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Nana: "Ich bin ein harter Arbeiter"

14.08.2012

Wenn die Trainer über Nana reden, dann fallen Beschreibungen wie „guter Typ“, „Kämpfer“ oder „er ist ein Spieler, der sich dem Erfolg der Mannschaft unterordnet“. Der neue Power Forward im Team der New Yorker Phantoms übt sich selber lieber in Bescheidenheit und sieht seine Qualität vorrangig darin, ein harter Arbeiter zu sein.


Wenn die Trainer über Nana reden, dann fallen Beschreibungen wie „guter Typ“, „Kämpfer“ oder „er ist ein Spieler, der sich dem Erfolg der Mannschaft unterordnet“. Der neue Power Forward im Team der New Yorker Phantoms übt sich selber lieber in Bescheidenheit und sieht seine Qualität vorrangig darin, ein harter Arbeiter zu sein. Diese Einstellung hat ihm offensichtlich gut getan und ihn in nahezu jedem seiner vergangenen Teams zum Leistungsträger gemacht. Egal, ob Polen, Griechenland oder Spanien – Nana wusste zu überzeugen. „Ich werde davon angetrieben, gewinnen zu wollen. Und ich bin bereit, viel dafür zu arbeiten“, sagt der 31-Jährige mit etwas ernsterer Miene.

Man muss wissen, dass Nana eigentlich ein Typ ist, der viel lacht. Schon nach wenigen Tagen in Braunschweig war den meisten im Phantoms-Team klar: mit dem werden wir viel Spaß haben! Er hat durch seine offene Art ein gewinnendes Wesen, spielt sich aber nicht in den Vordergrund und lässt es auch gerne mal ruhiger angehen. „Ich bin ein entspannter Typ. Dazu gehört aber auch, dass ich gerne ein gutes Buch lese, wenn ich Zeit habe“, verrät er, um gleich danach lachend einzuräumen: „Aber ich bin natürlich auch zur Stelle, wenn meine Teamkollegen Lust haben, irgendwo ein paar Körbe zu werfen. Ich bin bei allem dabei – solange es nicht gefährlich oder verboten ist.“

Nana besitzt viel Erfahrung auf europäischem Parkett und gehört mit seinen 31 Jahren zu den routinierten Spielern im Team. Aufgrund dessen drängt sich förmlich auf zu fragen, ob er sich vorstellen könne, die Mannschaft auf dem Feld anzuführen. Seine Antwort erscheint erneut charakteristisch für seine Bescheidenheit zu sein. „Du kannst nicht in ein neues Team kommen mit dem Anspruch, der Leader sein zu wollen. So etwas muss sich wenn überhaupt natürlich entwickeln. Aber ich bin gerne bereit, den jungen Spielern im Team zu helfen, wenn sie das möchten. Denn ich kann ihnen vielleicht ein paar wertvolle Tipps geben, die manche Dinge etwas einfacher machen“, sagt der Power Forward weiter.

Nach Braunschweig ist der Kameruner vorwiegend aus zwei Gründen gewechselt. Einer ist Cheftrainer Kostas Flevarakis. Der Coach habe es in der Vergangenheit immer geschafft, eine gute Chemie innerhalb der Mannschaft zu etablieren und aus ihr eine Art Familie zu formen. Zudem mag Nana die Art und Weise mit der die Trainer es verstehen, auf einem guten und motivierenden Weg, die möglichst beste Leistung der Spieler herauszukitzeln.
Ein anderer Aspekt, der für Braunschweig sprach, waren die Stadt und das Umfeld. „Ich hatte zwar auch höher dotierte Angebote, aber es dreht sich nicht immer nur alles um Geld. Die Organisation hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht und hier weiß ich, dass ich ein Teil einer Familie sein kann und das ist für mich wichtiger. Außerdem habe ich mir Braunschweig im Internet angesehen und es gefiel mir sehr gut, was ich dort sah“, erklärt Nana seine Entscheidung. Jetzt könne es aber dann auch langsam losgehen mit der Saison, in der er ein wesentliches Ziel verfolgt: „Gewinnen!“      


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