit 2007/08 am 6. Oktober gegen Ulm – da feiert Coleman „als Bonus“ seinen Geburtstag.

Mit Coleman kommt ein Spieler an die Oker, der in Zonennähe so eingesetzt werden kann, wie es die Aufstellung und die jeweilige Spielsituation erfordern. „Er ist ein klassischer Tweener“, beschreibt Sportdirektor Oliver Braun die Neuverpflichtung. „Mit seiner Größe kann er durchaus auf der Position des Centers bestehen, aber dank seinem – gemessen an seiner Länge – guten Wurf von außen auch Power Forward spielen.“ Besonders das feinjustierte Handgelenk des Amerikaners hat es Braun angetan. „Dadurch sind wir durchaus in der Lage, große Gegenspieler aus der Zone nach außen zu ziehen und das Spiel zu weiten.“ In der Hauptsache wird sein Einsatzbereich davon abhängen, was für einen weiteren Big Man die Phantoms für die Innenrotation verpflichten werden.

Die vergangen beiden Jahre verbrachte Coleman in der D-League und lief dort für die Albuquerque Thunderbirds (2005/06) und Bakersfield Jam (2006/07) auf. Bei seiner letzten Station kam er in durchschnittlich 22 Minuten Einsatzzeit auf 6,6 Punke und 4,8 Rebounds pro Partie. Letzterer Wert bescherte ihm gar einen Platz unter den Top50 bei den auf 48 Minuten hochgerechneten Statistiken – stets ein Indiz für die Effektivität eines Akteurs.

Im Sommer stand er im Kader der Milwaukee Bucks während der in Las Vegas stattfindenden Summerleague und verzeichnete drei Kurzeinsätze. In dieser Zeit kam er erstmals in Berührung mit deutschem Basketball, spielte Coleman doch in einem Team mit dem in Braunschweig bestens bekannten Awvee Storey und Spencer Nelson (2005/06 in Bamberg). Storey präsentierte sich in Las Vegas gar so gut, dass er dieser Tage als legitimer Anwärter auf ein NBA-Engagement gehandelt wird.

 


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