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NBBL/JBBL: Nichts zu holen für die Youngster

19.11.2012

Die Junior Phantoms (NBBL/U19) und das Team Braunschweig/Wolfenbüttel (JBBL/U16) trafen am Sonntag, 18. November, auf favorisierte sowie starke Berliner Mannschaften und zogen beide deutlich den Kürzeren. Die Junior Phantoms verloren ihr viertes Spiel in Folge und unterlagen RSV/IBBA Berlin mit 63:83, während das U16-Team auswärts bei ALBA Berlin offensiv gar nicht ins Spiel fand und mit 37:75 unterging.


Die NBBL-Mannschaft von Hakim Attia spielte in der heimischen Sporthalle Alte Waage gegen den bisher ungeschlagenen RSV/IBBA e.V.. Andreas Martin, vor einigen Jahren noch Co-Trainer von Emir Mutapcic bei den New Yorker Phantoms, trainiert heute das Berliner Nachwuchs-Team und hatte seine Mannschaft offensichtlich richtig eingestellt. Nachdem die Junior Phantoms im ersten Viertel noch gut mithielten (17:23), verloren sie nach etwa 15 Minuten den Faden und ließen die Gäste aus Berlin davonziehen. Insgesamt neun Punkte erzielten die Junior Phantoms in den zweiten zehn Minuten – RSV/IBBA hingegen 20. „Es ist uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen, die Rebounds zu kontrollieren. Zudem hat RSV/IBBA von den Fastbreak-Punkten profitiert, die uns sehr weh getan haben“, sagt Co-Trainer Jan Erdtmann. Zum Vergleich: Die Berliner erzielten bis zur Halbzeit zwölf Fastbreak-Punkte, die Braunschweiger lediglich einen.

Nach der Halbzeit hat das Braunschweiger NBBL-Team auf Zonenverteidigung umgestellt und fand so etwas besser ins Spiel. Das letzte Viertel konnten es sogar mit 15:10 für sich entscheiden, was jedoch nichts mehr an der deutlichen Niederlagen änderte. „Die zweite Hälfte war insgesamt deutlich besser, sowohl im Rebound wie auch hinsichtlich des Fastbreak-Verhaltens. Zwar haben wir am Ende dennoch mit 20 Punkten Differenz verloren haben, aber wir haben uns zu keiner Zeit aufgegeben“, so Erdtmann abschließend.

Die Viertel im Überblick: 17:23, 9:20, 22:30, 15:10;

Junior Phantoms: Meier 16, Meisner 15 (14 Rebounds), Angerstein 15 (12 Rebounds), Wolters 4, Vermum 3, Barp 3, Koch 2, Kecker 2, Hermann 2, Lamprecht, Spathelf.

JBBL: Chancenlos bei ALBA BERLIN

„Wir waren schlicht und ergreifend nicht wach und unsere Leistungsträger einfach nicht auf der Höhe“, konstatierte JBBL-Coach Frank Lagerpusch nach der 37:75-Packung bei ALBA Berlin. Die Gastgeber aus der Hauptstadt starteten mit einem 9:0-Lauf in die Partie – und das war gleichbedeutend mit dem Genickbruch im Spiel des Teams Braunschweig/Wolfenbüttel. „Davon haben wir uns zu keiner Zeit erholt“, sagte Lagerpusch über das Spiel, in dem seine Mannschaft lediglich im letzten Viertel mehr als zehn Punkte erzielte.

Insgesamt agierte die Mannschaft zu unkonzentriert und konnte leider nicht an die starke Leistung der Vorwoche gegen Lichterfelde anknüpfen. Eine schwache Wurfquote, auch resultierend aus schlechten Wurfentscheidungen, habe mit zu dieser Schlappe geführt. 26,2 Prozent aller Würfe fielen nur durch die Reusen.

Lediglich Carlo Nester mit 13 Punkten und elf Rebounds fand Normalform und zeigte eine ansprechende Leistung. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen liegt das Team Braunschweig/Wolfenbüttel jetzt auf dem fünften Rang und wird sich in den nächsten Spielen steigern müssen, um sich noch für die Hauptrunde zu qualifizieren.

Die Viertel im Überblick: 18:10, 19:6, 19:10, 19:11;

Team BS/WF: Köninger, Rieß 2, Pusch 6, Dessaul 2, Nester 13 (11 Rebounds), Everton, Pazin 7, Bothe 2, Roleder 2, Hosak 3, Dietrichs.


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