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“Mit gutem Gefühl in die Weihnachtspause”

22.12.2007

New Yorker Phantoms – Giessen 46ers 78:66 (15:16, 21:18, 18:16, 24:16)

Hinter dem 22. Türchen des Braunschweiger Adventskalenders warteten die Giessen 46ers darauf, zum letzten Spiel des Jahres auf das Parkett der Volkswagen Halle gelassen zu werden. Und die Hessen trugen ihr Bestes dazu bei, dass die New Yorker Phantoms vor 3.500 Zuschauern einmal mehr stark gefordert wurden.


New Yorker Phantoms – Giessen 46ers 78:66 (15:16, 21:18, 18:16, 24:16)


Hinter dem 22. Türchen des Braunschweiger Adventskalenders warteten die Giessen 46ers darauf, zum letzten Spiel des Jahres auf das Parkett der Volkswagen Halle gelassen zu werden. Und die Hessen trugen ihr Bestes dazu bei, dass die New Yorker Phantoms vor 3.500 Zuschauern einmal mehr stark gefordert wurden. Am Ende behielten die Hausherren ob eines Kraftaktes und guter Verteidigung im letzten Viertel mit 78:66 die Oberhand. Nun gönnen sich Headcoach Emir Mutapcic und seine Spieler eine trainingsfreie Woche, ehe es mit Blick auf die schweren Spiele nach dem Jahreswechsel wieder in die Halle geht.


Passend zur rot-weißen Tracht der Gäste verteilten diese zu Beginn der Partie fleißig Geschenke in unmittelbarer Korbnähe. Sowohl Corey Rouse als auch Seamus Boxley hatten ihr Säcklein voller Inside-Moves gepackt und kramten gegen ihre Verteidiger nur das Feinste vom Feinen aus. Die Phantoms sprangen auf den offensiven Schlitten auf konterten und über Andrew Drevo, der erfolgreich von jenseits der 6,25m-Linie Maß nahm (10:6, 5. Minute). Es war zwar nicht immer ein basketballerischer Festtagsbraten, der den rund 3.500 Zuschauern in der Volkswagen Halle serviert wurde. Aber das Auge konnte zumindest stellenweise mitessen, als Giessens Rouven Roessler einen Backdoor-Pick geschickt nutzte und den Spalding über Ringniveau zum Alley-hoop serviert bekam (12:16, 10. Minute). Nur den aufmerksamen und schnellen Händen von Flavio Stückemann war es zu verdanken, dass sich der Rückstand zur Viertelpause minimierte (15:16).


Für den zweiten Durchgang hatte 46ers-Coach Thorsten Leibenath Zonenverteidigung auf seinem Wunschzettel notiert – und seine Spieler beschenkten ihn mit einer beweglichen 2-3-Version. Ehe sich die Gastgeber darauf eingestellt hatten vergingen wertvolle Minuten, in denen Giessen ein wenig Abstand gewann (17:23, 13. Minute). Mit deutlich verbessertem Ball-Movement und mehr Druck auf die Mann-Raum-Deckung, aber auch mehr Engagement in der Verteidigung, gelang den Phantoms ein 12:2-Lauf (29:25, 18. Minute). Der Vorsprung sollte – wenn auch knapp – bis zur Halbzeitpause Bestand halten (36:34).


Ähnlich wie zu Beginn des zweiten Viertels taten sich die Schützlinge von Emir Mutapcic zunächst schwer, ihren Rhythmus zu finden. Über weite Strecken ging bei den Phantoms nach vorne nur wenig (41:47, 27. Minute), ehe der Knoten doch noch platze und sie mit einem 9:2-Run die Führung zurückerlangten (50:49, 29. Minute). Diese sollten sie bis zum Viertelende wahren und minimal ausbauen können (54:40).


In der entscheidenden Phase besannen sich beide Mannschaften auf ihre Verteidigung, was minutenlang fast für Stagnation auf der Anzeigetafel sorgte (58:53, 34. Minute). Erst das von Domonic Jones angeschlagene hohe Tempo und ein Dreier des Amerikaners sorgte für Aufruhr im Giessener Lager (63:55, 35. Minute). Damit jedoch nicht genug, denn Jones fand in Steven Wright einen jungen Nachahmer, der wenig später per Dreier die bis dahin größte Differenz herstellte – die Vorentscheidung (72:58, 38. Minute).

Die New Yorker Phantoms gewinnen ihr letztes Spiel des Jahres 2007 gegen die Giessen 46ers mit 78:66, bedankten sich nach der Partie bei ihren Fans für die großartige Unterstützung und wünschten ihnen mit einem selbstgemalten Banner „Frohe Weihnachten“.


Der Knackpunkt der Partie, da waren sich die Trainer einig, war im letzten Viertel zu suchen. „Da hat Braunschweig in der Verteidigung noch einmal zugelegt“, analysierte 46ers-Coach Thorsten Leibenath. „In dieser Phase haben wir uns zu viele Ballverluste geleistet und unnötig Rebounds abgegeben.“ Seine Mannschaft betreffend sprach Phantoms-Trainer Emir Mutapcic seinen Bankspielern ein Sonderlob aus. „Sie haben uns heute sehr viel Energie gegeben“, so der Übungsleiter. „Jeder von ihnen hatte Momente, die zum Erfolg beigetragen haben – das war in den vergangenen Wochen nicht immer so. Jetzt gehen wir mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause.“

New Yorker Phantoms:

Wright (12/2), Levy (10), Allen (10/2), Visser (8), Drevo (12/2), Stückemann (2), Jones (15/1), Cain (8), Schmidt, Khartchenkov, Coleman (1)


Giessen 46ers:

Umeh (14/1), Terdenge (18/1), Trotter (3/1), Lischka, Robinson, Rouse (2), Sparks (10/2), Nelson, Roessler (10), Boxley (7), Hartenstein (2)

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