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Mit guter Verteidigung zum Sieg

11.10.2012

Nach zwei Spielen in der Fremde dürfen die New Yorker Phantoms am Samstag, 13. Oktober, endlich wieder in der Volkswagen Halle vor heimischem Publikum antreten. Ab 19.30 Uhr wird es „bunt“ auf dem Parkett, wenn die Braunschweiger auf die Magentafarbenen der Telekom Baskets Bonn treffen. Die Gäste vom Rhein weisen nach zwei Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto auf – treten in dieser Saison aber erstmals auswärts an.


Nach zwei Spielen in der Fremde dürfen die New Yorker Phantoms am Samstag, 13. Oktober, endlich wieder in der Volkswagen Halle vor heimischem Publikum antreten. Ab 19.30 Uhr wird es „bunt“ auf dem Parkett, wenn die Braunschweiger auf die Magentafarbenen der Telekom Baskets Bonn treffen. Die Gäste vom Rhein weisen nach zwei Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto auf – treten in dieser Saison aber erstmals auswärts an.  

Telekom Baskets-Trainer Michael Koch hat im Sommer nur an wenigen Stellschrauben seines Kaders gedreht. Lediglich vier Spieler sind gegangen, darunter auch Tony Gaffney. Den Forward hätte der Bonner Headcoach zu gerne gehalten, aber er entschied sich für ein Angebot des spanischen Erstligisten Badalona. Neben Gaffney sind Guard Talor Battle, der Litauer Simonas Serapinas sowie Daniel Hain ebenfalls nicht mehr im Team der Bonner.

Dafür haben die Gäste immer noch den letztjährigen besten Vorlagengeber in ihren Reihen: Spielmacher Jared Jordan spielte letzte Saison überragend und scheint daran anzuknüpfen – aktuell legt er neun Assists pro Spiel auf. „Jared Jordan ist der Dreh- und Angelpunkt im Bonner Spiel. Ein Weg zum Erfolg ist daher, ihn aus dem Spiel zu nehmen und müde zu machen“, sagt New Yorker Phantoms Assistant Coach Peter Günschel, der zuletzt drei Jahre neben Baskets-Headcoach Michael Koch auf der Trainerbank saß. „In diesem Zuge ist es sehr wichtig, dass wir defensiv gut arbeiten und das Blocken und Abrollen zwischen ihm und Chris Ensminger unterbinden“, so Günschel weiter. Der 38-jährige Center Ensminger war letzte Saison bester Punktesammler und Rebounder und trägt wie der gefährliche Dreierschütze Benas Veikalas nach wie vor Magenta.

Um diese gebliebenen Leistungsträger herum hat Michael Koch ein Team zusammengestellt, das sehr strukturiert spielt. „Bonn bewegt den Ball gut, spielt geduldig und vor allem Inside-orientiert. Das heißt, sie versuchen den Ball vornehmlich unter den Korb zu bringen und verteilen ihn entweder von hier aus oder punkten nach Möglichkeit direkt“, so der Braunschweiger Co-Trainer. 
Ein neuer Baustein dieses Bonner Systems ist Rookie Kyle Weems. Der Forward kam im Sommer vom College und wusste bisher zu überzeugen. „Er ist sehr talentiert und ein Spieler, den wir definitiv auf der Rechnung haben“, sagt Günschel. Ähnliches gilt für den athletischen Power Forward Patrick Ewing Junior, der die letzten Jahre in der NBA D-League verbrachte und Sohn von Basketball-Legende Patrick Ewing ist.

Neuzugang Nummer drei ist Flügelspieler Robert Vaden. Der vielseitige US-Amerikaner spielte zuletzt in der Slowakei und war mit seinem Klub Nitra in der Eurochallenge aktiv. Aus Ludwigsburg an den Rhein wechselte der vierte Neue im Bunde: Spielmacher David McCray. Die deutschen Nachwuchsspieler Jonas Wohlfarth-Bottermann (Center) und Fabian Thülig (Small Forward) komplettieren mit Andrej Mangold (Point Guard) den gefährlichen Bonner Kader, gegen „den wir mit viel Energie in der Verteidigung spielen müssen. Wir müssen härter arbeiten als Bonn und werden eine gute Erfolgschance haben, wenn uns dies in Kombination mit mehr Ballbewegung bei einer gleichzeitig reduzierten Quote an Ballverlusten gelingt“, sagt Günschel abschließend.

Ein gutes Omen? Die New Yorker Phantoms konnten in den letzten zwei Jahren alle vier Liga-Spiele gegen die Telekom Baskets Bonn gewinnen. Lediglich beim Beko BBL Top Four 2012 zogen Kulawick & Co. im Halbfinale den Kürzeren.

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