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NBBL/JBBL: Schlechte Trefferquoten kosten Sieg

14.01.2013

Die U19-Bundesliga-Basketballer mussten am Sonntag schon wieder gegen ALBA BERLIN ran – und unterlagen erneut. 68:81 (42:32) stand es am Ende, obwohl die Junior Phantoms gegen den Favoriten in der ersten Spielhälfte ihre wahrscheinlich beste Saisonleistung zeigten. Leider ebenfalls verloren (50:64) hat die U16-Mannschaft des Teams Braunschweig/Wolfenbüttel. Ein Sieg gegen DBV Charlottenburg wäre Pflicht gewesen, um noch die Chance auf das Erreichen der zweiten Gruppenphase zu wahren. Mit der Niederlage steht jedoch fest, dass das Team Braunschweig/Wolfenbüttel nicht um die Playoff-Plätze sondern in der Abstiegsrunde weiterspielt.


„Die erste Halbzeit war spielerisch ein Traum“, sagte Junior Phantoms Co-Trainer Jan Erdtmann über die Partie gegen ALBA Berlin. Sein Team hätte nahezu alles genau so umgesetzt, wie vorgegeben, und auch die Würfe seien hochprozentig gefallen. Das Ergebnis: Zur Halbzeit führten die U19-Basketballer mit 42:32 gegen den Tabellendritten aus Berlin.

Mit Beginn des dritten Viertels kamen die Gäste allerdings mit wesentlich mehr Dampf aus der Umkleidekabine und stellten auf eine Ganzfeldpresse um. Zudem attackierten sie den Korb deutlich mehr und zogen auf diese Weise etliche Fouls. „Wir mussten Ole Angerstein im dritten Viertel mit vier Fouls weitestgehend auf der Bank lassen. Außerdem haben wir durch die Presse unsere Ruhe im Spiel verloren und überhastet abgeschlossen“, erklärt Jan Erdtmann, weshalb ALBA BERLIN die Partie drehen konnte. 33 Punkte erzielten die Berliner im dritten Abschnitt, die Junior Phantoms hingegen lediglich 13. Dieser Rückstand war angesichts der Foulbelastung und der rapide sinkenden Trefferquote nicht mehr wettzumachen.

Junior Phantoms: Herrmann n.e., Vermum, Meier 6, Taherian, Angerstein 12 (6 Rebounds), Kecker 11, Meisner 22 (7 Rebounds), Mokrys n.e., Adams 15 (12 Rebounds), Koch n.e., Wolters 2, Spathelf.

 

JBBL: Schwache Trefferquote und Nerven führen zur Niederlage

„Ganz genau sagen können wir nicht, weshalb wir so schlecht getroffen haben. Aber wir vermuten einfach, dass der Druck, dieses Spiel gewinnen zu müssen, doch zu groß war“, so Co-Trainer Frank Lagerpusch.

Dabei hatte sein Team zunächst gut begonnen und konnte das erste Viertel gegen Charlottenburg noch mit 15:15 ausgeglichen gestalten. Allerdings begannen im zweiten Spielabschnitt (11:17) schon die Felle davon zu schwimmen, als sich die Gäste auf sechs Zähler absetzen konnten. Diesen noch recht geringen Vorsprung bauten sie mit einem starken dritten Viertel weiter aus, in dem sie 21 Punkte erzielten. Das Team Braunschweig/Wolfenbüttel kam hingegen nur auf 13 Zähler und verlor dadurch gänzlich den Anschluss.

„Wir haben in dieser Phase einfach die Würfe nicht getroffen, auch wenn sie noch so frei waren. Dabei waren es vornehmlich Nahdistanzwürfe, die wir uns durch gutes Reboundverhalten am offensiven Brett erarbeitet haben“, erläutert Frank Lagerpusch. „Aber auch die Tatsache, dass wir insgesamt 22 Freiwürfe vergeben haben, hat natürlich zu der Niederlage beigetragen“, so der Co-Trainer weiter. Zwar hatten sich die U16-Basketballer zwischenzeitlich noch einmal auf fünf Punkte herankämpfen können, doch zwei, drei unkonzentriert abgeschlossene Angriffe in Folge gaben den Gästen wieder die Möglichkeit, davonzuziehen.

Für das Team Braunschweig/Wolfenbüttel steht damit fest, dass es in dieser Saison nicht in die zweite Gruppenphase einziehen, sondern in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt spielen wird. „Wir wollen jetzt die letzten beiden Spiele der regulären Runde noch gut absolvieren und werden uns dann mit voller Konzentration auf die Abstiegsrunde vorbereiten“, so Frank Lagerpusch, der dabei wieder voll auf seinen Sohn Lars zählen kann. Der Forward hatte nach längerer Ausfallzeit (Armbruch) erstmalig wieder mitwirken können und erzielte starke 23 Punkte.

Team Braunschweig/Wolfenbüttel: Lagerpusch 23, Nester 8, Pazin 8, Hosak 3, Dietrichs 3, Drzymalla 2, Roleder 2, Rieß 1, Köninger, Everton, Bothe, Dessaul.


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