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Munterer Fanstammtisch - ca. 60 Fans beim öffentlichen Training

07.09.2012

Etwa 60 Fans kamen gestern Abend (6. September) in die Tunica-Sporthalle, um den New Yorker Phantoms für circa eine Stunde beim ersten öffentlichen Training der Saison zuzusehen. Im Anschluss erhielten die Anhänger beim Fanstammtisch die Chance, Headcoach Kostas Flevarakis etwas näher kennenzulernen. Aber auch Casey Mitchell und Jörn Wessels stießen zur Runde dazu und beantworteten allerhand Fragen.


Etwa 60 Fans kamen gestern Abend (6. September) in die Tunica-Sporthalle, um den New Yorker Phantoms für circa eine Stunde beim ersten öffentlichen Training der Saison zuzusehen. Im Anschluss erhielten die Anhänger beim Fanstammtisch die Chance, Headcoach Kostas Flevarakis etwas näher kennenzulernen. Aber auch Casey Mitchell und Jörn Wessels stießen zur Runde dazu und beantworteten allerhand Fragen.

Kostas Flevarakis nutzte die ersten Minuten, um sich selbst vorzustellen. Er sagte, dass er sich in Braunschweig sehr wohlfühle und Basketball für ihn mehr als nur ein Job sei. Basketball sei für ihn eine Art, sein Leben zu leben und er könne von sich behaupten, der vermutlich „verrückteste Fan“ der New Yorker Phantoms zu sein. Der Cheftrainer hofft auf eine tolle Unterstützung seiner Mannschaft in der neuen Saison und dass alle zusammen eine gute Spielzeit erleben. Sein Ziel sei vor allem, dass die Mannschaft 40 Minuten lang kämpft. „Wenn sie das tut, aber verliert, so hat sie dennoch die Unterstützung der Fans verdient. Anders sieht es aus, wenn das Team nicht alles gibt. In dem Fall hat es keinen Support verdient“, beschreibt Kostas Flevarakis seine Ansicht.

Der Trainer erzählte weiterhin von seiner Philosophie, in der die jungen Spieler eine wichtige Rolle spielen. „Ich entwickle sie gerne weiter, aber sie müssen dafür auch die richtige Einstellung haben. Ein Diamantidis oder Spanoulis wäre ohne eine professionelle Einstellung nie so weit gekommen. Und das muss jedem Nachwuchsspieler klar sein. Sie müssen fokussiert und klar im Kopf sein. Sonst hilft ihnen ihr mögliches Talent nicht“, so Flevarakis.
Im Hinblick auf den noch fehlenden Center sagte der Cheftrainer, dass er hoffe, dass dieser bis zum Italien-Turnier (14. bis 16. September) an Bord sei. Natürlich sei es nicht ideal, dass der Kader noch nicht komplett sei, aber die jungen Spieler hätten in den letzten Wochen sehr hart und gut gearbeitet und dem Team sehr geholfen.

Das war die gelungene Überleitung zu Jörn Wessels, der auf seine zuletzt sehr guten Leistungen angesprochen wurde. Der Doppellizenzler sagte, dass er bereits in der vergangenen Saison viel an seinem Spiel, seiner Muskulatur und Stabilität gearbeitet habe. Das würde jetzt allerdings erst deutlich werden, weil er nun auch die entsprechende Einsatzzeit bekäme. „Man darf nicht vergessen, dass ich letzte Saison in der ProB sehr wenig gespielt habe. Deshalb darf man in der neuen Saison auch nicht erwarten, dass ich nun in der Beko BBL zehn Minuten Spielzeit erhalte. Ich bin froh über jede Sekunde, die mir Kostas Flevarakis gibt und werde hart dafür arbeiten“, sagte Jörn Wessels.

Und da war ja auch noch Casey Mitchell. Der Neuzugang der New Yorker Phantoms präsentierte sich ein wenig schüchtern, kündigte aber dennoch an, für die Emotionen auf dem Spielfeld zuständig zu sein. Das war auch einer der Wünsche, die gestern von den Fans formuliert wurden: Die Mannschaft solle sich insgesamt emotionaler zeigen, damit der Funke auf die Zuschauer mehr überspringt.

Angesprochen auf seinen bislang sehr guten Wurf aus der Distanz, den er hochprozentig und mit Leichtigkeit aus dem Stand trifft, sagte er, dass die Dreipunktelinie in den USA noch ein Stück weiter vom Korb entfernt wäre. Daher würde es ihm derzeit sehr leicht fallen, die Würfe zu verwandeln. Cheftrainer Kostas Flevarakis stichelte ein wenig gegen seinen Spieler und warf mit einem Lächeln auf den Lippen ein, dass Casey Mitchell die Würfe auch nicht trifft sobald er springt. Aber der kraftvolle Small Forward nahm es mit Humor.

„Ich freue mich auf den Saisonstart und kann versprechen, dass wir alle hart arbeiten werden. Wir verstehen uns alle sehr gut und haben auch viel Spaß miteinander. In der Saison müssen wir auf dem Feld wie Brüder sein, wenn wir Erfolg haben wollen. Wenn einer von uns einen Fehler macht, dann werden wir ihn aufbauen und sagen, dass er es beim nächsten Mal wieder besser macht“, sagte Casey Mitchell zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung.       


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