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Machowski: „Fahren nach Bamberg, um zu gewinnen!“

15.04.2010

Die New Yorker Phantoms könnten am Sonntag, 18. April, im Auswärtsspiel beim Tabellensechsten Bamberg in der Jako Arena einen Riesenschritt in Richtung Playoffs schaffen (Tip-Off: 17 Uhr). „Wir wissen natürlich, dass die Brose Baskets aktueller Deutscher Pokalsieger sind. Dennoch fahren wir nach Bamberg, um zu gewinnen. Wenn wir unsere taktischen Vorgaben so umsetzen wie gegen Alba Berlin,


Die New Yorker Phantoms könnten am Sonntag, 18. April, im Auswärtsspiel beim Tabellensechsten Bamberg in der Jako Arena einen Riesenschritt in Richtung Playoffs schaffen (Tip-Off: 17 Uhr). „Wir wissen natürlich, dass die Brose Baskets aktueller Deutscher Pokalsieger sind. Dennoch fahren wir nach Bamberg, um zu gewinnen. Wenn wir unsere taktischen Vorgaben so umsetzen wie gegen Alba Berlin, besitzen wir einen reelle Siegchance“, sagte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski voller Selbstbewusstsein. Der 37-Jährige will den Rechenschieber im Fernduell gegen die Artland Dragons gar nicht erst bemühen: „Wir schauen am Wochenende nur auf unser Spiel.“


Der Serbe Predrag Suput ist der vielleicht konstanteste Spieler bei den Oberfranken. Der 2,01 Meter große Powerforward führt die Korbjägerliste der Brose Baskets mit im Schnitt 14,6 Punkten pro Partie an (4,8 Rebounds). Die Angriffsstärke des Ex-Spielers des europäischen Topklubs Partizan Belgrad würdigten auch die 18 Bundesligatrainer und Medienvertreter, indem sie Suput zum zweitbesten „Offensive Player“ der laufenden Beko BBL Spielzeit wählten. Der Bamberger musste lediglich Berlins Julius Jenkins den Vortritt lassen. Eine Auszeichnung erhielt auch 2,15 Meter-Hüne Tibor Pleiß. Der 20 Jahre alte Center in Diensten der Bamberger wurde vor seinen Nationalmannschaftskollegen Robin Benzing und Tim Ohlbrecht zum „Rookie oft the Year“ gekürt. Pleiß ist mit 5,4 geangelten abprallenden Bällen der beste Rebounder der Gastgeber. Einen Schritt nach vorne in der Entwicklung machte im Saisonverlauf auch der 22-jährige frühere Breitengüßbacher Karsten Tadda (4,2 Punkte, 18 Minuten Einsatzzeit).


Teamkapitän der Brose Baskets ist der ehemalige NBA-Akteur Casey Jacobson. Nach Zwischenstationen bei den Memphis Grizzlys und ALBA Berlin war der Meisterschaftsgarant von 2007 in die Domstadt zurückgekehrt. Nach einem Innenbandanriss im Knie dürfte der gefürchtete Werfer (27 Punkte gegen Ludwigsburg) auch gegen Braunschweig fehlen, nachdem er bereits das Pokalfinale gegen Deutsche Bank Skyliners Frankfurt am vergangenen Sonntag (76:75) verpasst hatte. Einen guten Riecher bewiesen die Bamberger Verantwortlichen um Manager Wolfgang Heyder bei der Verpflichtung des 1,88 Meter große Guard Brian Roberts, der zuvor in Israels erster Liga für Galil Gilboa auf Körbejagd ging (13 Punkte pro Spiel).


Denker und Lenker im Bamberger Spiel ist John Goldsberry, der jedoch lange Zeit verletzt war. Als Ersatz für den Spielgestalter verpflichteten die Bayern kurzfristig Anton Gavel nach. Der 1,89 Meter große Slowake kam vom europäischen Traditionsklub Aris Saloniki in die Bundesliga. Auf Gavel wird die Braunschweiger Abwehr diesmal ganz besonders achten. Der gute Freund von Heiko Schaffartzik schenkte den Löwenstädtern im Hinspiel 20 Punkte ein – und war bester Werfer der Partie. Einen starken Auftritt in der Volkswagen Halle hatte auch Elton Brown (18 Zähler). Der 2,06 Meter große Center war von Maccabi Tel Aviv nach Deutschland gewechselt.


Braunschweigs Basketballer erwartet in der Jako Arena ein Hexenkessel. Mit im Schnitt 6768 Zuschauern rangiert die moderne Bamberger Multifunktionshalle nach ALBA Berlins Heimspielmekka O2 World (10.126 Zuschauer) an zweiter Stelle in der Statistik der Zuschauerzahlen.

 


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