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Nach 69:99-Niederlage Saisonende für New Yorker Phantoms

14.05.2011

Die New Yorker Phantoms haben den Einzug ins Halbfinale auf der Zielgeraden verpasst. Die Mannschaft von Sebastian Machowski verlor am Samstagabend das alles entscheidende fünfte Play-off-Viertelfinalspiel bei den Artland Dragons deutlich mit 69:99 (33:42). Erneut ohne LaMarr Greer liefen Braunschweigs Basketballer in der erwartet kampfbetonten Partie über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher. In der ausverkauften Artland Arena war Brandon Thomas mit 21 Punkten bester Punktesammler der Okerstädter.


Die New Yorker Phantoms haben den Einzug ins Halbfinale auf der Zielgeraden verpasst. Die Mannschaft von Sebastian Machowski verlor am Samstagabend das alles entscheidende fünfte Play-off-Viertelfinalspiel bei den Artland Dragons deutlich mit 69:99 (33:42). Erneut ohne LaMarr Greer liefen Braunschweigs Basketballer in der erwartet kampfbetonten Partie über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher. In der ausverkauften Artland Arena war Brandon Thomas mit 21 Punkten bester Punktesammler der Okerstädter.

Erneut schickte Phantoms-Trainer Machowski zu Beginn Kevin Hamilton, Brandon Thomas, Nils Mittmann, Kyle Visser und Marcus Goree auf das Parkett. Beide Teams gingen wie im vierten Spiel ein sehr hohes Tempo. Der stark auftrumpfende Brian Bailey sorgte nach vier Minuten für die 9:6-Führung der Gastgeber, die den Vorsprung in der Folgezeit auf 10 Zähler ausbauten (16:6/7.). Die anschließende Auszeit der Phantoms zeigte kurzeitig Wirkung, dennoch mussten Kevin Hamilton & Co. mit der Viertelpausensirene durch Dragons-Star Tyrese Rice einen Dreier zum 10:22 hinnehmen.

Angetrieben von Marcus Goree fanden die Gäste, die immer mal wieder auf eine 2-1-2-Zone umstellten, besser ins Spiel, ohne jedoch den Abstand entscheidend verkürzen zu können. Mitte des zweiten Viertels leuchtete ein 32:20 auf den Anzeigetafeln der Artland Arena (15.). Anschließend lief es besser für die Löwenstädter: Zwei Minuten vor der Pause verkürzten die Westniedersachsen nach einem Dunking von Jason Cain auf sechs Punkte (35:29/18.). Mit einem 33:42-Rückstand ging es für die Braunschweiger in die Halbzeitpause.

Die Drachen waren auch nach dem Seitentausch kaum zu stoppen, nach einem Bailey-Dreier hieß es 53:38 (13.). Dragons-Big-Man Darren Fenn humpelte in dieser Phase vom Feld, kam auch nicht zurück. In der 16. Minute traf Cain von jenseits der Dreipunktelinie – nur noch 58:50.

Wie in Spiel vier war der nachverpflichtete Rebounder Robert Kurz der X-Faktor auf Quakenbrücker Seite. Die Hausherren setzten sich zum Ende des dritten Durchgangs wieder ab – nach einer 13-Punkteserie der Parkettherren ging es beim Stande von 75:55 ins Schlussviertel. Kurz Dreier aus der linken Ecke bedeutete fünf Minuten vor dem Ende das vorentscheidende 84:60. Die Artländer ließen auch in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): Wir haben heute leider eine Riesenchance vertan – als Mannschaft und als Verein. Nach dem Pokalfinale wollten wir so auch im Halbfinale weitermachen. Heute haben wir einfach nicht mehr die richtigen Antworten auf die Dragons gefunden. Auch die Kraft hat nicht mehr gereicht, so schien es. Immer wenn ich dachte, wir würden es schaffen, hat Quakenbrück uns doch wieder abgehängt. Ich bin traurig, dass die Saison hier heute zu Ende gegangen ist.

Stefan Koch (Artland Dragons): Braunschweig verdient den höchsten Respekt für das, was sie während der Saison und der Playoffs geleistet haben. Kämpferisch, spielerisch und taktisch hat Braunschweig uns viel abverlangt. Mit Recht können sie sich zu den Spitzenmannschaften der Liga zählen. Wir haben heute mit viel Ruhe und Gelassenheit gespielt, wodurch unser Selbstvertrauen gewachsen ist. Alle Spieler haben heute toll ihren Job gemacht und ich bin unheimlich stolz auf ihre Leistung.

New Yorker Phantoms: Skinn, Thomas 21, Mittmann 6, Visser 7, Schneiders, Cain 13, Duvnjak 2, Hamilton 7 (6 Assists), Goree 13

Artland Dragons: Rice 22, Mangold, Strasser 12, Niebuhr 4, Bailey 27 (5 Assists), Fenn 4, Peavy 5 (8 Rebounds), Kurz 13 (8 Rebounds), Hess (9 Rebounds), Boumtje Boumtje 10, Hartenstein 2


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