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"Müssen mit hoher Intensität agieren"

12.10.2016

Nachdem sich unsere Löwen am vergangenen Sonntag mit dem Tabellenvierten MHP RIESEN Ludwigsburg messen mussten und nach guter Leistung verloren haben, reisen sie nun nach Oberfranken, um eine nächste schwere Hürde zu nehmen. Dort treten sie am Freitag, 14. Oktober, gegen den aktuellen Tabellenfünften (6:2) medi bayreuth um unser ehemaliges Trainer-Duo Raoul Korner und Lars Masell an. Das Spiel wird live ab 19.00 Uhr auf Sport1 im Free-TV sowie über www.telekombasketball.de übertragen.


Raoul Korner, der die vergangenen drei Jahre in Braunschweig als Cheftrainer an der Seitenlinie stand, dürfte mit dem Beginn seiner Bayreuther Ära nicht unzufrieden sein. Nach der Auftaktniederlage gegen ratiopharm ulm (87:95 n.V.) gelangen seinem Team zuletzt drei Siege in Folge, zwei davon auswärts. Vor allem der letzte 79:76-Sieg in Jena, den Spielmacher Kyan Anderson zwei Sekunden vor dem Ende mit einem Dreipunktewurf klarmachte, dürfte der Korner-Mannschaft einen weiteren positiven Schub gegeben haben.

Doch nicht nur die Bayreuther, sondern auch unsere Löwen haben sich mit ihrem letzten Auftritt gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg Selbstvertrauen geholt, vor allem was ihre Offensive anbelangt. Im Angriff zeigte unser Team in diesem Spiel seine bislang beste Saisonleistung – und das gegen eine der besten Defensivmannschaften in der easyCredit Basketball Bundesliga. Nachdem unsere Löwen in den ersten drei Partien im Schnitt 60,7 Punkte markiert hatten, waren ihnen gegen die Ludwigsburger 84 Zähler gelungen. Davon haben sie 28 Punkte an der Freiwurflinie erzielt, die sie sich über ihr permanentes Attackieren des gegnerischen Korbes erarbeitet hatten. „Das war auf jeden Fall erfreulich und in der Offensive ein Schritt nach vorne. Allerdings haben wir auch 91 Punkte kassiert, was mich natürlich nicht zufriedengestellt hat. Unsere Intensität und Defensivleistung sind für uns das Wichtigste und beides muss stimmen, wenn wir Spiele gewinnen wollen“, sagt der Löwen-Coach und gibt damit die Maxime für die Partie gegen Bayreuth vor.

Die Oberfranken erzielen bislang 80,75 Punkte im Schnitt und werden dabei maßgeblich von vier Spielern getragen. Der wurfstarke Guard und Rookie Joseph Lewis kommt auf 14,8 Punkte pro Partie und ließ gleich in seinem BBL-Debüt gegen Ulm mit 30 Zählern aufhorchen. Spielmacher Kyan Anderson war vergangene Saison noch in Belgien aktiv und legt für Bayreuth durchschnittlich 11,5 Punkte und 5,5 Assists auf. Die zwei weiteren besten Punktesammler finden sich auf den Big Men-Positionen. Power Forward De'Mon Brooks kam aus Italiens zweiter Liga nach Oberfranken und erzielt 14 Zähler pro Partie, während Center Assem Marei vorher in Litauen auf Korbjagd ging und 13,5 Punkte sowie 5,5 Rebounds beisteuert. Einen weiteren Schlüsselspieler sieht Frank Menz in dem erfahrenen Nate Linhart, der über starke Passqualitäten verfügt (3,5 Assists) und sehr spielintelligent ist. Die deutschen Akteure um Andreas Seiferth, Steve Wachalski, Bastian Doreth und den ehemaligen Braunschweiger Robin Amaize (2,3 Punkte in durchschnittlich 10 Spielminuten) komplettieren den insgesamt wurfstarken medi-Kader (37 Prozent Dreier).

„Bayreuth besitzt viel Qualität und wir wissen, dass in unserem Spiel alles passen muss, wenn wir dort eine Chance haben wollen. Nicht nur offensiv, sondern vor allem auch defensiv. Deshalb wird es notwendig sein, dass wir unser gewonnenes Selbstvertrauen in dieses Spiel mitnehmen, wir von der ersten Sekunde an uns glauben und wir mit höchster Intensität agieren“, so Frank Menz, der bereits morgen am frühen Nachmittag mit seinem Team nach Bayreuth aufbricht.


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