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13.05.2012

 

Der Gastgeber ratiopharm ulm hat gewackelt, ist am Ende aber doch nicht gefallen. Trotz großartiger Energieleistung und einem sehr beherzten Auftritt, vor allem in der zweiten Halbzeit, verloren die New Yorker Phantoms am heutigen Sonntag, den 13. Mai, in der ratiopharm Arena in Ulm mit 76:85 (31:46). Durch diese Niederlage sind die Braunschweiger Basketballer aus der Meisterschaftsrunde ausgeschieden, in der es in dieser Serie nach drei Spielen nun 3:0 für Ulm steht. 


 

Der Gastgeber ratiopharm ulm hat gewackelt, ist am Ende aber doch nicht gefallen. Trotz großartiger Energieleistung und einem sehr beherzten Auftritt, vor allem in der zweiten Halbzeit, verloren die New Yorker Phantoms am heutigen Sonntag, den 13. Mai, in der ratiopharm Arena in Ulm mit 76:85 (31:46). Durch diese Niederlage sind die Braunschweiger Basketballer aus der Meisterschaftsrunde ausgeschieden, in der es in dieser Serie nach drei Spielen nun 3:0 für Ulm steht. 

Die Mannschaft von Sebastian Machowski fand in der erneut ausverkauften Ulmer Arena gut in die Partie. Gleich im ersten Angriff netzte Michael Umeh nach Zuspiel von Rich Melzer für drei ein. Aber nicht nur offensiv, vor allem defensiv präsentierten sich die Phantoms-Basketballer hellwach und zogen nach etwas mehr als zwei gespielten Minuten verdient auf 7:3 davon. Die Gastgeber ließen mit ihrer Reaktion jedoch nicht lange auf sich warten. Nach und nach fanden sie offensiv ihren Rhythmus und hatten in Aufbauspieler Per Günther einmal mehr einen Antreiber in ihren Reihen, der heiß lief. Günther markierte acht Zähler in Folge und brachte seine Mannschaft mit 20:12 in Führung (8.) Insgesamt erspielten sich Michael Umeh und Kollegen in den ersten zehn Minuten gute Abschlussmöglichkeiten, doch fand der Ball zu selten den Weg in den Korb. 

Mit 28:15 ging es in das zweite Viertel, in das die Gastgeber den deutlich besseren Zugang fanden. Der ehemalige Braunschweiger Steven Michael Esterkamp traf aus der Distanz, ehe LaMarr Greer zum 31:19 verkürzte (12.). Obwohl Igor Milosevic und Kollegen zu diesem Zeitpunkt deutlich zurücklagen, steckten sie nicht auf. Stattdessen bediente der Braunschweiger Spielmacher sehenswert Nick Schneiders, der den Ball zum 37:23 durch die Reusen stopfte und sah, wie seine Mannschaft sich auf 39:28 herankämpfte. Dabei zeigte sich vor allem Schneiders wieder sehr präsent in der Verteidigung und hielt stark dagegen. Weil die Gastgeber aber nicht nachließen gingen die Teams mit 46:31 für Ulm in die Halbzeitpause. 

Das dritte Viertel stand ganz im Zeichen des Michael Umeh. Dank seiner hohen Treffsicherheit von jenseits der 6,75 Meterlinie brachte er seine Farben wieder in Schlagdistanz und verkürzte zum 52:41 (24.). Jetzt war richtig Feuer in der Partie und wie  schon in der ersten Halbzeit agierten die New Yorker Phantoms erneut defensiv stark.  Umeh und Co. geben den Spatzen offensiv wenig Raum und zwangen die Ulmer zu schweren Würfen. Nach 27 Minuten hieß es plötzlich 55:51und die Halle begann zu kochen. Doch jedes Mal, wenn McElroy und Co. sich dran wähnten, versenkten zunächst Keaton Nankivil und dann Isaiah Swann eiskalt ihre Dreipunktewürfe, so dass es mit Ende des dritten Viertels 64:55 für die Gastgeber stand. 

Die Braunschweiger witterten aber dennoch ihre Chance und blieben jetzt fokussiert. Zwei Schnellangriffe in Folge, von denen Branko Jorovic einen per krachendem Dunking abschloss, brachten die Phantoms-Basketballer wieder auf fünf Punkte ran. Als Immanuel McElroy sich dann auch noch nach verworfenem Dreipunktewurf spektakulär den Rebound sicherte und selber per Korbleger zum 66:63 vollstreckte war die Halle plötzlich fast still. Nach 35 Minuten hatten die Phantoms-Basketballer der Gleichstand hergestellt (67:67) und LaMarr Greer brachte seine Farben kurz darauf mit einem Dreipunktewurf in Führung. Doch Dane Watts auf Ulmer Seite nahm jetzt die Verantwortung für seine Mannschaft in seine Hände und führte eine erneute Wende im Spiel herbei. Während bei den Gastgebern jetzt jeder Wurf fiel, wollte bei den New Yorker Phantoms am Ende kein Wurf mehr durch die Reusen gehen. Somit verloren Greer und Kollegen schlussendlich mit 85:76 und sind damit aus dem Meisterschaftsrennen ausgeschieden. 

Sebastian Machowski: Glückwunsch an Thorsten Leibenath und sein Team. Meine Mannschaft hat heute erneut zwei Gesichter gezeigt. Ich weiß nicht, ob sie nicht daran geglaubt hat, das Spiel gewinnen zu können. Aber wir haben einen hohen Rückstand wieder aufgeholt und die Spieler, die im letzten Viertel auf dem Feld standen, haben alles gegeben und gekämpft. Leider sind unsere Würfe gegen Ende nicht mehr gefallen, bei den Ulmern dafür um so mehr. Für die Braunschweiger Fans tut es mir leid, dass es kein zweites Heimspiel in der Volkswagen Halle mehr geben wird. Aber auch heute wäre wie im letzten Heimspiel erneut mehr möglich gewesen.  

New Yorker Phantoms: Umeh 23 (7 Dreipunktewürfe), Jorovic 11 (6 Rebounds), Greer 10, McElroy 9 (6 Assists), Visser 8, Schneiders 6, Milosevic 5, Melzer 4, Mittmann, Schröder, Theis

ratiopharm ulm: Günther 18 (5 Assists), Swann 13, Bryant 15, Watts 13, Esterkamp 11, Nankivil 10, Torbert 3, Mason-Griffin 2 (5 Assists), Betz, Wenzl. 


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