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NBBL/JBBL: JBBL siegt deutlich, NBBL verliert knapp

18.02.2013

Das JBBL-Team Braunschweig/Wolfenbüttel (U16) ist am Wochenende mit einem tollen und souveränen 94:67-Sieg (50:26) bei der BG Holstein in die Abstiegsrunde der Jugend-Bundesliga gestartet. Keinen Grund zum Jubeln hatten hingegen die Junior Phantoms. Das NBBL-Team sah sich in der engen Partie schon auf der Siegerstraße, verlor am Ende aber doch knapp mit 64:67 (35:29) gegen Science City Jena.


Die Junior Phantoms waren über weite Strecken des Spiels das bessere Team. Vor allem defensiv wussten die U19-Basketballer zu überzeugen und ließen im zweiten Viertel nur acht Punkte (!) des Gegners zu. Dementsprechend verdient ging die Mannschaft, bei der Hakim Attia nach längerer Verletzungspause wieder als Trainer an der Seitenlinie stand, mit einer Führung von 35:29 in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Spielhälfte waren die Junior Phantoms zumeist das dominierende Team und führten bis zwei Minuten vor Ende der Partie mit 64:56. Folglich war der Sieg schon zum Greifen nah. „Aber wir haben dann zu schnell den Abschluss gesucht und uns im letzten Viertel vor allem zu viele Ballverluste geleistet, die Jena wieder zurück ins Spiel gebracht haben“, resümierte Co-Trainer Jan Erdtmann. Die Gäste nutzten diese Fehler der Junior Phantoms zu Schnellangriffen und drehten auf diese Weise mit einem 11:0-Lauf noch das Spiel.

Trotz der Niederlage bleibt aber festzuhalten, dass der Einsatz aller Spieler, wie auch der Siegeswille und Kampfgeist hervorragend waren. Zudem war Daniel Adams (Foto), der beruflich bedingt in dieser Saison häufig fehlte, eine echte Bereicherung.

Junior Phantoms: Herrmann, Barp 4, Meier 3, Taherian n.e., Angerstein 19 (6 Rebounds), Kecker, Meisner 16 (5 Rebounds, 6 Steals), Lambrecht n.e., Adams 15 (7 Rebounds), Wolters 7 (10 Rebounds), Mokrys n.e.

JBBL: Super Start in die Relegation

„Es war für alle ein tolles Gefühl, endlich wieder gewonnen zu haben“, sagte ein erleichterter Co-Trainer Frank Lagerpusch nach dem deutlichen 94:67-Sieg über Holstein. Obwohl das Team Braunschweig/Wolfenbüttel auf vier Leistungsträger verzichten musste (Henrik Pusch, Carlo Nester, Dain Everton und Kai Hosak waren krank), war es dem Gegner in allen Belangen überlegen und zog ihm bereits in der ersten Halbzeit den Zahn. „Unsere Defense war sehr stark. Wir haben zur Halbzeit schon mit 50:26 geführt und davon konnte sich Holstein nicht mehr erholen“, so Lagerpusch.

Aber nicht nur defensiv sondern auch offensiv bestimmte das Team Braunschweig/Wolfenbüttel das Spiel – was die erzielten 50 Punkte zur Halbzeitpause verdeutlichen. Andrej Pazin und Lars Lagerpusch konnten unter dem gegnerischen Korb nahezu nach Belieben walten und markierten beide zusammen 56 Punkte (Pazin 30, Lagerpusch 26). Bei einer starken Nahdistanzquote von 69 Prozent fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass kein einziger Dreier an diesem Tag durch die Reusen rauschen wollte.

„Wir müssen das Selbstvertrauen wie auch die positiven Erkenntnisse dieses Spiels mitnehmen und darauf aufbauen. Das war ein absolut verdienter Sieg, aber wir wissen auch, dass die nächsten Gegner stärker sein und uns allerhand abverlangen werden“, blickt Lagerpusch auf die kommenden Partien voraus.

Team Braunschweig/Wolfenbüttel: Köninger 12, Rieß 4, Biermann, Pazin 30, Bothe, Dessaul 4, Loyen 10 (8 Rebounds), Drzymalla 5 (6 Rebounds), Wins 3, Lagerpusch 26 (11 Rebounds).


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