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„Mit Unterstützung der Fans können wir ALBA schlagen“

08.04.2010

Acht Mal Deutscher Meister, sechs Mal Pokalsieger, 1995 Gewinner des Korac-Cups. ALBA Berlin ist das Vorzeigeteam des deutschen Basketballs der letzten 20 Jahre schlechthin. Als Spitzenreiter treten die Hauptstädter auch am Sonntag, 11. April, um 19 Uhr in der Volkswagen Halle an. „Alba Berlin ist derzeit die Vorzeigemannschaft in Deutschland.


Acht Mal Deutscher Meister, sechs Mal Pokalsieger, 1995 Gewinner des Korac-Cups. ALBA Berlin ist das Vorzeigeteam des deutschen Basketballs der letzten 20 Jahre schlechthin. Als Spitzenreiter treten die Hauptstädter auch am Sonntag, 11. April, um 19 Uhr in der Volkswagen Halle an. „Alba Berlin ist derzeit die Vorzeigemannschaft in Deutschland. Nicht umsonst stehen die Berliner im Final Four des Eurocups“, weiß Phantoms-Trainer Sebastian Machowski, dass mitten im Playoffkampf ein dicker Brocken auf Braunschweigs Basketballer wartet.


Der 38-Jährige gewann mit den Albatrossen 1995 den Korac-Cup. Viel Zeit zum Schwärmen verschwendet der heutige Chefcoach der New Yorker Phantoms jedoch nicht. „Natürlich würde ein Heimsieg gegen Alba einen großen Schritt in Richtung Playoffs bedeuten. In Berlin haben wir über weite Phasen sehr gut gespielt“, so Machowski, der auf die Karte sechster Mann setzt. „Mit Unterstützung der Fans können wir auch dieses europäische Spitzenteam schlagen. Ich freue mich schon auf eine hoffentlich ausverkaufte Volkswagen Halle.“


Forward Casey Jacobsen (jetzt Brose Baskets Bamberg), Powerforward Aleksandar Nadjfeji (Walter Tigers Tübingen), Nationalcenter Patrick Femerling (Antalya BSB) und der NBA-erfahrene Ansu Sesay hatten Berlin nach der Spielzeit 2008/09 verlassen. Als letztes brach Johannes Herber seine Zelte nach nahezu auskuriertem Kreuzbandriss ab und folgte Nadjfeji nach Tübingen. Der international erfahrene Kenan Bajramovic war der einzige Neuzugang der Albatrosse in der vergangenen Sommerpause. Der 2,06 Meter große bosnische Nationalspieler wechselte aus Ankara an die Spree, konnte die hohen Erwartungen des Teams von Luka Pavicevic jedoch nicht erfüllen. So schauten sich die ALBA-Verantwortlichen um Manager Marco Baldi und Ex-Nationalspieler Henning Harnisch nach Ersatz um und zauberten im Dezember den slowenischen Star Jurica Golemac aus dem Ärmel, der bereits bei vielen europäischen Topklubs mit Rang und Namen gespielt hat.


Doch der äußerst erfolgreiche Eurocup-Teilnehmer blieb im Saisonverlauf nicht von Verletzungen verschont. Erst erwischte es 2,08 Meter-Center Adam Chubb (früher Quakenbrück, Bremerhaven und Gießen), der sich einen schweren Bluterguss im Oberschenkel zuzog und sich sogar einer Operation unterziehen mussste. Als Ersatz für den US-Amerikaner verpflichtete die Pavicevic-Truppe den türkischen 2,08 Meter-Koloss Cemal Nalga. Der reboundstarke Chubb ist mittlerweile wieder fit. Später brach sich Golemac beim Spiel bei Aris Saloniki den Mittelhandknochen und pausierte sechs Wochen. Eine Augen-OP zwang zuletzt auch Rashad Wright zu einer zweiwöchigen sportlichen Auszeit. Mit Derrick Byars hatten die Berliner Anfang November ein weiteres wichtiges Puzzleteil beisammen. Der Ex-Kölner und frühere Nr. 42 Draft war Ende Oktober als letzter Spieler aus dem Kader des NBA-Teams der Chicago Bulls gestrichen worden. Die Bank der Berliner erhielt noch mehr Tiefe, als der junge Nationalspieler Lucca Staiger seine Zelte an der Iowa State University abbrach und sich dem Spree-Team anschloss.


Mister „Zuverlässig“ in der Berliner Startruppe ist seit 2006 Julius Jenkins. Mit im Schnitt rund 15,5 Punkten pro Spiel ist der 1,87 Meter große Guard bester Scorer bei ALBA – in der Rangliste der Beko BBL reicht dies hinter Triers Christopher Copeland (16) und dem nicht mehr für LTi Giessen 46ers auf Körbejagd gehenden David Teague (20) für Platz drei. Zuletzt musste der ALBA-Star jedoch wegen einer Gehirnerschütterung pausieren. Eine Riesensaison in den nationalen und internationalen Wettbewerben spielt Center Blagota Sekulic. Die Stärke des 2,09 Meter-Mannes ist seine Beweglichkeit, mit der er bisher jede Verteidigung vor große Probleme stellte. 10,5 Zähler markiert der 115 Kilogramm schwere Montenegriner, der erst im März 2009 als Ersatz des verletzten Femerling vom griechischen Topklub PAOK Saloniki zum Serienmeister wechselte. Die Bundesliga aus dem FF kennt auch der defensestarke Immanuel McElroy sehr gut.


Die New Yorker Phantoms trafen seit Sommer 2009 bereits zweimal auf die Albatrosse – im Freundschaftsspiel in Braunschweig und im Hinspiel der laufenden Saison auswärts. Beim Testspiel in der Tunica-Halle zur Saisoneröffnung kassierten die Löwenstädter eine 72:87 (28:52)-Niederlage, mit 79:87 (46:37) verlor das Team von Sebastian Machowski vor 11.500 Zuschauern in der O2 World. Spannung beim Heimspiel in der Volkswagen Halle verspricht sicherlich das Duell zwischen den Nationalspielen Heiko Schaffartzik und Steffen Hamann. Vorhang auf für das Saisonhighlight…


Langer Basketballsonntag - Ein Phantoms-Ticket erwerben, zwei Spiele sehen


Bereits am Sonntagnachmittag, 11. April, trifft Kooperationspartner Spot Up Medien Baskets Braunschweig um 15 Uhr zuhause zum Saisonabschluss in der 2. Bundesliga ProB auf Rasta Vechta. Besitzer einer Eintrittskarte für das Spiel der New Yorker Phantoms gegen ALBA Berlin erhalten auch freien Eintritt bei der ProB-Begegnung in der Sporthalle Alte Waage.

 


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