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Michael Hicks mit absolut sicherem Händchen

26.10.2009

Michael Hicks sprang nach der Schlusssirene wie ein Flummi über das Spielfeld in der Volkswagen Halle. Der 1,92 Meter große US-Amerikaner hörte am Freitagabend gar nicht mehr auf, mit dem grünen Teamhandtuch zu wedeln. So groß war die Freude über den eindrucksvollen 94:86-Heimsieg seines Teams New Yorker Phantoms Braunschweig über die bei Basketballexperten hochgehandelten Artland Dragons. Stolz sein konnte Hicks auch auf sein eigenes Spiel.


Michael Hicks sprang nach der Schlusssirene wie ein Flummi über das Spielfeld in der Volkswagen Halle. Der 1,92 Meter große US-Amerikaner hörte am Freitagabend gar nicht mehr auf, mit dem grünen Teamhandtuch zu wedeln. So groß war die Freude über den eindrucksvollen 94:86-Heimsieg seines Teams New Yorker Phantoms Braunschweig über die bei Basketballexperten hochgehandelten Artland Dragons. Stolz sein konnte Hicks auch auf sein eigenes Spiel. 20 Punkte – und das bei einer Trefferquote von 87 Prozent.


Hicks ist endgültig in Braunschweig angekommen. Der 26 Jahre alte Neuzugang setzte das um, was ihm Coach Sebastian Machowski vor dem Spiel gegen die defensestarken Dragons mit auf den Weg gegeben hatte. Der Vater eines Sohnes kam hochkonzentriert von der Bank. Gleich der erste Wurf landete unter dem Jubel der über 4000 begeisterten Fans ansatzlos im Korb der Quakenbrücker. Der Dreipunktespezialist, der in der vergangenen Spielzeit in Polens erster Liga Leistungsträger des Klubs SKS Polpharma-Pakmet Starogard war, traf auch in der Folgezeit sicher von jenseits der 6,25 Meter vom Korb entfernten Linie – alles wichtige Punkte für die Phantoms. Bis zur Halbzeit verzeichnete Hicks nicht einen Fehlwurf und bewies auch an der Freiwurflinie absolut Nervenstärke.


Der Einsatz des sympathischen US-Boys war auch nach dem Seitenwechsel vorbildlich. Die Wurfauswahl war weiter sehr gut; die Wurfquote blieb gleichzeitig hoch. Wenn die Dragons-Verteidiger Hicks auf die Pelle rückten, dribbelte er beherzt zum Korb – und zog ein ums andere Mal äußerst geschickt das Foul. Das war ihm in den vergangenen Spielen nicht immer gelungen. Mittlerweile stehen bei Hicks 12 Dreier in vier Partien zu Buche. „Michael kann Spiele gewinnen. Das hat er bereits bei seinem vorherigen Klub in Polen bewiesen“, sagt Phantoms-Center Tomasz Cielebak, der seinen jetzigen Teamkollegen im letzten Jahr nur als gefährlichen Gegenüber kannte.


Eindrucksvoll ist auch, dass Hicks gegen die Artland Dragons lediglich 19:55 Minuten auf dem Feld stand.

 


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