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NBBL/JBBL: Siegloses Wochenende für den Nachwuchs

23.10.2012

Kein Glück hatten die Nachwuchs-Leistungsteams aus der Region Braunschweig in der NBBL und JBBL. Die Junior Phantoms verloren in der Sporthalle Alte Waage mit 69:82 (13:30) gegen das Team Göttingen. Auch das Team Braunschweig/Wolfenbüttel blieb dieses Wochenende zuhause sieglos. Mit 71:98 (20:21) unterlagen die U16-Basketballer in ihrer Auftaktpartie am Landeshuter Platz/Wolfenbüttel gegen die Gäste von RSV/IBBA Berlin.


Für die Braunschweiger U19 endete das erste Spiel vor heimischem Publikum mit einer Niederlage. Zu viele Fehler – vor allem 25 Ballverluste – kosteten den Sieg. Dabei lag es nicht an mangelnder Motivation oder an fehlendem Kampfeswillen. Das zeigte auch die Aufholjagd nach der ersten Halbzeit.

Beinahe gelang es den Junior Phantoms um den stark spielenden Center Ole Angerstein, die Gäste aus Göttingen noch einmal einzuholen, aber erneut sorgten Patzer beim Ballvortrag dafür, dass das Vorhaben erfolglos blieb.

„Ich hatte ein physisches Spiel gefordert. Richtig umgesetzt haben wir das erst in Hälfte zwei“, kritisierte Trainer Hakim Attia, der selbst noch angeschlagen war und an der Seitenlinie wegen einer Sportverletzung zwischen Rollstuhl und Krücken wechselte. „Wir haben den Ballvortrag gegen eine Presse ausgiebig trainiert. So viele Ballverluste dürfen nicht passieren. Deswegen haben wir verloren. Individuell sind wir besser als Göttingen“, resümierte Attia das zweite Spiel der Saison.

Junior Phantoms: Angerstein 24 (17 Rebounds, 4 Blocks), Meisner 19, Koch 14, Kecker 3, Herrmann 3, Barp 3, Meier 3, Lambrecht, Spathelf, Wolters, Mokrys

JBBL: 71:98-Niederlage zum Saisonstart

Das zu Beginn noch knappe Spiel war geprägt von Einsatz und Willen beider Teams, sodass sich die Partie zunächst recht ausgeglichen gestaltete. Den Wendepunkt markierte eine Szene im dritten Viertel, als Lars Lagerpusch bei einem Block unkontrolliert stürzte und sich den Arm brach.

Nach diesem Schockmoment und jetzt ohne ihren besten Spieler lief es für Braunschweig nicht mehr. „Wir haben dann völlig konsterniert gespielt und viele einfache Fehler gemacht“, fasste Trainer Nestor Katsagioris die Folgen des Unfalls zusammen.

Team BS/WF: Pazin 23, Pusch 18, Desssaul 17 (13 Rebounds), Nester 9, Lagerpusch 3, Damowsky 1, Everton, Biermann, Roleder, Vickendey, Hosak, Dietrichs


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