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NBBL: Junior Phantoms siegen und sammeln Selbstvertrauen

11.02.2013

Ein wichtiger Sieg gelang den Junior Phantoms am 10. Februar in der Tunica-Sporthalle gegen den DBV Charlottenburg. Mit 70:67 (29:36) hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich, obwohl sie während der gesamten Partie meist zurücklagen. Noch im Dezember setzte es im Hinspiel in Berlin mit 62:87 eine deutliche Niederlage, die gleichzeitig die letzten Playoff-Hoffnungen zunichte machte. Die Braunschweiger hatten ihre Lehren aus dem Spiel gezogen und sich einige wenige, aber äußerst effektive Maßnahmen für die Revanche auf die Fahnen geschrieben.


„In Berlin wurden unsere Guards im Spielaufbau meist „gedoppelt“, also von zwei Verteidigern gleichzeitig im Ballvortrag gestört und daran gehindert, gute Pässe zu spielen. Unsere Niederlage in Berlin resultierte daher besonders aus den vielen Ballverlusten, unsere Stärke an den Brettern konnten wir nur selten nutzen. Deshalb hatten wir uns zum einen vorgenommen, das Spiel extrem in die Breite zu ziehen, um es dem Gegner zu erschweren die Räume und Passwege zuzustellen. Zum anderen wollten wir „Pick and Roll“ spielen, also einen Block stellen und abrollen. Außerdem wollten wir beim Einwurf unbedingt den Ball sicher ins Spiel bringen“, so Jan Erdtmann, Interims-Coach der Junior Phantoms.

Die Umsetzung dieser Marschroute gelang nicht auf Anhieb, denn natürlich hatten die Gäste aus Berlin einiges dagegen einzuwenden. So gab es allein im ersten Viertel wieder zehn Ballverluste, die Charlottenburger gingen in Führung, konnten sich jedoch nie weit absetzen. Die Anweisungen von Jan Erdtmann wurden im Verlauf der Begegnung zunehmend besser befolgt, aber es reichte noch nicht, die Überlegenheit auf dem Feld in eine Führung umzumünzen – zu groß war die Nervosität und die damit verbundenen Flüchtigkeitsfehler. Erst in den letzten Minuten, spielten die Junior Phantoms abgeklärt, Lukas Meisner übernahm viel Verantwortung.

Er und Felix Meier verwandelten die ihnen zugesprochenen Freiwürfe und gaben der Mannschaft mit diesem so wichtigen Sieg Selbstvertrauen im weiteren Kampf um den Klassenerhalt. Die Junior Phantoms müssen noch mindestens einen Sieg einfahren, um sicher die Relegationsrunde zu erreichen. Der Tabellenletzte, also Platz neun, jeder Hauptgruppe steigt direkt ab.

Junior Phantoms: Herrmann, Barp 5, Meier 7, Taherian, Angerstein 13 (15 Rebounds), Kecker 5, Meisner 21 (15 Rebounds), Lambrecht n.e., Vermum 2, Wolters 17 (10 Rebounds), Mokrys n.e.

Text: Ingo Hoffmann


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