News

Lukas Meisner bot eine starke Vorstellung für die Junior Phantoms U19 und kam auf 21 Punkte. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

NBBL schlägt Tabellenführer, JBBL kämpft, aber verliert

09.12.2013

Grund zur Freude gab es am Wochenende für die Junior Phantoms U19. Das Team von Sean McCaw hat den Tabellenführer aus Hamburg mit 78:67 (47:38) geschlagen und steht nun auf dem vierten Tabellenplatz der NBBL Gruppe Nord. Gut gekämpft, aber leider dennoch verloren haben hingegen die JBBLer um Trainer Frank Lagerpusch. Die U16-Mannschaft unterlag zu Hause dem Tabellenführer ALBA Berlin mit 60:67 (32:40).


NBBL-Coach Sean McCaw hatte vor der Partie gesagt, sein Team würde gegen die Hamburger durchaus eine Chance haben, sofern es denn den Gameplan befolgen würden. Und mit dieser These sollte er recht behalten. Seine Mannschaft um die starken Leistungsträger Lukas Meisner und Ole Angerstein hielt die Piraten Hamburg im ersten Viertel in Schach und erspielte sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von neun Punkten (47:38). Zwar folgte im dritten Viertel ein kleiner Einbruch, auch weil die Schlüsselspieler und Topscorer zu diesem Zeitpunkt mit dem vierten Foul auf der Bank saßen (11:19). „Aber davon haben wir uns dieses Mal nicht verunsichern lassen. Wir sind ruhig geblieben und haben aus unseren Fehlern der Vergangenheit gelernt“, sagte Sean McCaw.

Und tatsächlich: Im letzten Abschnitt haben die Junior Phantoms U19 die Intensität noch einmal nach oben schrauben können und den Gegner kontrolliert. Jetzt waren auch wieder Lukas Meisner und Ole Angerstein dabei, die laut Sean McCaw auf hohem Niveau spielten. Und so machten die Gäste nur noch zehn Punkte, während die McCaw-Truppe 20 Zähler markierte und somit den verdienten Sieg einfuhr. „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir glauben langsam an unser Spiel und achten auf die wichtigen Kleinigkeiten. Wir kommunizieren mittlerweile deutlich besser und sind einfach konstanter in unserer Leistung“, lobte der Coach seine Mannschaft.

Wenn er überhaupt etwas zu kritisieren hatte, dann lediglich die Tatsache, dass in diesem Spiel zu wenig Impulse von den Bankspielern gekommen sind als die Schlüsselspieler um Ole Angerstein und Lukas Meisner mit dem vierten Foul auf der Bank pausieren mussten. „Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, dann muss zukünftig mehr von der Bank kommen“, gibt Sean McCaw die Richtung für die nächsten Wochen vor.

Junior Phantoms U19: Haufs 14 (4 Steals, 3 Assists), Barp 5 (3 Assists), Meier 9 (7 Assists), Meisner 21 (7 Rebounds, 4 Steals), Angerstein 15 (8 Rebounds), Kecker 4, Taherian 1, Nagora 1, Pazin, Wolters 6, Meinerzhagen 2, Fischer.

JBBL: Trotz Niederlage zufrieden

Für die Junior Phantoms U16 ging es nach der Schmach vom letzten Heimspiel gegen TusLi mit der 57:107-Pleite vor allem darum, sich wieder zu rehabilitieren und eine gute Leistung zu zeigen. Dass sie zu diesem Wiedergutmachungs-Spiel auf Jan Vickendey verzichten mussten (Bänderdehnung) und ausgerechnet den ungeschlagenen Tabellenführer ALBA BERLIN als Gast hatten, machte es nicht einfacher. Aber sie verkauften sich wacker und zogen am Ende nur knapp mit 60:67 den Kürzeren.

Die Begegnung fing auch vielversprechend für die jungen U16-Basketballer an: Das erste Viertel entschieden sie mit 15:11 für sich. Allerdings schlichen sich im zweiten Spielabschnitt Unkonzentriertheiten ein, was mehrere Ballverluste und einen 32:40-Rückstand zur Halbzeit zur Pause zur Folge hatte. Zurück aus der Kabine hatten die Junior Phantoms U16 ihren Rhythmus nicht zurückgefunden und gerieten weiter in Rückstand. 43:58 hieß es nach dem dritten Viertel.

Aber wer jetzt befürchtete, dass wieder ein Debakel wie gegen TusLi folgen würde, der sah sich getäuscht. Das Team von Frank Lagerpusch kämpfte sich noch einmal leidenschaftlich in die Partie und knabberte Stück für Stück etwas vom Rückstand ab. Zwar hat es am Ende nicht mehr gereicht, um das Spiel noch zu drehen. „Aber ich bin alles in allem zufrieden mit der Leistung“, sagte der Coach. „Wir haben uns gegen den Tabellenführer gut verkauft und uns am Ende vor allem nicht aufgegeben. Das war wichtig für die Mannschaft und die bevorstehenden Aufgaben. Wenn man bedenkt, dass sich während des Spiels auch noch Jonas Krake verletzt hat, dann muss man dieser Aufholjagd noch mehr Anerkennung aussprechen“, fügte Frank Lagerpusch hinzu, dessen Sohn Lars erneut ganz stark auftrumpfte. Der 15-Jährige legte 30 Punkte auf und sammelte auch noch 18 Rebounds.

Junior Phantoms U16: Globig 8, Damovsky 3, Schötz 2, Basso, Mellen 2, Krake 10, Bothe, Wilczek, Volkmann 1, Brandt 4 (7 Rebounds), Weinert, Lagerpusch 30 (18 Rebounds).


DatenschutzImpressum