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Mit Vollgas für die New Yorker Phantoms

14.06.2011

In welchem Zusammenhang stehen eine Seifenkiste, ein alter Hüpfball, Pappmaché und die New Yorker Phantoms? Dieser Frage ging die Redaktion von newyorkerphantoms.de nach.


In welchem Zusammenhang stehen eine Seifenkiste, ein alter Hüpfball, Pappmaché und die New Yorker Phantoms? Dieser Frage ging die Redaktion von newyorkerphantoms.de nach.

Das Jugendzentrum Turm in Lehndorf und die Braunschweiger Bundesligabasketballer verbinden verschiedene Projekte. So schauen die Spielerfrauen zum Beispiel gerne mal zum Kekse backen im Jugendzentrum vorbei. Die Jugendlichen wiederum sind begeisterte Besucher der Phantoms-Spiele und laden die Basketballer zu Festen und Veranstaltungen ein.

Als Dank für die tolle Zusammenarbeit wollten die Kinder und Jugendlichen den Phantoms etwas zurückgeben. Eine Idee war schnell gefunden. Beim Seifenkistenrennen, das von den Jugendzentren der Stadt Braunschweig organisiert wird, wollten sie mit einer Phantoms-Seifenkiste an den Start gehen. Nachdem die ersten Baupläne entwickelt und Anregungen gesammelt waren, nahm das Vorhaben langsam Form an. Während die Jüngeren von neun bis elf Jahren die Fahrer gestellt haben, führten die Älteren die handwerklichen Arbeiten aus.

Vier Monate lang wurde in einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt gebohrt, geschraubt und lackiert. Als Grundlage diente eine alte, noch fahrtüchtige Seifenkiste, die phantasievoll umgestaltet wurde. Dabei bewiesen die fleißigen Handwerker große Liebe zum Detail. „Wir haben uns unzählige Bilder angeschaut, um genau die Farben und Muster zu bekommen. Sogar den Helm haben wir noch mit dem Logo verziert“, berichtet Hartmut Düring begeistert. Er war sozusagen der Ziehvater dieses Projekts und hat jeden Schritt begleitet.

Lachend erzählt er von den Tricks, die hinter dem Wagen stecken. So verrät er, dass der Basketball eigentlich ein ausrangierter Hüpfball ist. „Es ist toll, wie kreativ alle waren“, betont er.

Das Seifenkistenrennen am Nussberg war für alle der Höhepunkt und die Möglichkeit das „Phantom-Mobil“ zu präsentieren. Die Resonanz der Zuschauer verdeutlichte, dass sich alle Mühe gelohnt hatte. „Wir haben so viel Lob und Komplimente bekommen“, freut sich Hartmut Düring.

Am Ende hat es zwar nur für den elften Platz gereicht, aber dafür wurde ein anderer Sieg errungen: Aufmerksamkeit für die tolle Kiste und damit auch für die New Yorker Phantoms. Glücklich über das positive Feedback waren alle, die an der „Kiste“ mitgearbeitet haben. Umso mehr haben sie sich dann gefreut, erzählt Hartmut, dass die Seifenkiste bei der Abschlussfeier der Phantoms einen Ehrenplatz bekommen hatte und auch die Spieler von der Idee begeistert waren.

Text: Charlotte Zauner


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