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Kai Globig und die Junior Löwen U19 wehrten sich gegen die Sharks nach Kräften und Möglichkeiten, verloren aber deutlich. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

NBBL: Arg dezimierte Junior Löwen U19 unterliegen Sharks deutlich

09.02.2015

Nur mit sieben Spielern waren die Junior Löwen Braunschweig U19 am Samstag auswärts beim Playoff-Team der Sharks Hamburg angetreten. Die Braunschweiger waren ohnehin schon als Außenseiter in die Partie gegangen – und diese Rolle wurde durch viele Ausfälle, darunter auch die der Leistungsträger Lars Lagerpusch und Jan-Niklas Wolters, noch zusätzlich untermauert. Unterm Strich stand daher eine deutliche 57:102-Niederlage, allerdings zeigten die Junior Löwen eine tolle kämpferische Leistung.


Sean McCaw hatte seinem Assistant Coach Michael Huber zehn Minuten vor der Partie mitgeteilt, dass dieser als Headcoach fungieren solle. „Natürlich kam das für ihn überraschend. Aber Michael ist für drei Jahre bei uns angestellt und soll hier ausgebildet werden. Das Spiel war eine gute Gelegenheit, ihn coachen zu lassen. Auch deshalb, um zu sehen, wie er mit der Situation umgeht. Er hat das unter den gegebenen Umständen wirklich gut gemacht und wird auch im nächsten Spiel gegen ALBA BERLIN das Spiel coachen“, sagt McCaw. Der fand aber nicht nur lobende Worte für Michael Huber, sondern auch für sein Team. Das hatte in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gefunden und haderte wie schon zuletzt mit der Trefferquote. Im ersten Viertel hatten die Junior Löwen beispielsweise nur zwei von 20 Nahdistanzwürfen getroffen, in der gesamten ersten Halbzeit gelangen ihnen lediglich 15 Punkte. Unterdessen waren die Sharks bereits uneinholbar enteilt (54:15).
Aber die Braunschweiger NBBL'er steckten nach der Pause nicht auf. Das Gegenteil war der Fall. Sie kämpften wie die Löwen, zeigten eine tolle Moral und konnten das dritte Viertel mit 23:25 für sich entscheiden. „In dieser Phase haben wir immer wieder den Korb attackiert, aus der Nahdistanz getroffen und viele Freiwürfe herausgeholt“, sagt Sean McCaw. Im letzten Spielabschnitt sei dem Team aber die Luft ausgegangen. Zwar machten die Junior Löwen U19 auch hier 17 Punkte, aber der Gegner gewann dieses Viertel. „Das Team hat zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und bis zum Ende gefightet. Dass bei nur sieben Spielern irgendwann die Kraft nachlässt, ist verständlich“, so McCaw.
Nun gilt es, den Akku wieder aufzuladen. Das nächste Spiel gegen Tabellenführer ALBA BERLIN steht in zwei Wochen an und kann hoffentlich wieder in vollerer Besetzung bestritten werden. 

Für die Junior Löwen U19 spielten gegen die Sharks:
Globig 12 (5 Rebounds), Sonar 6 (6 Rebounds), Pazin 17 (6 Rebounds, 3 Ballgewinne), Bothe 11, Schilling, Schötz 3, Drzymalla 8 (4 Ballgewinne)


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