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Marcus Goree: „Den Jungs helfen, in die Playoffs zu kommen“

29.01.2010

Die Nachricht vom vergangenen Dienstag ließ die Konkurrenz in der Beko Basketball Bundesliga aufhorchen. Marcus Goree, Euroleague-Champion von 2008 und Italienischer, Russischer und Israelischer Meister, verstärkt die New Yorker Phantoms. Der 2,01 Meter große Powerforward brütet einen Tag nach seiner Ankunft in Braunschweig über insgesamt vier Papierseiten mit allen Phantoms-Spielsystemen, die er am kommenden Sonntag, 31.


Die Nachricht vom vergangenen Dienstag ließ die Konkurrenz in der Beko Basketball Bundesliga aufhorchen. Marcus Goree, Euroleague-Champion von 2008 und Italienischer, Russischer und Israelischer Meister, verstärkt die New Yorker Phantoms. Der 2,01 Meter große Powerforward brütet einen Tag nach seiner Ankunft in Braunschweig über insgesamt vier Papierseiten mit allen Phantoms-Spielsystemen, die er am kommenden Sonntag, 31. Januar, gegen EnBW Ludwigsburg (17 Uhr, Volkswagen Halle) auswendig können muss. „Am Sonntag werde ich alles versuchen, um schnell ins Spiel zu finden. Ich will den Jungs dabei helfen, das Spiel zu gewinnen“, verspricht der 32-jährige Goree vor seinem Debüt im Phantoms-Trikot.


Am Mittwochnachmittag war Goree nach einem kurzen Zwischenstopp in London auf dem Flughafen Hannover gelandet. Der Ex-Frankfurter spulte anschließend mit dem obligatorischen Medizincheck bei Teamarzt Dr. Günter Wilhelm im Herzogin Elisabeth Hospital, dem Besuch der Ausländerbehörde und bereits zwei Trainingseinheiten ein strammes Programm herunter. Bei einer ersten Innenstadterkundung besuchte der 116-Kilogramm-Mann die Schloss-Arkaden. Das Muskelpaket, das 85 Spiele in der Europaliga auf dem Buckel hat und mit internationalen Topteams neun Titel feierte, gibt sich trotz Jetlags gelassen. „Meine Mitspieler haben mich gleich super aufgenommen. Ich hatte sehr nette Gespräche mit den Spielern und Coaches“, verrät Goree, dem lediglich drei weitere Übungseinheiten bis zum Sonntagsspiel bleiben.


„Es lastet kein Druck auf mir. Ich weiß, wie man gewinnt. Ich möchte dem Team nun helfen, in die Playoffs zu kommen“, gibt sich der Vater zweier Söhne (zwei und zehn) selbstbewusst. Goree ist ein echter Teamplayer und wirft seine individuellen Stärken ohne Starallüren in die Waagschale. „Ich spiele nicht für mich, sondern mache meinen Job, um zu gewinnen. Bei allen bisherigen Teams habe ich die Rolle eingenommen, die mir der Trainer zugedacht hat.“ Die russische Liga wählte den Texaner 2008 zum Verteidiger des Jahres. Bei den Opel Skyliners Frankfurt begeisterte das Kraftpaket vor acht Jahren mit durchschnittlich 19,7 Punkten pro Partie als Scorer auf der Flügelposition.


Auf die Zähne gebissen


Für den russischen Superligaclub Triumph Moskau hatte der US-Amerikaner die Spielzeit 2008/09 trotz einer im Februar erlittenen Schulterblessur noch zu Ende gespielt. „Ich wollte kein Risiko eingehen und meine Schulterverletzung in den USA erst ganz ausheilen“, berichtet Goree, der das letzte halbe Jahr mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Dallas verbrachte. Angebote aus Griechenland, der Türkei und China schlug der Freund russischer und deutscher Küche aus. „In Braunschweig kann ich wieder in Topform kommen und vor allem wieder Basketball spielen“, so Goree. „Und ich mag Deutschland.“

 


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