News

Müde New Yorker Phantoms ohne Chance gegen Bonn

13.10.2012

Auch im zweiten Heimspiel der Saison konnten die New Yorker Phantoms keinen Sieg mit ihren Fans feiern. 3.123 Zuschauer sahen am Samstag, 13. Oktober, müde Braunschweiger Korbjäger, die gegen die stark verteidigenden und offensiv überzeugenden Telekom Baskets Bonn mit 66:83 (24:38) verloren. „Wir hatten bedingt durch die letzten vielen Spiele, darunter zuletzt zwei Auswärtspiele, sehr schwere Beine und waren immer einen Schritt langsamer. Was wir auch gemacht haben, Bonn hatte eine bessere Antwort“, sagte der Braunschweiger Headcoach Kostas Flevarakis nach dem Spiel.


Auch im zweiten Heimspiel der Saison konnten die New Yorker Phantoms keinen Sieg mit ihren Fans feiern. 3.123 Zuschauer sahen am Samstag, 13. Oktober, müde Braunschweiger Korbjäger, die gegen die stark verteidigenden und offensiv überzeugenden Telekom Baskets Bonn mit 66:83 (24:38) verloren. „Wir hatten bedingt durch die letzten vielen Spiele, darunter zuletzt zwei Auswärtspiele, sehr schwere Beine und waren immer einen Schritt langsamer. Was wir auch gemacht haben, Bonn hatte eine bessere Antwort“, sagte der Braunschweiger Headcoach Kostas Flevarakis nach dem Spiel.

  
Die Gäste aus Bonn erwischten den besseren Start und gingen durch drei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Robert Vaden schnell mit zehn Punkten in Führung (4. Minute, 4:14). Mit der Einwechselung von New Yorker Phantoms-Spielmacher Dennis Schröder kam frischer Wind in die Partie, der ein 11:0-Lauf zur Folge hatte (8. Minute, 15:16) und die Fans jubeln ließ. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Sieben schnelle Punkte der Telekom Baskets Bonn führten zum Ende des Viertels wieder zu einen 15:23-Rückstand der Hausherren.

Drei Minuten dauerte es, ehe Harding Nana erstmals im zweiten Spielabschnitt erfolgreich für die New Yorker Phantoms war. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Mannschaft von Baskets-Cheftrainer Michael Koch bereits auf 15 Punkte enteilt. Die Bonner wirkten wacher, machten Davis & Co. mit einer guten Verteidigung das Leben schwer und ließen nur neun Punkte im zweiten Viertel zu. Hinzukommend erspielten sich die Gäste immer wieder freie Würfe und erarbeiteten sich am offensiven Brett zweite Chancen. ?„Wir haben unterschiedliche Verteidigungsvarianten gespielt, Immanuel McElroy viel auf der Small Forward-Position spielen lassen und Weiteres probiert, um die Kreise der Bonner einzuengen. Aber nichts dergleichen hat zum erwünschten Erfolg geführt. Zudem haben wir offensiv nicht unsere Systeme durchgespielt“, so Kostas Flevarakis weiter. Dementsprechend ging es 24:38 in die Halbzeit.

Im dritten Viertel zeigte sich ein identisches Bild. Die Mannschaft von New Yorker Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis ackerte unermüdlich und wurde vom sehr engagierten und guten Immanuel McElroy angetrieben, allerdings ließen sich die Bonner um ihren Point Guard Jared Jordan davon nicht beirren. Nach 30 Minuten stand es 42:61. Von diesem Rückstand erholten sich Nana & Co. nicht mehr, auch wenn sie im letzten Viertel beharrlich den Korb attackierten und ihre zuvor schwache Trefferquote aus dem Feld von 30 Prozent zur Halbzeit auf 40 Prozent zum Spielende nach oben schrauben konnten.  


Stimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Wir hatten viel weniger Energie und Aggressivität als Bonn, was es Bonn leichter gemacht hat, das Spiel zu kontrollieren. Wir haben nicht in unser Spiel gefunden. Aber ich weiß, dass wir sehr bald wieder so spielen werden wie in den ersten zwei Spielen. Dann werden wir wieder das Team sein, das wir für den Rest der Saison sein wollen.

Dennis Schröder (New Yorker Phantoms): Für mich ist es ein tolles Gefühl, das Vertrauen vom Coach zu spüren. Ich möchte immer mein Bestes geben und gegen keinen Point Guard das Duell verlieren. Die letzten Wochen waren für uns sehr anstrengend mit den vielen eng zusammenliegenden Spielen, aber das ist jetzt ja vorbei.

Michael Koch (Telekom Baskets Bonn): Mein Team hat heute ein sehr abgebrühtes und cleveres Spiel gemacht. Wir haben das Spiel kontrolliert und keinen Run von Braunschweig zugelassen. Nachdem wir in der Offense unseren Rhythmus gegen Bayreuth kurzzeitig verloren hatten, haben wir ihn heute wiedergefunden. Auch unsere Verteidigung war sehr stark, was in dieser Liga wichtig ist - besonders bei Auswärtsspielen.

Robert Vaden (Telekom Baskets Bonn): Die Unterstützung unserer Fans war heute mal wieder klasse. Es war ein gutes Spiel für uns. Ich habe heute sehr gut von außen getroffen. Das ist auch meine Spielweise. Ich nehme gern Würfe von außen und wenn es einmal läuft, treffe ich noch besser.


New Yorker Phantoms: Kulawick, Mittmann (7 Rebounds), Davis 5 (4 Assists), Nana 15 (9 Rebounds), Schneiders 2, Mitchell 9, McFadden 8, Boateng 1, Schröder 10 (3 Assists), Land 2, McElroy 14 (83% Trefferquote, 3 Ballgewinne).

Telekom Baskets Bonn: McCray 12 (5 Rebounds), Ensminger 6 (7 Rebounds, 4 Assists), Veikalas 7, Ewing Junior 17 (11 Rebounds), Mangold 6, Thülig 2, Jordan 4 (8 Assists), Weems 12 (6 Rebounds), Vaden 16, Wohlfarth-Bottermann 1.

Scouting zum Spiel


DatenschutzImpressum