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Sean McCaw und seine Junior Löwen U19 haben einen wichtigen und souveränen Sieg über RSV Eintracht gefeiert. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

NBBL zurück in der Spur, JBBL ohne Chance bei ALBA

08.12.2014

Ein Sieg und eine Niederlage lautet die Bilanz der Junior Löwen-Teams vom letzten Wochenende. Nachdem die NBBL-Mannschaft von Sean McCaw zuletzt drei Mal in Folge verloren hatte, gelang ihr im Spiel gegen RSV Eintracht der Befreiungsschlag: Sie siegte verdient mit 66:45. Ohne Chance waren hingegen die Junior Löwen U16 beim Top-Team ALBA BERLIN. Sie gingen als klarer Außenseiter in diese Partie und verloren mit 55:86.


NBBL: Mit starker Verteidigung zum Sieg

Junior Löwen U19-Trainer Sean McCaw war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Nachdem sein junges Team zuletzt drei Mal in Folge verloren hatte und vor allem defensiv haderte, zeigte es gegen RSV Eintracht eine Leistungssteigerung und gewann souverän mit 66:45. „Wir haben exakt das umgesetzt, was wir gegen ein unter uns stehendes Team tun sollten. Wir haben den Gegner defensiv dominiert und über unsere Defense auch das Spiel gewonnen“, lobte McCaw die Verteidigungsleistung seiner Mannschaft. Der Gegner machte nur 14 Punkte in der Zone und kam zu keinen Zählern aus Schnellangriffen. Insgesamt traf RSV Eintracht nur 22,4 Prozent der Würfe aus dem Feld, was eine deutliche Sprache spricht.

„Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir uns in der Offensive auch nicht mit Ruhm bekleckert haben. Unsere Trefferquote lag bei 40 Prozent und das reicht normalerweise nicht für einen Sieg“, so der NBBL-Coach. Seine Mannschaft habe viele wirklich einfache Punkte liegenlassen, was aber durch die beste Verteidigungsleistung dieser Saison kompensiert werden konnte.

Zur Halbzeit lagen die Junior Löwen U19 schon mit 36:22 in Führung und hatten das Spiel kontrolliert. Sean McCaw gab allen Spielern Einsatzzeit. Henrik Mellen, sonst von der Bank kommend, stand als Belohnung für seinen Trainingseifer in der Startformation und machte seine Sache ordentlich. Dies galt aber für alle Spieler. „Jeder hat seinen Teil zum Sieg beigetragen und aus den vergangenen Niederlagen gelernt. Und ich glaube auch, dass die deftige Niederlage in Hamburg zu diesem Zeitpunkt gut für uns war. Denn die hat uns gezeigt, dass wir in dieser Saison noch viel lernen müssen und noch kein Top-Team sind. Aber das wussten wir. Unser Ziel in dieser Saison liegt darin, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und Mannschaften zu schlagen, die hinter uns stehen. Das ist uns gelungen“, sagt McCaw abschließend.

Junior Löwen U19: Globig 5, Meyer 9, Weinert, Sonar 17 (5 Rebounds), Taherian 1, Bothe 2, Wolters 12 (9 Rebounds), Drzymalla 4, Schötz, Mellen, El Domiaty 6, Lagerpusch 10 (16 Rebounds, 6 Assists).

JBBL: Trotz Niederlage Schritte nach vorne gezeigt

Schon im Vorfeld der Begegnung war allen Beteiligten klar, dass die Junior Löwen U16 als klarer Außenseiter zum bisher ungeschlagenen Top-Team ALBA BERLIN reisen würden. Das Ziel des Spiels lag daher vornehmlich darin, die Berliner vor das ein oder andere Problem zu stellen und zu gucken, welche Fortschritte man seit dem ersten Aufeinandertreffen und der damaligen deutlichen Niederlage (58:101) gemacht hat. Und mit dem Fokus auf diese beiden Aspekte war JBBL-Trainer Lennart Arendt auch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die mit 55:86 verloren hat.

„Wir haben gegen die stärkste Verteidigung gespielt, die ich bisher auf diesem Altersniveau gesehen habe. In unserer Division und generell im Norden gibt es derzeit kein Team auf dem Level von ALBA BERLIN“, macht Lennart Arendt die Stärke des Gegners deutlich. Die Berliner Verteidigungsqualität hat dann auch den Unterschied gemacht: die Junior Löwen U16 trafen nur 30 Prozent ihrer Feldwürfe und verloren zudem 28 Mal den Ball. „Beides in Kombination hat uns das Genick gebrochen. Aber dennoch habe ich Fortschritte bei uns gesehen und das stimmt mich positiv“, sagt Arendt. So habe sich die Verteidigung seiner Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel deutlich verbessert gezeigt und 20 Punkte weniger kassiert. Hinzukommend spielten die Junior Löwen U16 im zweiten und letzten Viertel nahezu auf Augenhöhe mit ALBA Berlin und verloren diese Abschnitte knapp mit 23:19 und 19:17.

„Das Ergebnis ist für uns ok. Wir müssen jetzt die positiven Dinge daraus mitnehmen und diese im nächsten wichtigen Heimspiel umsetzen“, sagt Lennart Arendt, der hofft, dann auch wieder auf Mats Volkmann bauen zu können. Der Power Forward war kurzfristig erkrankt und fiel deshalb für die Partie in Berlin aus.

Junior Löwen U16: Krake 9, Fisser 4, Sagebiel, Krückeberg-Saathoff 6, Martin 16 (7 Rebounds), Tsitalis 2, Lohse, Gröchtemeier 2, Roleder 7, Wilczek 6 (8 Rebounds), Schaper 3 (6 Rebounds).


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