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Foto: Robert Kagelmann

Nach Aufholjagd erneut Sieger: Löwen schlagen Frankfurt

08.02.2018

Den dritten Sieg in Folge haben unsere Löwen am Donnerstag, 8. Februar, gefeiert: Sie bezwangen den Tabellenneunten FRAPORT SKYLINERS in einer umkämpften Partie mit 77:74 (37:38). Beide Teams schenkten sich von Anfang an nichts. Und obwohl unsere Löwen in der ersten Halbzeit noch wenig Rhythmus hatten, konnten sie das Spiel bis zur Pause offen halten. Das änderte sich im dritten Viertel, denn gegen die starke Verteidigung der Gäste fiel unserem Team in dieser Phase wenig ein. Mit 12:22 endete dieser Spielabschnitt aus Sicht der Mannschaft von Frank Menz, die mit elf Punkten Rückstand in die letzten zehn Minuten ging. Angetrieben von Bazou Koné und DeAndre Lansdowne drehten unsere Löwen mit einem 14:0-Lauf das Spiel und ließen sich – auch Dank ihrer Nervenstärke in der knappen Endphase – den Sieg nicht mehr nehmen. Vier Löwen punkteten zweistellig, DeAndre Lansdowne war mit 23 Punkten Topscorer, während Bazou Koné trotz offener Wunde am Handballen 16 Zähler erzielte. Für die Gäste war Philip Scrubb bester Punktesammler (16), der nach langer Verletzungspause überraschend auf dem Parkett stand.


Nach einem guten Start ins Spiel, taten sich unsere Löwen gegen die kompakte Frankfurter Verteidigung schwer zu punkten. Beim Stand vom 10:17 nahm Coach Frank Menz eine Auszeit (7. Minute) und darauf ließen unsere Löwen einen 7:0-Lauf zum Ausgleich folgen. Darunter war auch ein Kunstwurf von DeAndre Lansdowne, der den Ball im Fallen noch durch die Reuse warf.

Mit einer knappen Führung von 22:19 gingen das Menz-Team ins zweite Viertel. Hier hatten unsere Löwen mehrfach Pech. So sprang der Ball beispielsweise bei einem Dunk-Versuch wieder aus dem Korb heraus. Dennoch lagen die Löwen ab der 15. Minute vorne und hielten ihre hauchdünne Führung bis kurz vor der Pause. Allerdings traf Frankfurts Philip Scrubb unmittelbar vor Ende des Viertels einen Dreier zum 37:38-Halbzeitstand.

Wieder auf dem Parkett verloren unsere Löwen komplett ihren Rhythmus. Sie bissen sich an der Frankfurter Verteidigung die Zähne aus und verloren zu oft den Ball. Sechs Ballverluste waren es nur in diesem Viertel, in dem unsere Löwen nach fünf Minuten erst einen Punkt erzielt hatten. Zwei Dreier von den beiden besten Löwen DeAndre Lansdowne und Bazou Koné in den letzten 67 Sekunden dieses Abschnitts brachten das Menz-Team wieder etwas näher heran. Dennoch ging es mit elf Zählern Rückstand ins vierte Viertel.

Wie schon so oft in den vergangenen Wochen zeigten unsere Löwen auch dieses Mal ihr Kämpferherz. Sie waren nach drei Freiwürfen von Thomas Klepeisz und einem Dunk nach Ballgewinn von DeAndre Lansdowne schnell auf sechs Zähler dran (54:60). Die SKYLINERS blieben zunächst eiskalt und gingen wieder mit elf Punkten in Führung (59:68, 34. Minute). Aber unsere Löwen steckten nicht auf. Mit viel Einsatz und guter Verteidigung stoppten sie die Frankfurter Offensive fünf Minuten lang und drehten mit einem 14:0-Lauf zum 71:68 (37. Minute) das Spiel. Bis zur letzten Sekunde stand die Partie dann noch auf Messers Schneide: Die Führung wechselte in den letzten zwei Minuten vier Mal hin und her, ehe Scott Eatherton und Anthony Morse mit ihren Punkten den dritten Sieg in Folge besiegelten.

Viertel im Überblick: 22:19, 15:19, 12:22, 28:14;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Das war ein aus meiner Sicht komisches Spiel. Beide Mannschaften haben aggressiv gespielt und versucht physisch zu spielen. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Das Ergebnis zu Halbzeit war knapp, aber wir hatten keinen richtigen Rhythmus gefunden, weder offensiv noch defensiv. Erst im letzten Viertel haben wir unsere fünf Spieler gefunden, die den nötigen Mut hatten, sowohl vorne, als auch hinten. Die haben dann das Viertel durchgespielt. Wir haben Frankfurt auf 74 Punkten gehalten, das ist eine tolle defensive Leistung meiner Mannschaft. Das war jetzt der dritte Sieg in Folge, und ist auch die Belohnung für eine ganz tolle Trainingsleistung. Wir haben uns jetzt nach unten abgesetzt und sind nicht weit von den Mannschaften entfernt, die um die Playoffs spielen. Wir haben keinen Playoff-Kader, trotzdem leckt jeder jetzt noch mehr Blut.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Glückwunsch an Frank Menz und seine Mannschaft. Das war ein guter Kampf heute von beiden Mannschaften. Beide Teams haben hart gespielt. Braunschweig hat gut gepunktet, vor allem Koné und Klepeisz haben zu viele Punkte gemacht, zusammen fast 30 Punkte. Wir haben ein gutes drittes Viertel und Braunschweig hat ein sehr gutes viertes Viertel gespielt.“

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki 3, Ebert n.e., Figge n.e., Lansdowne 23 (5 Rebounds, 3 Assists, 3 Ballgewinne), Janavicius, Klepeisz 13 (4 Assists), Alte, Schwartz 6, Morse 6, Koné 16 (4 Assists), Eatherton 10 (8 Rebounds, 5 Assists), Lagerpusch.

FRAPORT SKYLNERS: Webster 14 (3 Assists), Zeeb, English 5, Huff 9, Freudenberg 11, Trtovac 2, Bonga 8, Robertson 7, Scrubb 16, Völler 2 (3 Assists).

Boxscore zum Spiel


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