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Mit Energie und Entschlossenheit gegen TBB Trier

07.02.2013

Die New Yorker Phantoms Braunschweig wollen endlich wieder einen Sieg einfahren, wenn sie am Samstag, 9. Februar (Tip-Off: 19.30 Uhr), auf die TBB Trier in der heimischen Volkswagen Halle treffen. Die Gäste von der Mosel stehen aktuell auf dem achten Tabellenplatz und sind damit bisher eines der Überraschungsteams der Saison 2012/13.


Neun Siege fuhr die TBB Trier in der Hinrunde ein und anstatt gegen den Abstieg zu kämpfen, wie manch ein Experte zu Saisonbeginn vermutete, stand sie gestern noch den Ulmern gegenüber und spielte um den Einzug in das Beko BBL TOP FOUR. Während die TBB sich dort geschlagen geben musste, schwitzte die Mannschaft von New Yorker Phantoms-Cheftrainer Kostas Flevarakis in der Volkswagen Halle zur gleichen Zeit auf dem Parkett, um sich auf die wichtige Partie am Samstag vorzubereiten. Nach sechs Niederlagen in Folge stehen die Braunschweiger Korbjäger mit dem Rücken zur Wand und spüren viel Druck. Um so befreiender wäre da ein Erfolgserlebnis gegen die Trierer, die zu Saisonbeginn von den Phantoms-Basketballern bezwungen werden konnten.

„Es war ein ganz enges Spiel, das wir am Ende knapp 72:70 für uns entschieden haben“, erinnert sich Kostas Flevarakis. Das TBB-Team um Trainer Henrik Rödl hatte damals bereits gezeigt, wofür sein Basketball in dieser Saison stehen sollte. „Sie sind sehr athletisch, verteidigen aggressiv und kämpfen bis zum Umfallen“, beschreibt der Braunschweiger Headcoach den Gegner, der zudem auf ein schnelles Spiel setzt. Um diese Strategie umsetzen zu können, hat Rödl sich ein Team aus jungen, schnellen und hungrigen Spielern zusammengestellt, in dem US-Guard Barry Stewart mit 12,3 Punkten pro Spiel Topscorer ist. Zweitbester Punktesammler ist Brian Haper. Der athletische Power Forward ging zuletzt in Japan auf Korbjagd, konnte aber nicht nur im fernen Osten sondern auch schon in der Beko BBL überzeugen. Für ihn stehen 11,6 Punkte und 5,3 gefangene Abpraller zu Buche. In zweitgenannter Kategorie ist nur Nate Linhart besser. Der Small Forward schnappt sich 5,8 Rebounds, liefert zudem 10,6 Zähler pro Partie und punktet oftmals, wenn es wichtig ist.

Den Ruf des Ruhepols im TBB-Team hat sich Jermaine Bucknor erarbeitet. Der 29-jährige Kanadier ist ein ehemaliger Spieler von Kostas Flevarakis und mit dem Braunschweiger Spielmacher Jermaine Anderson befreundet. Allerdings wird diese Freundschaft am Samstag für 40 Spielminuten zu den Akten gelegt werden müssen, obgleich es nur selten zum direkten Duell der beiden Kanadier kommen wird. Denn Bucknor agiert auf der Power Forward-Position und sorgt dort für 7,9 Punkte im Schnitt. In den Kreis der besten Punktesammler reiht sich auch Andreas Seiferth ein. In der letzten Saison noch Backup von Maik Zirbes (jetzt Brose Baskets) steht Seiferth nun in der Starting Five, wo er einen sehr guten Job macht: In etwas mehr als 24 Minuten erzielt er 8,8 Punkte und fängt 4,9 Rebounds.

Der 23-Jährige war es auch, der den New Yorker Phantoms im Hinspiel mit 17 Punkten das Leben unter den Körben schwer gemacht hat. Hinzukommend leisteten sich die Braunschweiger Basketballer 15 Ballverluste – ein Beleg für die griffige Verteidigung des Tabellenachten. „Trier wird erneut viel Druck auf unseren Aufbau ausüben. Aber wir dürfen nicht hektisch werden, sondern müssen die Ruhe bewahren und ihnen selber mit viel Energie und Entschlossenheit begegnen“, so Kostas Flevarakis abschließend.

Hier gibt es noch einen Rückblick zum Sieg in der Hinrunde bei der TBB Trier ... 


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