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NBBL/JBBL: Dezimierte Nachwuchs-Teams leider ohne Erfolg

29.01.2013

Sowohl die Junior Phantoms (NBBL) wie auch das Team Braunschweig/Wolfenbüttel (JBBL) mussten am vergangenen Wochenende mit Niederlagen im Gepäck das Parkett verlassen. Während die U19-Mannschaft um Co-Trainer Jan Erdtmann auswärts beim Basketballteam Göttingen mit 69:90 verlor, zog das JBBL-Team zu Hause gegen ALBA Berlin mit 52:64 den Kürzeren.


Die Junior Phantoms mussten in der Partie beim Spitzenteam aus Göttingen ohne Leistungsträger Ole Angerstein (Achillessehnenbeschwerden), David Kecker (fiebrige Erkältung) und Daniel Adams (verhindert) auskommen, konnten diese Ausfälle aber nicht kompensieren. Schon im ersten Viertel machten die Gastgeber aus Südniedersachen deutlich, dass sie diese Partie gewinnen wollten und zogen mit 22:10 davon. Ähnlich souverän gestalteten die Göttinger auch den zweiten Spielabschnitt, weshalb die Mannschaft von Jan Erdtmann schon zur Halbzeit mit 20 Punkten zurücklag (23:43). Größtes Manko waren bis hierhin die schlechte Trefferquote und die Ballverluste.

Diese Probleme bekamen die U19-Basketballer um den stark spielenden Lukas Meisner in der zweiten Spielhälfte besser in Griff und entschieden sogar das letzte Viertel mit 23:18 für sich. Zwar blieb es insgesamt bei einer deutlichen Niederlage, allerdings sind das Engagement in der zweiten Halbzeit sowie die gute Reboundarbeit positiv zu bewerten. In den Vierteln drei und vier erzielte das Team von Erdtmann insgesamt 46 Punkte. Im Reboundduell war man ohne Ole Angerstein nur knapp mit 37:39 unterlegen.

Junior Phantoms: Barp 2, Meier 11 (7 Rebounds, 7 Assists), Vermum 4, Meisner 30 (7 Rebounds), Wolters 15 (6 Rebounds), Herrmann 2, Taherian 3, Lambrecht, Spathelf 2, Brandt.

JBBL: Niederlage gegen Alba Berlin

Auch im letzten Spiel der Hauptrunde war für die U16-Basketballer kein Sieg drin. Mit 52:64 verlor das Team Braunschweig/Wolfenbüttel gegen die Gäste aus Berlin, präsentierte sich in der ersten Halbzeit aber auf Augenhöhe. Mit einem knappen Rückstand von zwei Zählern (29:31) gingen beide Mannschaften in die Halbzeitpause, und das, obwohl das Team um Co-Trainer Frank Lagerpusch schon seit den Anfangsminuten der Partie auf Carlo Nester und generell auf den erkälteten Lars Lagerpusch verzichten musste.

Nester, zuletzt noch einer der besten Spieler in der Partie gegen Lichterfelde, verletzte sich am Auge und konnte nicht mehr weiterspielen. „Carlo hat sich einen Hornhautriss und eine Augapfelprellung zugezogen. Er wurde bereits operiert, allerdings wissen wir noch nicht, wie lange er ausfallen wird“, sagt Frank Lagerpusch, dessen Team schon die ganze Saison über immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde.

Diese Ausfälle macht sich dann auch immer mehr in der zweiten Hälfte bemerkbar. Zwar zeigten Henrik Pusch und Andrej Pazin eine gute Leistung und behaupteten sich toll gegen die physisch stark spielenden Berliner. Allerdings war die Trefferquote und damit verbunden auch die Punkteausbeute insgesamt zu schlecht, um gegen die Gäste eine Siegchance zu haben.

„Jetzt haben wir drei Wochen Pause und bereiten uns auf die Abstiegsrunde vor. Wir fangen wieder bei Null an und hoffen, dass wir in den kommenden zehn wichtigen Spielen möglichst gesund bleiben“, so Lagerpusch.

Team BS/WF: Köninger 3, Rieß 4, Everton 2, Pusch 14 (13 Rebounds), Pazin 15 (6 Rebounds), Bothe 3, Dessaul 4, Roleder 1, Drzymalla 2, Hosak 4, Nester, Dietrichs.


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