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Maurice Pluskota ist derzeit mit dem A2-Kader unterwegs und überzeugte mit guten Leistungen. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Maurice Pluskota: „Ich will zeigen, was ich kann!“

14.07.2014

Für Basketball Löwen Nachwuchs-Center Maurice Pluskota ist dieser Sommer sehr ereignisreich. Nachdem er sich als Leistungsträger beim Kooperationspartner SG Braunschweig in der ProB präsentierte und sich auch in die feste Rotation im Erstliga-Team gespielt hat, wurde Maurice Ende Juni von Henrik Rödl erstmals für den A2-Nationalmannschaftskader nominiert. Mit dem Team ist der Löwen-Center derzeit unterwegs – zuerst weilte er beim DBB-Lehrgang in Kienbaum, dann für zwei Länderspiele in Rumänien und morgen geht’s für knapp zwei Wochen weiter nach China. In einem Kurz-Interview berichtet Maurice über seine bisherigen Eindrücke und Erfahrungen mit dem A2-Kader.


Maurice, erst einmal vorweg die Frage: Was war es für ein Gefühl, als du die Einladung für den A2-Kader erhalten hast?
Zuerst stand ich ja nur auf Abruf im Kader. Und darüber war ich natürlich nicht so glücklich, denn ich hatte schon die Hoffnung, direkt in den damaligen 14er-Kader zu rutschen. Um so erfreuter war ich dann aber, als ich nachnominiert wurde. Darüber bin ich hoch erfreut. Es ist toll für mich, diese Chance bekommen zu haben und zeigen zu können, was ich kann. Und ich bin um so glücklicher, diese Chance bislang ja auch genutzt zu haben.

Allerdings. In deinen ersten beiden Einsätzen im A2-Kader gegen Rumänien hast du im ersten Spiel zehn und im zweiten Spiel 15 Punkte aufgelegt. Das spricht dafür, dass du dich wohl im Team fühlst?
Ja, auf jeden Fall. Schon während des arbeitsintensiven Lehrgangs in Kienbaum hat sich gezeigt, dass wir eine gute Stimmung und Chemie im Team haben. Ich habe mich auch sehr gefreut, bekannte Gesichter wiederzusehen und Zeit mit meinem sehr guten Freund Anthony Canty zu verbringen. Auf dem Spielfeld spiegelt sich das dann auch wider. Es lief insgesamt sehr gut für mich, was mitunter auch daran lag, dass ich wirklich gut in Szene gesetzt wurde. Aber ich bin auch mit sehr viel Selbstvertrauen in die Partien gegangen, weil ich Henrik und Kai Blümel zeigen wollte, was ich kann, und das ist mir glücklicherweise gelungen.

Du bist vom Rumänien-Trip kurz nach Braunschweig zurückgekommen und reist morgen mit dem A2-Kader für Testspiele schon weiter nach China. Was erwartest du dort?
Unsere Gegner in China sind sehr stark. Wir nehmen dort an zwei Vier-Nationen-Turnieren teil und treffen dabei auf Serbien, Montenegro und China. Diese Gegner werden uns noch einiges mehr abverlangen und unsere Aufgabe wird sein, aus unseren Fehlern gegen Rumänien zu lernen. Ich persönlich möchte da weitermachen, wo ich in Rumänien aufgehört habe und meinen Teil zu guten Spielen beitragen. Aber es wird bestimmt auch eine spannende Zeit in China generell. Ich freue mich auf die Eindrücke dort, wenngleich wir wohl die meiste Zeit in der Halle verbringen werden (lacht).

Ihr kommt um den 26. Juli herum aus China zurück. Ist dann für dich noch einmal Urlaub angesagt, bevor die Vorbereitung mit den Basketball Löwen im August beginnt?
Nein. Dieser Sommer ist schon etwas extrem, denn ich werde keinen Urlaub machen. Wenn ich wieder in Braunschweig bin, mache ich hier gleich mit dem Training weiter. Individualtraining, Trainingseinheiten mit den anderen Doppellizenzlern und so weiter. Ich will mich bestens auf die neue Saison vorbereiten und werde dementsprechend hart dafür arbeiten.

Vielen Dank Maurice und weiterhin viel Erfolg mit dem A2-Kader.

Informationen und einen Terminplan zu den Vier-Nationen-Turnieren in China gibt es HIER.


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